Neid von Arne Dahl

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2014 unter dem Titel Blindbock, deutsche Ausgabe erstmals 2014 bei Piper.
Folge 3 der Opcop-Serie.

  • Stockholm: Bonnier, 2014 unter dem Titel Blindbock. 505 Seiten.
  • München: Piper, 2014. Übersetzt von Kerstin Schöps. ISBN: 978-3-492-05537-6. 448 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2014. Gesprochen von Wolfram Koch. ISBN: 3869521988. 8 CDs.

'Neid' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Im Kampf gegen die mächtige Energie-Lobby überschreitet Paul Hjelm die Grenzen der Legalität und schickt seinen Ex-Kollegen Gunnar Nyberg ins Herz der Finsternis. Die Hitze des Sommers lähmt ganz Europa. Und während das Opcop-Team die Hintermänner eines internationalen Menschenhandelsrings observiert, begegnet Paul Hjelm bei einem Galadiner der attraktiven Französin Marianne Baillard. Sie bittet ihn um Hilfe in einem blutigen Kriminalfall von europäischer Tragweite: Einem Professor wird auf offener Straße die Kehle durchgeschnitten, und ein blinder Bettler flieht mit den sensiblen Daten, die sich auf dem Smartphone des Professors befinden. Paul Hjelm sieht keine andere Möglichkeit, als all seine Prinzipien über Bord zu werfen. Und deshalb kann ihm nur sein alter Freund Gunnar Nyberg, der sich längst auf eine griechische Insel zurückgezogen hat, bei seinem Plan behilflich sein.

