Die im Dunkeln sieht man doch von Barbara Vine

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1986 unter dem Titel A Dark-Adapted Eye, deutsche Ausgabe erstmals 1989 bei Diogenes.

  • London: Viking, 1986 unter dem Titel A Dark-Adapted Eye. 320 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1989. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 3-257-01764-2. 367 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1991. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 3-257-21826-5. 367 Seiten.
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 978-3866152588. 307 Seiten.

'Die im Dunkeln sieht man doch' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Der Fall der Vera Hillyard, die kurz nach dem Krieg wegen Mordes zum Tod durch den Strang verurteilt und hingerichtet wurde, wird wieder aufgerollt. Briefe, Interviews, Erinnerungen, alte Photographien fügen sich zu einem Psychogramm, einer Familiensage des Wahnsinns. Schicht um Schicht entblättert Barbara Vine die Scheinidylle eines englischen Dorfes, löst zähe Knoten familiärer Verflechtungen und entblöst schließlich ein Moralkorsett, dessen psychischer Druck nur noch mit Mord gesprengt werden konnte.

Ihre Meinung zu »Barbara Vine: Die im Dunkeln sieht man doch«

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SukRam zu »Barbara Vine: Die im Dunkeln sieht man doch« 11.09.2010
Ein wunderschöner Roman, der den Leser am Ende mit einigen Fragen zurücklässt. Aber genau das macht die Authentizität aus: nichts ist völlig sicher, nicht alles (darunter auch der Fall der getöteten Mädchen) wird hunderprozentig geklärt und niemand lässt sich in die gute oder böse Schublade stecken.
Die Erzählweise im Rückblick ist gelungen und der Leser bekommt nie das Gefühl, dass die Autorin den Faden im Personenrepertoire verliert. Und ganz nebenbei darf sich der Leser zu tiefsinnigen Themen selbst sein Köpfchen anstrengen, weil die Autorin genug Platz dafür lässt (Todesstrafe, Geisteskrankheiten, Familienbeziehungen, Konservativismus und Vergangenheitsverfälschung).

Meine Wertung: 92°
Dr.Dieter Rohnfelder zu »Barbara Vine: Die im Dunkeln sieht man doch« 03.10.2009
1986 begann Ruth Rendell, unter dem Pseudonym Barbara Vine zu schreiben. Sie hat unter diesem Namen bisher 13 Romane veröffentlicht, vorwiegend Familien- und Entwicklungs-Geschichten. Um ein Familiendrama aus der Kriegs- und Nachkriegszeit handelt es sich auch hier. Diese Zeit (die die Autorin als Kind und Jugendliche erlebt hat) wird sehr anschaulich beschrieben. Auch ich finde die "Kreidekreis"-Geschichte zwischen Vera und Eden etwas zu sehr konstruiert und kann deshalb nur 72 Grad vergeben.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Li zu »Barbara Vine: Die im Dunkeln sieht man doch« 30.03.2009
Absolut faszinierend! Mein erster Barbara Vine-Krimi, ein Grund, auch die anderen zu lesen. Der gnadenlose Blick unter die oberflächliche äußere Erscheinung von Menschen und sozialen Strukturen, gepaart mit Krimi-Spannung der etwas anderen Art machen hieraus einen absolut empfehlenswerten Psycho-Krimi.
Sonja zu »Barbara Vine: Die im Dunkeln sieht man doch« 14.04.2005
Dieses Buch ist das beste, das die Autorin sowohl unter ihrem Namen als auch unter ihrem Pseudonym veröffentlich hat. Die Spannung ist bis zum Ende gleichbleibend hoch, die familiären Zusammenhänge haarsträubend und die Geschichte weiß an keiner Stelle Fragen in der Konstruktion auf. Unbedingt lesen!
Rolf zu »Barbara Vine: Die im Dunkeln sieht man doch« 14.12.2003
Wohl der einzige Ausreisser unter den Büchern die RR als Barbara Vine veröffentlicht hat. Ziemlich langatmig und überkonstruiert.
Anja S. zu »Barbara Vine: Die im Dunkeln sieht man doch« 12.08.2003
etwas zu konstruierter Psychokrimi.
mark zu »Barbara Vine: Die im Dunkeln sieht man doch« 20.03.2003
ein wirklich spannendes buch, allerdings erscheinen die auflösung am ende etwas zu konstruiert in detailfragen, insgesamt ist das ende sehr offen und der leser wird gezwungen, sich seien eigene meinung zu bilden.
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