Misterioso von Arne Dahl

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel Misterioso, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Piper.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Stockholm, 1990 - 2009.
Folge 1 der Paul-Hjelm-Serie.

  • Höganäs: Bra böcker, 1999 unter dem Titel Misterioso. 333 Seiten.
  • München, Zürich: Piper, 2002. Übersetzt von Maike Dörries. ISBN: 3-492-27040-9. 345 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2003. Übersetzt von Maike Dörries. ISBN: 3-492-23992-7. 344 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2006. Übersetzt von Maike Dörries. ISBN: 978-3-492-26159-3. 344 Seiten.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: Steinbach, 2005. Gesprochen von Till Hagen. ISBN: 3886987728. 6 CDs.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: Steinbach, 2010. Gesprochen von Till Hagen. ISBN: 978-3869740119. 6 CDs.

'Misterioso' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Was hatten die drei schwedischen Geschäftsmänner gemeinsam, die auf dieselbe Weise kaltblütig hingerichtet worden sind? – Nicht genug, dass Paul Hjelm tief in einer Ehekrise steckt, jetzt ist er auch noch jenem Sonderkommando der Kripo zugeteilt worden, das »besondere Fälle« lösen soll. Und der mysteriöse Mord an den Geschäftsleuten gehört dazu. Eine erste Spur, die zu einer Geheimloge führt, erweist sich als Sackgasse. Daß die russische Mafia in den Fall verwickelt ist, scheint ebenfalls eine unhaltbare Hypothese. Paul Hjelm tappt im dunkeln. Wenn nicht seine attraktive Kollegin Kerstin wäre, hätte er längst das Handtuch geworfen. Doch dann die heiße Spur: ein Jazzstück mit dem Titel Misterioso …

Das meint Krimi-Couch.de: »Von hinten durch die Brust ins Auge« 72°

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

Ein gemütliches Holzhaus an der Küste auf dem Titelbild des Buches versetzt einen schon mal gedanklich nach Schweden. Und nachdem mich der Klappentext darüber informierte, dass sich der Titel des Werkes auf ein Jazzstück von Thelonious Monk bezieht, welches in diesem Roman eine große Rolle spielt, habe ich mich zunächst mal damit inspiriert, mir das Stück anzuhören. Es beginnt mit recht melodischen Klavierklängen und ich werde so allmählich in die Stimmung versetzt, mit dem Lesen des Buches zu beginnen …

Typisch schwedisch beginnt dieser Krimi nicht nur mit dem ersten Satz: »Etwas lag in der Winterluft« sowie dem im nächsten Absatz erwähnten »gleichmäßig grauen Himmel«, sondern vor allem mit dem Vorfall, durch den der Autor seinen Protagonisten, den Polizeibeamten Paul Hjelm einführt.

Misterioso ist der erste von bisher fünf Fällen des Seriendarstellers Paul Hjelm und der einzige bisher in Deutschland erschienene Roman des Autors Arne Dahl, den es laut Information seines Verlages überhaupt nicht gibt. Der Name ist das Pseudonym eines 35-jährigen schwedischen Autors, der in den letzten Jahren mit seinen Kriminalromanen Publikum und Kritiker auf sich aufmerksam gemacht hat und in den schwedischen Bestsellerlisten sofort ganz nach oben gesprungen ist.

Alleingang gegen Amok laufenden Albaner

Hjelm ist zu Beginn des Buches Polizist in Botkyrka, einer Gemeinde am Rande von Stockholm. Zusammen mit seinem Kollegen wird er zur Ausländerbehörde gerufen, wo ein Kosovo-Albaner, dem die Abschiebung droht, mit einer Schrotflinte drei Geiseln gefangen hält, um sich selber zu opfern, damit seine Familie in Schweden bleiben darf. Obwohl man auf die Spezialeinheit wartet, wagt Hjelm einen Alleingang. Geschickt verwickelt er den Geiselnehmer in ein Gespräch, zieht dann seine Waffe und macht ihn durch einen Schuß in die Schulter unschädlich.

