Dünner als Blut von Åsa Nilsonne

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1991 unter dem Titel Tunnare än blod, deutsche Ausgabe erstmals 1994 bei Rasch & Röhring.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Stockholm, 1990 - 2009.
Folge 1 der Monika-Pedersen-Serie.

  • Stockholm: Trevi, 1991 unter dem Titel Tunnare än blod. 252 Seiten.
  • München: Rasch & Röhring, 1994. Übersetzt von Gabriele Haefs. 237 Seiten.
  • München: Goldmann, 1996. Übersetzt von Gabriele Haefs. 283 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. Übersetzt von Gabriele Haefs. 283 Seiten.

'Dünner als Blut' ist erschienen als

In Kürze:

Ganz Stockholm leidet unter der Grippe. Auch bei der Kripo fällt ein Großteil der Belegschaft wegen Krankheit aus – ein Glücksfall für Monika Pedersen. Denn so wird die Streifenpolizistin kurzerhand zur Mordkommission abkommandiert. Und dort bekommt sie es auch gleich mit einem mysteriösen Verbrechen zu tun …

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Niklas zu »Åsa Nilsonne: Dünner als Blut« 05.08.2010
Im Grunde bin ich ein großer Freund skandinavischer Krimis, dabei spielt der Name der Autoren keine so große Rolle, will sagen, es muss nicht immer Mankell oder Marklund sein. Dieser Tage habe ich "Dünner als Blut" in die Hände bekommen und dabei eine ganz große Enttäuschung erlebt. Dieser Krimi ist so enttäuschend, ohne Spannungsbogen, ohne Inhalt - mit einem Wort: dünn. Wie es der Buchtitel schon ankündigt!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Michael Meins zu »Åsa Nilsonne: Dünner als Blut« 29.12.2004
Nachdem mir Mankell und Nesser im Sommer viele kurzweilige Stunden bescherten, unternahm ich den Versuch weitere Autoren für mich zu entdecken.
Leider halten die vollmundigen Ankündigungen auf dem Umschlag in diesem Fall nicht das ,was sie versprechen.
Dem zu folgen war sicher auch zu einfältig.
Das Buch war eine einzige Enttäuschung.
Die Handlung ist uninteressant und leidet darüber hinaus unter der Krankenhausatmosphäre, in der ungefähr 50 % des Buches angesiedelt sind.
Die Hauptprotagonistin bleibt ein langweiliger farbloser Charakter.Sofern das der Versuch sein sollte ein weibliches Gegenstück zu Wallander, Van Veteren, Beck etc. zu etablieren muß er als gescheitert angesehen werden.
Selbstzweifel scheinen die einzige wirkliche Eigenschaft der Polizistin zu sein. Wo es in den Wallander Geschichten ein interessanter Nebenaspekt ist, dass der Kommissar bei allen beruflichen Erfolgen auch als verunsicherte Privatperson geschildert wird, der das Leben an sich nicht leicht fällt und die negative Veränderungen in der Gesellschaft beobachtet, verheddert sich die Autorin hier in der gestellten Aufgabe einer unsicheren Person dennoch ein gewisses Profil zu verleihen.. Von Ihrer Darstellerin bleibt nichts übrig, zu unsicher, zu unscheinbar wird sie gezeichnet.
Nichts was den Leser wirklich durch ein ganzes Buch leiten kann.
Man wird den Eindruck nicht los, dass die Autorin einfach als Trittbrettfahrerin die Gunst der Stunde nutzen wollte um am Erfolg der etablierten Autoren zu partizipieren. Vermutlich dachte sie, einen Krimi zu schreiben, könne wohl nicht so schwer sein, und hat sich ohne jedes Konzept und mit nur einer einzigen originellen Idee (die Ausgangslage, dass die Kripo unter einer Grippe Epidemie leidet und somit andere Polizisten zur Aushilfe angefordert werden) an die Arbeit gemacht.
Auch die Elemente, die einen Kriminalroman ausmachen , sind unbefriedigend gelöst.
Zu zäh die Dialoge, die beliebigen Verhörfragen, die schon im Moment in dem sie ausgesprochen sind von ihrer Urheberin wieder in Frage gestellt werden.
Nirgendwo ein Ziel in Sicht.
Folgerichtig gelingt am Ende auch die Auflösung eher zufällig, ziemlich an den Haaren herbei gezogen.
Dieses Buch ist nicht zu empfehlen.
Ich glaube, es ist das schlechteste Biuch, das ich je gelesen habe.
Ich weiss nur noch nicht, was ich damit tun soll.
Im Bücherregal kann es keinesfalls verbleiben, nicht mal verschenken kann man es, da man niemandem die Zeit stehlen möchte.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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