Stilles Echo von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 1997
unter dem Titel The Silent Cry,
deutsche Ausgabe erstmals 2000
bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England / London, 1800 - 1869.
- New York: Fawcett Columbine, 1997 unter dem Titel The Silent Cry. 361 Seiten.
-
München: Goldmann, 2000.
Übersetzt von Michaela Link.
ISBN:
3-442-41651-5. 415 Seiten.
'Stilles Echo' ist erschienen als
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Das meint Krimi-Couch.de: »Gegensätze der Gesellschaft«
Krimi-Rezension von Peter Kümmel überspringen
In dem verrufenen Londoner Stadtteil St. Giles werden zwei übel zugerichtete Männer gefunden. Einer ist tot, der andere überlebt schwerverletzt. Da dieser seine Sprache verloren hat und durch seine Verletzungen auch nicht schreiben kann, sind die Geschehnisse der Nacht nicht zu rekonstruieren. Man findet heraus, dass es sich bei dem Toten um den angesehenen Anwalt Leighton Duff und bei dem Schwerverletzten um seinen Sohn Rhys handelt. Hester Letterly wird als seine Privatpflegerin engagiert.
Deren Bekannter William Monk, der als Privatdetektiv arbeitet, bearbeitet derzeit einen Fall von Vergewaltigungen an Prostituierten in einem benachbarten Stadtteil von St. Giles. Er entdeckt, dass Rhys ebenfalls Kontakt mit Prostituierten hatte und in der Tatortgegend gesehen wurde. Er vermutet, dass Rhys mit seinen beiden Freunden für die Überfälle verantwortlich ist. Doch was hat sich in der Mordnacht ereignet? Ist der Vater dem Sohn gefolgt? Hat dieser bei einer anschliessenden Schlägerei den eigenen Vater getötet? Das Ende wird für den Leser überraschend sein.
Das interessante beim Lesen dieses Romans sind die Gegensätze der Gesellschaft. Auf der einen Seite die Elendsviertel von London, in denen Prostitution und Verbrechen an der Tagesordnung sind. Auf der anderen Seite die angesehenen und reichen Bürger Londons, für die eine Verbindung mit den Geschehnissen einem Skandal gleichkommt.
Das Buch liesst sich sehr flüssig und ist mal was anderes als die Kriminalromane, die in der Gegenwart spielen. Im 19. Jahrhundert stand der Polizei natürlich keine moderne Technik für ihre Ermittlungen zur Verfügung. So mussten z.B. die Polizisten noch mit Zeichnungen von Personen statt mit Fotos Befragungen durchführen. Diese Krimis werden nicht jedermanns Geschmack sein. Ausprobieren lohnt aber auf alle Fälle.
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| kris zu »Anne Perry: Stilles Echo« | 24.01.2007 |
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| spinne zu »Anne Perry: Stilles Echo« | 17.08.2005 |
| palooz zu »Anne Perry: Stilles Echo« | 14.02.2003 |
| Rusalka zu »Anne Perry: Stilles Echo« | 04.01.2003 |
