Eine Weihnachtsreise von Anne Perry

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

deutsche Ausgabe erstmals 2003 .
Ort & Zeit der Handlung: , 1870 - 1889.

  • London: Headline, 2003 A Christmas Journey. Übersetzt von Uschi Pilz. 152 Seiten.
  • München: Heyne, 2004. Übersetzt von Uschi Pilz. ISBN: 3-453-43026-3. 156 Seiten.

'Eine Weihnachtsreise' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Ein englischer Landsitz wird kurz vor Weihnachten zum Schauplatz des tragischen Selbstmords einer jungen viktorianischen Adligen. Lady Vespasia und ihre Freundin Isobel brechen nach Schottland auf, um der Mutter der Toten einen Abschiedsbrief zu überbringen. Die Reise fördert erschreckende Erkenntnisse zu Tage. Anne Perry lässt den Leser hinter die Fassade der viktorianischen Gesellschaft blicken …

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tassieteufel zu »Anne Perry: Eine Weihnachtsreise« 16.12.2008
In dieser Weihnachtsgeschichte ist Lady Vespasia Cumming-Gould, die man aus den Inspektor Pitt Krimis kennt, die Hauptakteurin, allerdings spielt diese Geschichte etliche
Jahre vorher, so daß man Lady Verspasia hier als recht junge Frau kennenlernt.
Anfang des 19. Jh. tummelt sich ein Dutzend Gäste kurz vor Weihnachten auf dem eleganten Landsitz Applecross von Omegus Jones, doch die beschauliche Stimmung wird
durch einen tragischen Vorfall getrübt. Die junge Witwe Gwendolen Kilmuir wird tot im Gartenteich aufgefunden. Am Abend vorher hatte Isobel Alvie der Toten gegenüber einige
häßliche Äußerungen gemacht, die nun von den anderen Gästen als Grund für den Selbstmord der jungen Frau angenommen werden. Um ihre Schuld zu sühnen, soll Isobel ins winterliche Schottland reisen um der Mutter der Toten deren Abschiedsbrief zu überbringen.
Lady Vespasia begleitet ihre Freundin auf der Reise, die beschwerlicher wird als erwartet.
Auch in diesem Buch steht nat. wieder die weihnachtliche Botschaft im Vordergrund, doch Anne Perry ist es wieder gelungen, auf nur wenigen Seiten ein gutes Bild der damaligen Gesellschaft zu zeichen, in der es oberflächlich und nur auf den äußeren Schein bedacht zugeht und in der Frauen besonders schnell an den Rand gedrängt werden.
Das Ende ist in sich schlüssig und wie ich finde, gut gelöst. Das was Vespasia herausfindet, wird zwar nie offen ausgesprochen, doch paßt das eben genau in das damalige Zeitbild. Keiner zeigt sein wahres Gesicht und seine Gefühle, alles wird hinter einer perfekten Maske verborgen um in seiner Gesellschaftsschicht keine Angriffsfläche für Klatsch und Tratsch, der das gesellschaftliche Aus bedeuten könnte, zu bieten.
Schön ist auch die Aufmachung des Buches, ich fand es allerdings ein wenig teuer für so ein kleines Bändchen.
Fazit: unterhaltsame Lektüre in der Weihnachtszeit mit einem guten Schuß Sozialkritik! Anne Perry schafft es immer, interessante, vielschichtige Charaktere zu beschreiben, schon von daher lohnt sich das Lesen.
cindy zu »Anne Perry: Eine Weihnachtsreise« 14.05.2007
also ich finde des buch cool...is zwar n bissl komisch dass die zwei frauen nach schottland reisen und dann immer wieder erfahren das mrs naylor jetzt doch nicht an dem ort ist wo es die anderen gesagt haben aber was solls ...
ich finds trotzdem toll ... weil es stirbt ja immerhin jemand.deswegen find ich des sehr spannend :-P
ciaoiii cindy
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Marie Bischoff zu »Anne Perry: Eine Weihnachtsreise« 28.12.2005
Meine Güte, war ich enttäuscht! Ich hab den Eindruck, dass es entweder für die deutsche Übersetzung auf ein Drittel zusammengestrichen wurde, oder Mrs Perry hat einen ghostwriter beauftragt!

Weiß jemand mehr dazu?

Gruß Marie
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