Von den Zeitungen zwar als Held gefeiert, wartet jedoch ein Ermittlungsverfahren auf ihn. Ausländerhass wird ihm vorgeworfen, offiziell hat er sich unkorrekt verhalten, indem er die Sache in die eigene Hand nahm und die Geiseln damit gefährdete. Durch seine Aussage, er habe durch seine Tat nur das Leben des Täters retten wollen und die Spezialeinheit hätte nur die Aufgabe, diesen zu eliminieren, reitet er sich nur noch tiefer rein.

Dazu aufgefordert, sein Entlassungsgesuch einzureichen, betritt er ein letztes Mal seine Dienststelle, wo ihn jedoch eine Überraschung erwartet. Statt entlassen zu werden, wird er in eine neu gebildete Spezialeinheit befördert. In den vergangenen drei Tagen wurden zwei bekannte Geschäftsleute jeweils durch zwei Kopfschüsse in ihren Wohnungen getötet. Nun ist schnelles Handeln gefragt, denn man befürchtet weitere Verbrechen. Zu ermitteln gibt es genug, denn die beiden Opfer wiesen viele Verbindungen und Gemeinsamkeiten auf.

Ein buntes Trüppchen Polizeibeamter

Der Protagonist wird schon zu Beginn des Buches sehr gut charakterisiert, so daß sich der Leser gut in ihn hineinversetzen kann. Mit der Beschreibung der übrigen Mitglieder der Spezialeinheit lässt sich der Autor dagegen reichlich Zeit, was einen zu Beginn des Geschehens beim Lesen gelegentlich ins Stolpern kommen lässt, da man die Namen nicht so recht zuordnen kann. Bis zum Ende des Romans jedoch kennt man die Gruppe sehr gut, wobei einem auch die einzelnen Mitglieder zunehmend sympathisch werden, so daß man sich selber als Mitglied der Gruppe sieht. Dies ist nicht als Kritik zu verstehen, denn eine gehäufte Darstellung der Personen gleich zu Beginn würde wohl auch zu Verwirrung führen. Misterioso ist ein guter Einführungsband für eine Serie um diese bunt zusammengewürfelte Gruppe von Kriminalbeamten, wobei ich es begrüßen würde, wenn in den weiteren Bänden jeweils andere Mitglieder des Teams mehr in den Vordergrund gerückt werden würden. Wobei man natürlich trotzdem auch wissen möchte, wie es mit Paul Hjelm weitergeht, dessen Ehe durch die zunehmende Arbeit in eine ernste Krise geraten ist.

Zu den gewohnten Themen aktueller schwedischer Kriminalromane wie allgemein zunehmende Kriminalität, Rassenhass, Wirtschaftsverbrechen, Alkoholabhängigkeit und Unterwanderung der Gesellschaft durch kriminelle Gruppierungen, diesmal vor allem vertreten durch die russische Mafia, kommt hier als neues Thema das Geschäftsgebaren der schwedischen Banken hinzu, von dem ich bisher noch nichts gehört habe. Der Autor kritisiert hierbei die allzu leichtfertige Vergabe von Krediten Ende der Achtziger sowie Anfang der neunziger Jahre, die viele Kreditnehmer in den finanziellen Ruin gestürzt haben.

Oft sehr störend beim Lesen wirken die sehr gehäuft gebrauchten schwedischen Namen von Personen sowie von Orten, was vermutlich für einheimische Leser, die mit den Namen vertraut sind, gar nicht so besonders auffällt.

Ein Beispiel:

»Die drei Autos fuhren in gleicher Formation bis Humlegården weiter. Kurz vor der Kreuzung Sturegatan-Karlavägen meldete Hultin, dass Kerstin Holm jetzt bei Lena Lundberg sei.