Ihre Meinung zu »Arne Dahl: Neid«

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Schwester S zu »Arne Dahl: Neid« 10.06.2017
"Neid" ist der erste Krimi von Arne Dahl, den ich gelesen habe, und ich werde sicher weitere lesen. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von verschiedenen Personen, darunter auch die meisten Mitglieder der "Opcop"-Gruppe. Dadurch ist der Krimi spannend zu lesen und man bekommt schnell einen Überblick über die handelnden Personen. Einige Aspekte finde ich ziemlich unrealistisch, angefangen bei der Existenz einer operativen Europol-Einheit selbst. Spaß gemacht hat das Buch trotzdem!
kritikaster zu »Arne Dahl: Neid« 10.11.2015
das buch sollte eigentlich den titel haben:
zuviel - zuwenig
zuviel ermittler, zuviel schauplätze, zuviele schwer durchschaubare nebenstränge, zuviel überflüssiges hick-hack-geschwafel, zuviel heldenmut,VIEL zuviel high-tec-gebrabbel,
zuwenig stringenz, zuwenig logik, VIEL zu wenig spannung .
mir ist es rätselhaft, wie dieser autor so erfolgreich werden konnte.
gegen hercule poirots graue zellen und miss marpels strickzeug-ermittlungsmethoden - mittlerweile angeblich von veorgestern - ist dieses elaborat einfach nur gähnend langweilig.
Horst Melzer zu »Arne Dahl: Neid« 21.09.2015
Höchst erstaunlich, wie unterschiedlich hier Arne Dahl's "Neid" beurteilt wird.
Dies war mein 2.Roman von ihm und meine Meinung zu seinen Krimis hat sich kaum gebessert. Never again!
Zu viele Schauplätze und auch Personen, und was mich am meisten gestört hat, sind die seitenlangen Unterhaltungen der Gruppenmitglieder untereinander.
Es passiert hier einfach zu wenig!
Den von anderen zitierten Thriller habe ich wirklich sehr vermisst und nirgends wiedergefunden.
Ich habe den Roman nur zur Hälfte gelesen.
Schade.
Alex zu »Arne Dahl: Neid« 09.12.2014
Im Großen und Ganzen haben die vorherigen Kommentatoren schon alles geschrieben, was das Buch schwer macht zu lesen und zu verstehen. Zu viele Personen, zu viele Handlungen, zu vieles Wiedersprüchliches. Ich konnte zeitweise der Handlung nicht mehr folgen, wo diese und jene Person her, warum ist man jetzt in Ungarn, dann wieder in Paris, dann in Amsterdam, dann in Dänemark usw. Ich kann nur hoffen, dass sich Arne Dahl in den nächsten Büchern über die Mitglieder der A-Gruppe wieder an seinen ersten Büchern orientiert und den Witz, die Spannung und den Erzählstil einfließen lässt.
wolko zu »Arne Dahl: Neid« 22.09.2014
Am Rande,
bin auf dem Weg zum urlaubsflug nochmal umgekehrt, weil ich das angelesene Buch - bis Seite 370 - vergessen hatte.
Hat es sich gelohnt? Ja, aber..
Eigentlich hatte ich von Dahl besseres erwartet.
Es gab in der Reihe um das A-Team einen Roman der verzaubern konnte und hier leider in der Kritik nicht so gut wegkam:"Ungeschoren".
An dessen Qualitäten reicht "Neid" leider nicht heran. Spannend ja, die politische Botschaft der Umwandlung der Demokratie in das Bestreben nur dem Unternehmerwachstum zu dienen mit all seinen Konsequenzen ist genial auf den Punkt getroffen und völlig reaitätsbezogenl. Aber die Handlung an sich teilweise langatmig, na ja.
Dennoch ein tolles Buch von Dahl, und die "Bußestunde" werde ich demnächst lesen um so -fast- alle hier erschienenen Bücher von ihm zu kennen.
Mal sehen ob ich dann noch Lust auf den 11. Gast habe.
Gruß an Alle
Oldman zu »Arne Dahl: Neid« 22.08.2014
Habe die anderen Teile der Reihe nicht gelesen und werde mir das auch ersparen. Dem Buch fehlen Tempo und Suspense, viel zu viele Figuren treten auf den Plan, und die Logik bleibt nun wirklich völlig auf der Strecke. Wenn über gefühlte 30 Seiten eine Observierung beschrieben wird, die für die weitere Handlung relativ belanglos ist, dann hat sich der Autor verzettelt. Viel gewollt, wnig umgesetzt, setzen, gerade noch 40 %.
Günter Sölken zu »Arne Dahl: Neid« 20.06.2014
Das Buch ist gut und jede Minute des Lesens wert. Ansatzpunkte zur Kritik sind in Menge vorhanden, aber sie machen den Thriller nicht schwächer. Ich habe ihn mit Genuss gelesen.Zur Kritik:Zuviele Handlungsstränge? - Stimmt! Was soll hier die Bettlermafia? Jussi Adler-Olsen hat ihr einen ganzen Roman gewidmet, da läuft sie nicht, wie hier bei Arne Dahl, nebenher.
Die Endlichkeit unserer Energieressourcen wird bei Wolfgang Eschbach ("Ausgebrannt") konsequenter behandelt. Arne Dahl stellt eine neue Nöglichkeit, Energie zu speichern in den Mittelpunkt seiner Story und suggeriert, dass wir zukünftig ungehemmt und umweltschonend Elektroautos herumrasen könnten. Was natürlich naiv ist, denn auch die effektiv gespeicherte Energie muss zunächst einmal erzeugt werden: mittels Atomkraft oder Kohleverbrennung, Bio-fuel? Darüber geht der Roman geflissentlich hinweg.Völlig unrealistisch unterstellt Dahl einer EU-Kommissarin, sie könne mit einer Rede oder einem Richtlinienentwurf - zudem ohne Abstimmung mit ihren Kollegen und dem Europäischen Rat der Regierungschefs - einen Paradigmenwechsel in der Energie- und Verkehrspolitik verfügen.Warum finde ich den Roman trotz all dieser Kritikpunkte gut, sehr gut sogar?
Weil ein Thriller Sachbuchkriterien nicht gerecht werden muss.
Weil die Intention, eine positive Veränderung bewirken zu wollen, auf jeder Seite spürbar ist.
Weil die EU bei allen Abwegen, auf denen sie sich derzeit bewegt (TTIP, CETA, Fiskalpakt, Troika-Unwesen) als ein Hoffnungsprojekt dargestellt wird.Arne Dahl, da bin ich mir sicher, weiß um die Schwächen seiner Erzählung. Dass er sie trotzdem veröffentlicht hat, ist allen Dankes wert.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
megaeggi zu »Arne Dahl: Neid« 25.05.2014
zu viel des guten
leider nein. ein buch, das geprägt ist von zu viel: zuviele handlungsstränge, zuviele personen, zu verwirrende beziehungen, zuviele schauplätze und und und
ein gemisch aus bettlermafia, ndrangeta, europapolitik, erpressung und und und alles vermischt in einem buch.
neid ist ein buch, das sich zwar leicht lesen lässt, weil es einfach geschrieben ist, neid ist aber wahnsinng schwierig zu verstehen, weil die schauplätze und die personen keiner linie un dkeiner logik folgen. ein wildes hin und her und wieder zurück.
mühsam und nur mit viel durchhaltewillen zu schaffen.
von mir 30 grad, maximal lauwarm.
manni zu »Arne Dahl: Neid« 04.03.2014
Arne Dahl besinnt sich seiner Anfänge und das tut dem Krimi gut. Dahl kann nämlich gut schreiben. Nach dem völlig abgedrehten ZORN Teil dachte ich schon der Autor ist auf Droge. Nein, er ist wieder da. Dahl erzählt einen spannenden Fall ohne sein Team um die ganze Welt zu hetzen. Was dem Krimi auch gut tutr ist die kritische Auseinandersetzung mit politischen Themen, das ist bei Dahl neu und interessant, denn er wird sicherlich auch von einem jungen Publikum gelesen. 80° und weiter so !
Marius zu »Arne Dahl: Neid« 19.02.2014
Die OPCOP-Truppe zum Dritten

