Königliche Krankheit von Barbara Vine

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 unter dem Titel The Blood Doctor, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Diogenes.

  • London: Viking, 2002 unter dem Titel The Blood Doctor. 388 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2003. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 3-257-23481-3. 585 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2003. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 3-257-06345-8. 592 Seiten.

'Königliche Krankheit' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Martin Nanthers Urgroßvater war ein bedeutender Mediziner, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Blutkrankheiten und Leibarzt von Königin Victoria. Martin schreibt an der Lebensgeschichte seines Vorfahrs. Aber je länger er sich mit dieser beschäftigt, desto verdächtiger kommt ihm sein Urgroßvater vor, desto merkwürdiger erscheint das Handeln des Arztes. Und während Martin immer tiefer in den Sog der Familienvergangenheit gerät, ist seine Frau wie besessen von dem Wunsch, Mutter zu werden.

Ihre Meinung zu »Barbara Vine: Königliche Krankheit«

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delia zu »Barbara Vine: Königliche Krankheit« 29.09.2009
Die Familiengeschichte und die Schilderung der viktorianischen Zeit sind faszinierend. Insgesamt hat das Buch jedoch einige Längen, und die Auflösung ist recht vorhersehbar. Außerdem fand ich persönlich die Schilderungen aus dem House of Lords viel zu ausführlich und für die Handlung nicht relevant. Nicht ihr bestes Buch.
Dr.Dieter Rohnfelder zu »Barbara Vine: Königliche Krankheit« 20.09.2009
Der Ich-Erzähler, Lord Martin Nanther, stößt bei seinen Recherchen zur Biographie seines weltberühmten Großvaters auf alarmierende Hinweise: eine Tante deutet an, dieser habe etwas Schreckliches getan, und der Großvater war während seiner letzten Lebensjahre todunglücklich. Zudem erleidet Martins Frau, die sich inständig und verbissen ein Kind wünscht, eine Kette von Fehlgeburten. Und Martin soll durch die Reform des Oberhauses seinen Sitz dort verlieren.
Seine Recherchen führen Martin weit in das 19.Jahrhundert zurück - diese Zeit wird sehr anschaulich geschildert. Man erhält aber auch authentische Einblicke in die fremde Welt des Oberhauses (dem Ruth Rendell ja bekanntlich angehört).
Ein faszinierendes Buch mit einer letztlich absehbaren, aber doch schockierenden Lösung. Sehr zu empfehlen (aber nicht - wie ich - lesen, wenn man krank ist!!). 92 Grad.
Li zu »Barbara Vine: Königliche Krankheit« 30.03.2009
Eine faszinierende Geschichte um Bluts-Verwandschaft und deren Folgen, die teilweise im Hier und Jetzt und teilweise im viktorianischen Zeitalters des Urgroßvaters spielt. Die Story entwickelt sich nur langsamt, das Buch hat daher Längen (insbesondere am Anfang), ich konnte es aber trotzdem kaum aus der Hand legen. Zu empfehlen!
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