Die Kammer der Ewigkeit von Anthony O'Neill

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel The Empire of Eternity, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Ägypten, 1800 - 1869.

  • Milsons Point, N.S.W.: Random House Australia, 2006 unter dem Titel The Empire of Eternity. 319 Seiten.
  • Bergisch-Gladbach: Lübbe, 2007. Übersetzt von Marion Sohns. 417 Seiten.

'Die Kammer der Ewigkeit' ist erschienen als

In Kürze:

Seit Napoleon durch den Tausendsassa Vivant Denon von der Legende der »Kammer der Ewigkeit« gehört hat, sind seine Gedanken wie besessen von ihr. Es heißt, das altägyptische Gemach berge die Geheimnisse des ewigen Lebens und der Unsterblichkeit. Sie gilt als Schlüssel zur grenzenlosen Macht und man sagt, sie sei den großen Königen der Welt vorbehalten. Während Napoleon in Ägypten Krieg führt, fahndet der kluge Vivant Denon in seinem Auftrag nach der mysteriösen Kammer. Endlich ist der große Tag gekommen, und Napoleon betritt voller Erwartung das Objekt seiner Begierde: Die Kammer der Ewigkeit. Doch bis zu seinem Tod quält ihn der Zweifel, ob er nicht das Opfer eines Betrugs geworden ist ...
Vierzig Jahre später macht sich der junge Schotte Alexander Rhind im Auftrag von Queen Victoria erneut auf die Suche. Er bricht nach Ägypten auf und gerät in den Sog eines jahrtausendealten Mysteriums um die Geheimnisse des Lebens.

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Alena zu »Anthony O'Neill: Die Kammer der Ewigkeit« 09.04.2011
Nachdem mich der erste Roman von O'Neill ("Der Hüter der Finsternis") vollkommen begeistert hat, habe ich mich auch an "Die Kammer der Ewigkeit" herangewagt, in der Erwartung eines weiteren spannenden Mystery-Thrillers.
Leider wurde ich enttäuscht:
zwar beschreibt der Autor die historischen Schauplätze (Paris, Kairo, London) anschaulich und detailverliebt und erschafft dadurch eine mitreißende Atmosphäre, aber Spannung kommt dabei leider kaum auf. Auch die teilweise liebenswerten, teilweise skurillen Charaktere können leider nicht über den Mangel an Action hinwegtäuschen. O'Neills beinahe poetische Schreibweise trägt dazu bei, dass der Leser den Eindruck erhält, als ginge es dem Autor weniger um die Handlung an sich, sondern eher darum, eine kleine Zeitreise ins 19. Jahrhundert zu unternehmen...
Deshalb ist dieser Roman allenfalls Hobby-Ägyptologen und Napoleon-Fans ans Herz zu legen, während jeder, der auf der Suche nach einem spannenden Mystery-Thriller ist, sich lieber etwas anderes suchen sollte.
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