Mit „Neid“ beschert Arne Dahl seiner OPCOP-Truppe den dritten von vier geplanten Einsätzen. Nachdem der zweite Band „Zorn“ ein Durchhänger war, gelingt es Arne Dahl mit seinem neuen Buch an der Qualität des Quartett-Erstlings „Gier“ anzuknüpfen.

„Neid“ ist ein komplexer Thriller, der erst ein wenig braucht, um Fahrt aufzunehmen. Nachdem man einer Observation eines Menschenhändlerringes beiwohnte, schickt Dahl seinen Ermittler Paul Hjelm auf eine geheime Sondermission. Die französische EU-Kommissarin Marie Barrière wird erpresst – und ihre Gegner scheinen vor nichts zurückzuschrecken. Auch der Tod eines hochrangigen Wissenschaftlers in Schweden scheint in Verbindung mit der Erpressung zu stehen.

Wer die Romane Arne Dahls kennt, weiß dass diese Fälle zusammenhängen müssen – wie sie dies tun, wird aber erst im spannungsgeladenen Finale deutlich. Dahl legt viele Fäden aus und behält sie immer in der Hand, auch wenn es zwischenzeitlich nicht immer danach aussehen mag. Seine einzelnen Ermittler hetzen zwischen Chios, Amsterdam und Berlin hin und her – die Kenntnis der Vorgängerbände bzw. des schwedischen A-Teams erleichtert hier vieles. Man muss manchmal aufpassen, den Überblick über die ganzen Handlungsstränge und Ermittler nicht zu verlieren.

Wie schon in „Totenmesse“ beschäftigt sich Dahl in „Neid“ auch mit dem Ende des Öls und mit regenerativen Energien, die eine nicht unbedeutende Rolle im Roman einnehmen. Andere Subthemen wie Menschenhandel und Entscheidungen der EU fließen ebenso in die Erzählung ein, ohne dass die Spannung an den Exkursen übermäßig zu leiden hätte.
Seine Metaphernwut und den unbedingten Willen zur stilistischen Brillanz kann Dahl diesmal ganz gut einbremsen und so wird aus „Neid“ abermals ein komplexer und spannender Thriller. Wer dem ersten OPCOP-Roman „Gier“ etwas abgewinnen konnte, dürfte auch mit „Neid“ warm werden- Ein Buch, das meine hohen Erwartungen vollkommen zufriedenstellen konnte!
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