Nördlich des Weltuntergangs von Arto Paasilinna

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1992 unter dem Titel Maailman paras kylä, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Lübbe. 193 Seiten. ISBN-10: 3-7857-1543-9, ISBN-13: 978-3-7857-1543-7.

'Nördlich des Weltuntergangs' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

»Die Welt ist ein absurder Ort. Sie gibt die Themen vor«, sagt Arto Paasilinna und verrät, was uns in der nahen Zukunft bevorsteht. Wir befinden uns im Jahr 2014, und die Weltsituation gestaltet sich nicht wirklich erheiternd: Es gibt zunehmend wirtschaftliche Schwierigkeiten, die europäische Einheitswährung verfällt, und die Stadt New York droht, im Müll zu versinken. Versorgungsengpässe, ja, Hunger bestimmen den Alltag der Menschen. Über-all? Nein, denn im entferntesten Norden Europas ist aus dem letzten Willen eines trotzigen Finnen ein kleines autarkes Dorf entstanden, dessen Bewohner sich nicht die Spur darum scheren, was im Rest der Welt passiert, und das Leben in vollen Zügen genießen. Nicht einmal der Ausbruch des Dritten Weltkrieges, einige verirrte arabische Flugkörper und eine Welle weiblicher Flüchtlinge aus Indien und Pakistan können die Idylle stören. Doch dann taucht ein riesiger Meteorit am Himmel auf, der sich unaufhaltsam der Erde nähert und das Paradies im Land der Mücken und Saunen zu zerstören droht …

Ihre Meinung zu »Arto Paasilinna: Nördlich des Weltuntergangs«

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afromme zu »Arto Paasilinna: Nördlich des Weltuntergangs« 16.07.2007
Ich möchte Joachim Radi zustimmen.
Der komplette Inhalt ist bereits auf dem Buchrücken erklärt, das heißt eine Handlung findet nicht statt. Ein einziges langes Plädoyer für den "gesunden Menschenverstand" (was auch immer das genau ist) und gegen staatliche und andere Konstrukte, allen voran die EU - der Finnland dann trotz Paasilinnas Bemühungen einige Jahre nach Erscheinen des Romans im Original (1992) doch beigetreten ist. Die Rollen sind klar verteilt - Gut ist Gut und Schlecht ist Schlecht, Zwischentöne finden aus Prinzip nicht statt. Das ist auch im Lob der Einfachheit und selbst in den kleinen Skurrilitäten so schwarz-weiß gezeichnet, voraussehbar und rmonatisch-naiv-verklärend, dass ich eher von einem mäßig unterhaltsamen und noch mäßiger überzeugenden Pamphlet als von einem Roman sprechen würde.
Oliver zu »Arto Paasilinna: Nördlich des Weltuntergangs« 22.02.2007
Dieses Buch ist eine Offenbarung. Es erzählt so viel über das Leben, wie es sein könnte, wenn man doch einmal die gewohnten Konventionen loslässt und sich zu seinen Wurzeln begibt. Allerdings schwang beim Lesen immer auch ein bisschen Schwermütigkeit mit, denn auch wenn dieses kleine Dörfchen zunächst autark, anders und losgelöst von der Welthektik agiert, so entwickelt es sich doch, wird grösser und man merkt, dass viele der Strukturen, die es im Großen gibt, sich auch im Kleinen rausbilden. Streit, Habsucht, Verteilungsprobleme, Unregierbarkeit, Ausdifferenzierung, Gesetze etc. --> Der Mensch kann wohl anscheinend nicht anders.
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numerobis zu »Arto Paasilinna: Nördlich des Weltuntergangs« 16.11.2006
selten so eine schräge geschichte gelesen.
so viel schräger witz, so viel staubtrockener humor, so viel skurile einfälle.
einfach klasse
und nicht das letzte buch von ihm
Memo zu »Arto Paasilinna: Nördlich des Weltuntergangs« 24.08.2006
ich habe den Autor durch Zufall entdeckt, als ich das Buch mit den Titel: Nördlich des Weltuntergangs in einer Bücherei gesehen habe.

Schon nach der erste Seiten habe ich, festgestellt das es Klasse ist:

Das Buch habe ich schon zu Ende gelesen und warte sehr gespannt auf die anderen Titel
Joachim Radi zu »Arto Paasilinna: Nördlich des Weltuntergangs« 12.11.2005
Ein ausgesprochen langweiliger Roman: Ausgehend von einer guten Idee am Anfang reiht der Autor ab dann nur noch eine Episode an die andere, ohne die eine aus der vorhergehenden mit Notwendigkeit zu entwickeln; da sind keine inneren Zusammenhänge erkennbar, das Verhältnis zwischen der er-
zählten Utopie und der bösen Welt da draußen spielt überhaupt keine Rolle. Von einer Geschichte, die witzig oder spannend erzählt wird, kann keine Rede sein!
Joachim Radi
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Bruno Baur zu »Arto Paasilinna: Nördlich des Weltuntergangs« 11.10.2005
Arto P. ist der Meister grossartiger Geschichten schlechthin.
So einfach sein Schreibstil daherkommt, so inhaltlich dicht sind die Figuren, die Landschaften, die seine Geschichten prägen. Der trockene Humor der unentwegt schmunzeln lässt. Nach jedem seiner Bücher habe ich gedacht: Das war es jetzt, sein Meisterwerk, es kann nicht mehr besser kommen. Aber nein, es wird jedesmal noch fantastischer.
Nördlich des Weltuntergangs war das letzte, das ich gelesen habe.
Arto sei Dank!
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