Tiefer Schmerz von Arne Dahl

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel Europa Blues, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Piper.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Stockholm, 1990 - 2009.
Folge 4 der Paul-Hjelm-Serie.

  • Malmö: Bra böcker, 2001 unter dem Titel Europa Blues. 411 Seiten.
  • München, Zürich: Piper, 2005. Übersetzt von Wolfgang Butt. ISBN: 3-492-04714-9. 411 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2006. Übersetzt von Wolfgang Butt. ISBN: 978-3-492-24697-2. 410 Seiten.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: steinbach sprechende bücher, 2005. Gesprochen von Till Hagen. ISBN: 3886987647. 7 CDs.

'Tiefer Schmerz' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Eine lange Nadel steckt in seinem Kopf: Es ist ein kühler, berechnender Mord, der an dem renommierten schwedischen Nobelpreiskandidaten verübt wird. Warum aber muss der fast Neunzigjährige auf so qualvolle Weise sterben? Und in welchem Zusammenhang steht sein Tod mit dem einer fürchterlich zugerichteten Leiche, die Paul Hjelm und sein Team im Stockholmer Freizeitpark Skansen entdecken? Es gibt nur eine Spur, die die Ermittler verfolgen können: Epivu. Dieses merkwürdige Wort hat der Tote von Skansen in die Erde gekratzt – und auch das andere Opfer schien diese Buchstaben gekannt zu haben. Eine komplexe Mordserie von internationalen Ausmaßen hält die Stockholmer Sonderermittler um Kerstin Holm und Paul Hjelm in Atem.

Ihre Meinung zu »Arne Dahl: Tiefer Schmerz«

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trafik zu »Arne Dahl: Tiefer Schmerz« 09.02.2016
Es ist schon das vierte Buch, daß ich von Arne Dahl gelesen habe.
Meiner Meinung ist es mittelmässig.
Der Schreibstiel gefällt mir schon.
Die Story ist ein wenig fragwürdig. Viele Leerläufe!
Kann mit den vorherigen nicht ganz mit.
Nach diesen vier Büchern weis man nicht, ob man die Serie um das A Team noch weiterlesen sollte.
Vielleicht ist das fünfte wieder besser.
m.Albrecht zu »Arne Dahl: Tiefer Schmerz« 05.02.2016
Also wenn es einer der besseren Dahls' war möchte ich die anderen erst gar nicht lesen.
Viel zu viele Charkatere des sogenannten A Teams die einen immer wieder rätseln lassen "wer jetzt nochmal", aber viel schlimmer Spannung =0,0.
Unnötige Längen im ganzen Buch , am schlimmsten ist das Dinner des A Teams, warum haben sie sich nicht noch Wetten das oä . angeschaut?
Und das Final erst als die die Bodyguards buchstäblich von derTarantel oder wem auch immer (er) gestochen werden, wei o wei.
Ein who ist who von Altnazis, Irrungen Wirrungen im ganzen Buch.
Wem Dahl damit etwas sagen wollte , weiß ich nicht-mir jedenfalls nicht.
Carolina zu »Arne Dahl: Tiefer Schmerz« 02.03.2015
Ich habe gestern im ZDF die Verfilmung gesehen und wollte mal lesen, was so an Kommentaren über das Buch geschrieben wurde. Ich habe alle 10 Bücher über das A-Team in den letzten Jahren gelesen. Kommentar hab ich nicht abgegeben anfänglich, da ich erst seit kurzem Internetanschluss habe. Ich lese lieber und mit Computern hatte ich im Beruf überreichlich zu tun. Also meine Meinung: Wenn man die Bücher gelesen hat und von ihnen begeistert war, sollte man sich keine Verfilmungen ansehen. Der Inhalt ist logischerweise verkürzt und die Protagonistern hat man sich doch sicher ganz anders vorgestellt.
Psychologische Struktur zu »Arne Dahl: Tiefer Schmerz« 05.01.2012
Ich kann nur zustimmen. Der Schreistil ist wirklich einer der bessern und zum Teil relativ intelligent und komisch. Die Story ist realistisch ausgedacht, und hat mich als Leser völlig mit hineingesaugt. Keine unnötigen Cliffhanger ein schnelles unspektakuläres Ende da die Schicksale im Verlauf des Buches sehr ergreifend sind und es nicht noch einen fulminanten Schluß benötigt, ein furioses Konzert ohne Paukenschlag am Schluß. Einzige kleine Kritik für Spitzfindige, zum Schluß gibt es einen Zufall zu viel, finde ich. Die Ähnlichkeit und Familienzugehörigkeit des wichtigsten Komissars mit einem der gesuchten, ehemaligen SS Ärzte ist vielleicht sehr zufällig, aber ansonsten würde die Geschichte so nicht stattfinden.Trotzdem sehr spannendes Buch das auf wenigen Seiten ( im Vergleich zu manchen anderen Wälzern ) viel Inhalt und wenig Nebnsächliches zu bieten hat.
Leider bin ich nicht so "geschichtsfest", daß mir , ohne die Hinweise des Vorredners, die Ungenauigkeiten aufgefallen wären, wäre natürlich, aufgrund des brisanten Themas, schon angebracht, daß auch die kleinen Details richtig recherchiert werden.
Pilaf zu »Arne Dahl: Tiefer Schmerz« 23.05.2011
Sprachlich ist der Roman gut zu lesen, auch die Figuren sind recht interessant. Es ist jedoch etwas unglaubwürdig, dass die misshandelten Frauen binnen kürzester Zeit zu einer Art Ninja-Kämpferinnen mutieren, um sich an ihren Peinigern rächen zu können.
Echt unangenehm ist allerdings der Umgang des Autors mit historischen Fakten, die sich für jedermann leicht überprüfen lassen. Vermutlich wird das den durchschnittlichen Leser nicht stören (leider!!), aber eigentlich hätte man bei einem Autor wie Arne Dahl eine verlässlichere Recherche erwartet.