´Sie meldet sich so schnell wie möglich wieder. Kein Kontakt zu Jorge. Viggo guckt sich in Ösmo eine Wohnung an. Kein Kommentar. Er kommt, so schnell er kann.´

Söderstedt und Hjelm bogen nach links auf den Karlavägen ab, während Hultin noch ein Stück weiter auf der Sturegatan bleib. Ein paar Häuserblocks weiter bog Hjelm in die Artillerigatan ein, während Söderstedt weiter zum Karlaplan und Narvavägen fuhr.«

Die Ermittlungen der Polizisten werden minutiös beschrieben, an jedem Erfolg, an jedem Fehlschlag ist man mit beteiligt. Die Recherchearbeit wirkt zwar dann, wenn sie für die Ermittler langweilig ist, auch für den Leser etwas langweilig, doch gehört auch diese Beschreibung mit dazu, um die komplexen Zusammenhänge aufzuzeigen und das Geschehen sehr realistisch erscheinen zu lassen. Auch das gegenseitige Kennenlernen der einzelnen Mitglieder und wie aus Antipathie Sympathie wird, ist schön zu beobachten.

Spannende Momente rar gesät

Durch diese genaue Darstellung der einzelnen Abläufe ist der Roman zwar kein superspannender Thriller, den man nicht aus der Hand legen kann, was aber nicht heißen soll, dass keine Spannung aufkommt; nur sind diese Momente doch recht rar gesät. Der Aufbau des Buches mit kurzen eingeflochtenen Kapiteln aus Sicht des Täters wirkt schon aus anderen schwedischen Krimis vertraut. Zwar begleitet der Leser überwiegend Paul Hjelm, doch gibt es dazwischen auch längere Kapitel, die andere Teammitglieder im Mittelpunkt sehen.

Der Fall wirkt reichlich konstruiert, aber aufgrund dessen dennoch logisch durchdacht. Die Lösung erfolgt dabei auf riesengroßen Umwegen, sozusagen »von hinten durch die Brust ins Auge«, wobei das mit dem Auge sogar als gutes Wortspiel dient, das man allerdings nur verstehen kann, wenn man den Roman gelesen hat.

Arne Dahl ist mit einem soliden Werk auf den Schwedenkrimi-Zug aufgesprungen. Bleibt nur zu befürchten, dass dieser Zug wegen Überfüllung irgendwann zu entgleisen droht.

