Das Weihnachtsrätsel von Anne Perry

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel A Christmas beginning, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: , 1870 - 1889.

  • London: Headline, 2007 unter dem Titel A Christmas beginning. 135 Seiten.
  • München: Heyne, 2008. Übersetzt von Regina Schirp. ISBN: 978-3-453-43362-5. 173 Seiten.

'Das Weihnachtsrätsel' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Superintendent Runcorn entflieht dem hektischen Treiben von London, um das Weihnachtsfest auf einer einsamen Insel vor Wales zu verbringen. Doch die Ruhe in dem kleinen Ort wird empfindlich gestört, als Runcorn die Leiche einer jungen Frau entdeckt.

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Dominique Bussmann zu »Anne Perry: Das Weihnachtsrätsel« 07.03.2014
Die schwierigen Nachforschungen von SI Runcorn wirken stellenweise etwas zäh und langwierig. In den wichtigsten Momenten schafft es die Autorin aber eindrücklich darzustellen, wie er die geistige Oberhand über die örtliche Polizei und die Inselbewohner behält.Mit dieser Überlegenheit vollzieht sich gleichzeitig auch sein eigener Wandel währendes des Buches; und auch wenn selbst diese Passagen derweil etwas schwierig daherkommen, findet diese Wandlung einen überraschend erfreulichen Abschluss, der wohl auch als eine Art Wendepunkt in der Figur von SI Runcorn gesehen werden darf.
Das Buch ist stellenweise nicht einfach zu lesen, das gilt vor allem die Lösung des Falls. Die dargestellte Entwicklung der Figur des SI Runcorn macht das Buch aber sehr spannend und lesenswert.
tassieteufel zu »Anne Perry: Das Weihnachtsrätsel« 21.12.2008
In dieser Weihnachtsgeschichte ist es Superintendet Runcorn aus den Monk Krimis, der aus dem hektsichen London auf eine einsame Insel vor Wales flüchtet, um dort Weihnachten zu
verbringen. Die beschauliche Ruhe der idyllischen Insel wird jedoch jäh durch den brutalen Mord an einer jungen Frau gestört. Runcorn, der die Leiche auf einer seiner Wanderungen
entdeckt, beginnt zu ermitteln.
Wieder einmal gelingt Anne Perry die Schilderung einer vordergründigen Idylle hinter der dunkle Geheimnisse und Leidenschaften schlummern. Wie in allen Weihnachtsgeschichten
geht es auch hier eher gemächlicher zu, so wie in der damaligen Gesellschaft nicht über Sorgen und Nöte gesprochen wurde, sondern alles hinter einer perfekten Maske verborgen
wurde, so werden Runcorns Ermittlungsergebnisse eher angedeutet, als offen ausgesprochen, einen Teil davon muß man sich als Leser selbst zusammenreimen und auch das Tat-
motiv an sich war mir nicht so ganz klar. Allerdings erfährt man eine ganze Menge über den Superintendent, über seine Selbstzweifel und Unzulänglichkeiten und er begegnet einer von
ihm sehr geschätzten Person, was ihn dazu bringt, über sein eigenes Leben und was er davon erwartet, nachzudenken. Das Ende hätte ich mir wieder ausführlicher gewünscht, aber
im Großen und Ganzen war es eine runde Sache.
Fazit: für die Vorweihnachtszeit ist das Buch eine beschauliche Lektüre,wie alle Weihnachtsgeschichten ist das Buch liebevoll aufgemacht.
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