Rivalinnen von Åsa Nilsonne

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel Kyskhetsbältet, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Stockholm, 1990 - 2009.
Folge 3 der Monika-Pedersen-Serie.

  • Stockholm: Forum, 2000 unter dem Titel Kyskhetsbältet. 302 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. Übersetzt von Gabriele Haefs. 413 Seiten.

'Rivalinnen' ist erschienen als

In Kürze:

An einem eiskalten Dezembermorgen wird bei Kungsholms Strand in Stockholm eine ermordete Frau gefunden. Es ist nicht irgendeine Tote, sondern die beliebte Schauspielerin Lottie Hagmann. Ein gefundenes Fressen für die Presse, denn Lottie Hagmann war nicht nur berühmt, sondern hatte auch eine Unzahl von Bekannten und Verehrern. Die Ermittlungen werden der Polizeibeamtin Monika Pedersen und Idriss al-Khalil, einem frisch von der Polizeischule kommenden jungen Araber, übertragen. Zunächst wissen die beiden gar nicht, wen sie zuerst befragen sollen, so viele Menschen standen mit der Schauspielerin in Kontakt. Allein in Lotti Hagmanns Wohnung, die sie mit ihren beiden wenig auskunftsbereiten Töchtern teilte, leben noch zwei junge Schauspielkolleginnen und mehrere vorübergehende Logiergäste, von denen vor allem der Arzt Johan Lindén Monika Pedersens Interesse weckt. Er hat wegen der katastrophalen Bedingungen, unter denen Ärzte in Schweden arbeiten müssen – Stress, Stellenstreichungen und die schlechte Versorgung der Patienten – seinen Beruf und seine Wohnung aufgegeben, um als Gast in Lottis Wohnung zu entscheiden, was er mit seiner Zukunft anfangen soll. Monika fühlt sich zu Johan hingezogen – schliesslich hat sie in ihrem Beruf unter ganz ähnlichen Schwierigkeiten zu leiden – findet sein Verhalten aber seltsam. Die weiteren Ermittlungen der übermüdeten Polizistin führen aber erst zum Ziel, als sie bereit ist, sich dem zu stellen, was sie selbst mit dem Mörder verbindet.

Leseprobe

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Metin Alparslan zu »Åsa Nilsonne: Rivalinnen« 19.05.2011
Das Buch ist meiner Meinung nach etwas anstrengend. Dauernd muss man Passagen Sachen über die Müdigkeit und Probleme der Kommissarin Monika lesen. Hinzu kommen die Probleme mit ihrem neuen ausländischen Kollegen. Da man sonst nicht viel über das Leben von Monika erfährt, ist es etwas langweilig und ich habe viele Passagen ungelesen übersprungen. Das Ende macht dann zwar wieder vieles gut, aber auch da muss man sich wieder mit einer langen Erzaehlungsweise herumschlagen. Manche Sachen sind einfach zu ausgedehnt. Die Autorin muss z.B. ganz am Ende lange erzählen wie Monika einen Wagen fahrbereit macht. Dann wieder anhält und Eis abkratzt usw.
Insgesamt gesehen war das Buch nicht schlecht aber eben zu lang erzählt. Von mir 67 Punkte
Dr. Gunthard Niederbäumer zu »Åsa Nilsonne: Rivalinnen« 03.02.2005
Im Gegensatz zu meinen VorschreiberInnen fand ich das Buch sehr unterhaltsam. Die Person von Monika mit all ihren Selbstzweifeln und den Fragen nach dem Sinn des Seins sind nachvollziehbar und auch amüssant geschrieben. Für mich war der Spannungsbogen recht gut; auch wenn das Buch recht umfangreich ist, fand ich es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Trotz der grossen Anzahl von Personen, welche im Buch eine Rolle spielen, konnte für jede ein Charakter herausgearbeitet werden, so dass diese unverwechselbar waren.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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