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Eglfinger zu »Arne Dahl: Misterioso« 11.11.2012
In Schweden werden jeweils im Abstand von zwei Tagen drei Geschäftsleute aus der Wirtschaftselite auf gleiche Weise hingerichtet. Dies ruft das neue Sonderkommando A-Gruppe auf den Plan. In dieses Sonderkommando wird auch Paul Hjelm berufen, genau in dem Moment, als er aufgrund von internen Ermittlungen zu seinem Alleingang bei einer Geiselnahme in einer Ausländerbehörde, seine Entlassungspapiere einreichen will. Die A-Gruppe, bestehend aus 6 Polizisten, und dem leitendem Kriminalkommissar Jan-Olov Hultin, nimmt die Arbeit auf. Alle gehen unterschiedlichen Spuren nach. Eine führt in die geheime Welt eines Mimerordens und zu einem Tochterorden. Eine andere führt zu einem Golfklub und wiederum eine andere führt zur osteuropäischen Mafia und schließlich führt eine heiße Spur zu einem Jazzstück namens Misterioso.
Man könnte meinen, der Autor wisse nicht in welche Richtung er seine Story führen will. Doch am Ende stellt man fest, dass er eine genaue Storyline hat, die zu einem spannenden und fesselnden Ende führt. Alle Spuren, die zeitweise auch im Sande verlaufen, führen wieder zueinander und dem Autor gelingt es, ein Bild des gesellschaftlichen Schwedens Ende der 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts anzureißen, welches durch eine Wirtschaftskrise Anfang der 90er-Jahre, sich mit enormen Kürzungen von Sozialleistungen, von seinem Wohlfahrtsstaat aus den 30-Jahren verabschieden musste. Der Autor bezieht sich auf die zunehmende Kriminalität, die Alkoholabhängigkeit, die Unterwanderung von Gesellschaftsteilen durch die osteuropäische Mafia, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Westen neue Chancen sieht, und den immer stärker aufkommenden Fremdenhass, der gleich zu Beginn des Buches ein Thema ist und Paul Hjelm in Bedrängnis bringt.
All dies wäre genug Stoff für einen umfangreichen Thriller, aber das ist dieses Buch nicht. Es ist ein solider Krimi, der auf die gesellschaftlichen Probleme Schwedens anspielt, sie aber nicht bis ins kleinste Detail ausleuchtet. Er verlangt dem Leser einiges ab, auch was die Erzählstränge rund um die einzelnen Charaktere angeht und ist daher nicht mit den sonstigen Schwedenkrimis zu vergleichen, was aber keine negative Kritik an Wallander und Co. sein soll, nur dieser Krimi von Arne Dahl ist erfrischend anders.
Leider gibt es aber auch negatives zu schreiben. Die Erzählungen rund um das Privatleben der Charaktere kommen viel zu kurz. Vor Allem die Eheprobleme des Paul Hjelms, die unter anderem durch das enorme Arbeitsaufkommen in dem Sonderkommando, bis zur Trennung führen, werden nur angerissen. So schafft es der Autor nicht, dass man als Leser eine Beziehung zu den Personen aufbauen kann und man bleibt daher etwas außen vor. Auch lesen sich manche Teile wie ein heruntergeleierter Tatsachenbericht und manche Fahrten durch die Stadt Stockholms könnten auch von einem Navigationsgerät diktiert worden sein. Daher gebe ich dem Buch 70 von 100 Punkten und hoffe, dass im nächsten Teil auf die Probleme der Personen etwas näher eingegangen wird.
Chrkoehne zu »Arne Dahl: Misterioso« 23.06.2012
Misterioso ist definitiv kein Buch um es mal eben nebenbei zu lesen.Die wechselnden Erzählperspektiven werden dem Leser nicht vorgekaut geliefert, sondern müssen selber "entdeckt" werden.
Gerade aus diesem Grund hat mich dieses Buch sehr gefesselt.
Die vielen Chraktere empfinde ich nicht als negativ, ganz im Gegenteil, durch sie wird diese Geschichte erst zu dem was Sie ist, menschlich.
Sehr positiv fand ich auch dass die Spannung sehr lange aufrecht erhalten wurde, sich nicht wie üblich steigerte sondern eher in Wellen verlief.
Alles in allem ein gelungener Einstand von Arne Dahl, der mich sofort überzeugt hat auch das zweite Buch zu erwerben.
anilla zu »Arne Dahl: Misterioso« 16.06.2011
Ich fand´s ok - hat mich aber nicht ganz vom Hocker gehauen, hab mich etwas durchgequält und bin mit dem Komissar und dem A-Team nicht so recht warm geworden. Hab das Buch irgendwie "holprig" empfunden und in vielen Teilen sehr lang - die ich dann teilweise überflogen habe. Langweilig nicht aber für mich ein bisschen zäh.