1. Häftlinge in KZ Buchenwald (Arbeitslager) wurde - anders als bspw. in Auschwitz (Vernichtungslager) – keine Häftlingsnummer eintätowiert.
2. Die Firma Siemens einen kriegswichtiger Betrieb, baute aber keine Öfen für die KZs. Dies wird im Buch unrichtig dargestellt. „Marktführer“ war hier die Firma Topf & Söhne (Erfurt), auf deren ehemaligen Betriebsgelände eine Gedenkstätte eingerichtet wurde. Weiterhin baute die Firma H. Kori GmbH in Berlin Krematorien für Konzentrationslager und NS-Tötungsanstalten.
3. Der erste Parteitag der NSDAP fand nicht in Weimar statt, sondern 1923 in München. Richtig ist, dass der zweite Parteitag 1926 in Weimar abgehalten und hier auch die Hitlerjugend gegründet wurde. Dies ist für die thüringische Landesgeschichte von großer Bedeutung. Trotz einer deutlichen Wahlniederlage der Linksparteien konnte die neue rechtsbürgerliche Regierungskoalition ab 1924 nur mit der Unterstützung der „Vereinigten Völkischen Liste“, also der Nazis im Landtag, regieren. Diese Unterstützung wurde u.a. mit einem politischen Zugeständnis erkauft: Hitler, der nach dem Putschversuch von 1923 und der anschließenden Festungshaft in ganz Deutschland Redeverbot hatte, durfte nun zumindest in Thüringen auftreten. Das Zentrum der deutschen Kultur und der Ort der Nationalversammlung von 1919 war natürlich ein symbolträchtiger Ort, den Hitler gerne für seine politischen Ziele zu instrumentalisieren wusste.
Mit dichterischer Freiheit lässt sich das alles leider nicht einfach entschuldigen. Das Thema ist einfach zu sensibel, als dass man solche Unkorrektheiten unkommentiert lässt. Schade auch, dass solche solche Punkte der offziellen Kritik der Medien (uninformiert ??) entgehen, die den Roman nur hochjubeln.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Dorothee zu »Arne Dahl: Tiefer Schmerz« 06.01.2011
Ich habe "Tiefer Schmerz" als Hörbuch konsumiert und bin begeistert. Es war zum einen gut gelesen, zum anderen liebe ich die Sprache von Arne Dahl, dieser trockene Humor ist wunderbar. Auch die Handlung fand ich außergewöhnlich, darauf muß man erst einmal kommen, eine solche Geschichte zu konstruieren. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich kann "Tiefer Schmerz" bedenkenlos weiterempfehlen. Die nächsten Bücher von Arne Dahl und dem A-Team stehen schon auf meiner Einkaufslite!
Friedrike zu »Arne Dahl: Tiefer Schmerz« 03.05.2010
Ich habe das Buch, mein erstes von Arne Dahl, bei meiner Mutter aus dem Regal gezogen, nachdem eine Buchhändlerin ihn mir ans Herz gelegt hatte.
zur Handlung: Ich finde die Handlung sehr interessant - hängt evtl. mit dem GeschichtsLK zusammen...- und mal etwas, was vom "Kommissar jagt psychopathischen Serienmörder"-Schema abweicht. Ich war bis zum Schluss sehr gefesselt und die Auflösung bzw. die verschiedenen Wendungen haben mir sehr gut gefallen.
zum A-Team: ein cooles Ermittlerteam, nicht so einzelpersonenlastig wie z.B. bei Nesbo, wobei Helm und Hjelm natürlich ein bisschen öfter vorkommen.