Aber ich probiere noch das 2. Buch - lass mich ja gern überzeugen.
sapkowski zu »Arne Dahl: Misterioso« 28.11.2010
Der Auftakt zu Arne Dahls Reihe um die A – Gruppe mit den Sonderermittlern Paul Hjelm und Kerstin Holm, „Misterioso“ ist sehr gelungen.
Dahls Schreibstil finde ich wirklich sehr gut und durch einige witzige Passagen wird die ganze Handlung um einen Serienmord erst unterhaltsam und lebendig.
Trotz einiger zäheren Teile war doch genug Spannung in der Geschichte enthalten.
Durch verschiedene Handlungsstränge, welche Dahl bis zum Ende perfekt und stimmig verbindet, bleibt die Neugier des Lesers erhalten und dieser wird weiterhin an die Geschichte gebannt. Auch gewinnt man beim Lesen gute und auch zahlreiche Einblick ins Privatleben der Ermittler. Der Leser kann sich dadurch gut mit den verschiedenen Charakteren identifizieren und erfährt etwas über die Gefühle und Probleme der einzelnen Personen.
Letztendlich wirkt alles sehr glaubwürdig. Ein guter, unterhaltsamer Kriminalroman.

4 von 5 Sternen.
BernieBaer zu »Arne Dahl: Misterioso« 13.10.2010
Alles im allen kein schlechtes Buch.
Hin und wieder etwas Längen.Leider kamen auch einige Characktere des A-Teams zu kurz.So blieben mir die Vorgeschichten von Chavez, Norlander und gerade von Holm verborgen.
Was für eine Rolle spielt Mörner eigentlich?Die kurze aber heftige Liebesbeziehung zu Kerstin Holm - sehr verworren.
Edi Steiner zu »Arne Dahl: Misterioso« 04.03.2010
War stellenweise spannende Lektüre, hat aber Längen, die ich quer gelesen habe. Einiges ist auch ziemliches Krimicliché und lehnt sich an Mankell an.
Die Idee mit dem Musikstück ist überzeugend und ergibt neue Perspektiven.
Interessant fand ich die zeitkritischen Ansätze (Kriminelles Verhalten von Wirtschaftsführern), aber auch da hat natürlich ein anderer vorgespurt.
Beata zu »Arne Dahl: Misterioso« 02.01.2010
Die Ermittlungen kommen nur langsam in Gang. Trotzdem empfand ich die Lektüre nie langweilig, dazu ist diese Polizeieinheit viel zu bunt. Jeder von denen hat seine Geheimnisse und Abgründe, die nach und nach ans Licht kommen...

Alles in allem ein empfehlenswerter Schwedenkrimi, der zwischen den Zeilen bislang ziemlich humorvoll daher kommt.
Fitzke zu »Arne Dahl: Misterioso« 11.12.2009
Hoppla, noch ein Schwede der verdammt gute Bücher schreibt. Was bekommen die eigentlich in die Muttermilch damit dies so läuft?
Bei keinem seiner Bücher gab es große Strecken oder langeweile. Es gab immer Spannung, die richtige Prise Humor und ein Quentchen Liebe, im Duett mit ein paar Leichen und den Mördern auf der Pieke. Bitte mehr von A. Dahl.
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Andreas zu »Arne Dahl: Misterioso« 21.06.2009
Ich bin zugegebenermaßen ein Fan des "skandinavischen Krimis". Dieses Buch übertraf meine Erwartungen aber um ein Vielfaches. Wie manch anderer auch auf der Suche nach anderen Kommisaren als Mankell , Winter & Co. "versuchte" ich es halt mit Arne Dahls Misterioso. Die Handlung hat mich in den Bann gezogen, nur das Ende hätte wirklich etwas kürzer sein mögen. Ich freue mich schon auf Teil 2 (Böses Blut) mit Paul Hjelm und der A-Gruppe. Für Teil 1 gebe ich 90°.
theili zu »Arne Dahl: Misterioso« 04.09.2008
"Das Misterium war gelöst, aber der Nebel war noch da. Misterioso."
Misterioso hat mich schon wie Rosenrot von Anfang an gepackt. Es ist interessant zu verfolgen, wie die A-Gruppe langsam Konturen annimmt und mit der Gruppe auch die einzelnen Charakteren. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und teilweise brilliant.
Arne Dahl gehört von mir aus gesehen zu den Grössten seiner Zunft in Skandinavien.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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