zum Stil: Also ich für meinen Teil finde Arne Dahls Stil überragend. Etwas "literarisch anspruchsvoller" (Zitat Buchhändlerin). Er arbeitet mit verschiedenen Stilmitteln, sodass es manchmal schon übertrieben ist. Doch auch das ist kein Fehler, es wirkt dann auf mich eher ironisch.
Fazit: Sehr guter, etwas tiefer gehender Krimi.:)
ullala zu »Arne Dahl: Tiefer Schmerz« 08.06.2009
Tiefer Schmerz war nicht das erste Buch, das ich von Arne Dahl gelesen habe, und obwohl ich am Anfang auch Mühe hatte in die Geschichte reinzukommen, hat dieses Buch von Dahl mir bis jetzt am Besten gefallen, weil es nicht ein reiner Kriminalroman ist...sondern doch auch zum Nachdenken über die Vergangenheit anregt...
Keera zu »Arne Dahl: Tiefer Schmerz« 06.06.2009
Zwei Mordfälle, die keiner von ihnen „so richtig normal“ findet, haben die Ermittler des A-Teams von Stockholm zu lösen. Da ist der von den Vielfraßen des Freizeitparks Skansen verspeiste Zuhälter im rosa Anzug und da ist der hoch angesehene fast neunzigjährige Nobelpreiskandidat und Hirnforscher. Die Art der Morde lässt auf eine Verbindung der beiden Fälle schließen.
Arne Dahl schildert oft minutiös die Ermittlungsarbeit der 8-köpfigen Sonderermittlungsgruppe. Dabei wachsen dem Leser die Ermittler, zum Teil echte „Typen“, mehr und mehr ans Herz, so dass man auch Spaß an ihren Frotzeleien und an ihrem Alltagsleben bekommt.
Der von den anderen RezensentInnen oft kritisierte Stil von Arne Dahl gefällt mir ausgesprochen gut. Sein Sarkasmus, sein trockener Humor und seine kritische Distanz zu Staat, Polizei und Leben machen das Lesen zu einem Genuss.Und dann ist da der Fall, den es zu Lösen gilt. Er führt mitten hinein in gegenwärtige Gewaltstrukturen und endet bei der Gewalt des „3. Reiches“. Diese wird hier nicht nur als eine Angelegenheit des deutschen Volkes dargestellt, es werden auch Verwicklungen von schwedischen und finnischen Menschen und Gruppen in die unglaublichen Gräuel der Judenverfolgung und der Konzentrationslager aufgezeigt (Was NICHT als Entlastung der deutschen Menschen zu sehen ist!!!). Bemerkenswert ist auch, dass Arne Dahl die Folgen der damaligen Geschehnisse bis in die heutige Zeit hinein aufzeigt. Da wurden nicht nur die Leben der im Konzentrationslager Getöteten zerstört, sondern auch die Leben der Überlebenden und ihrer Kinder. Selbst die Täter und ihre Familien kommen nicht ungeschoren davon.Insgesamt ein Krimi, der nicht nur Spaß macht und nicht nur spannend ist, sondern zum Nachdenken anregt.
Jasmin zu »Arne Dahl: Tiefer Schmerz« 10.03.2009
Ich habe das Buch gelesen und mir erscheint es im Gegensatz zu anderen Kriminalromanen sehr gut geschrieben. Ich mag die Art seines Schreibens. Er kann einfache Gedankengänge des Menschen in spannende und tiefgründigen Erzählungen verwandeln. Allerdings muss ich sagen, dass ich es erst zwei mal lesen musste bevor ich mir die Handlung und den Schreibstil anschauen konnte. Anfangs hatte ich nämlich gewisse Vorurteile gegen Kriminalromane. Ich dachte es wäre soetwas wir die ganzen Krimis die man so im Fernsehen sieht. Erst dieses Buch hat mich dazu angeregt mehr Kriminalromane zu lesen.

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