Mörderische Verstrickungen von Anne George

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel Murder carries a torch, deutsche Ausgabe erstmals 2011 bei dtv.
Ort & Zeit der Handlung: USA, 1990 - 2009.
Folge 7 der Southern-Sisters-Serie.

  • New York: Morrow, 2000 unter dem Titel Murder carries a torch. 260 Seiten.
  • München: dtv, 2011. Übersetzt von Christiane Filius-Jehne. 288 Seiten.

'Mörderische Verstrickungen' ist erschienen als

In Kürze:

Die Frau von Cousin Luke ist mit einem Sektenprediger durchgebrannt. Patricia Anne und Mary Alice helfen Luke bei der Suche nach der verschwundenen Gattin. Dabei treffen die beiden Hobby-Detektivinnen auf eine obskure Sekte, Giftschlangen, Strychnin und – in der Kirche des »Schlangenpredigers« – auf eine Leiche!

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tassieteufel zu »Anne George: Mörderische Verstrickungen« 25.01.2012
Endlich ein neuer Fall für Patricia Anne und Mary Alice, die beiden Southern Sisters! Die Frau von Cousin Luke ist mit einem Sektenprediger durchgebrannt und nun bittet er die beiden Schwestern um Hilfe, um die abtrünnige Virginia wieder zu finden.Doch statt der Frau von Cousin Luke finden sie zunächst eine Leiche, dann stellt sich heraus, das es sich bei der Sekte um eine Schlangenprediger Sekte handelt, in der gelegentlich auch Strychnin getrunken wird und Mary Alice verliebt sich.

Der 5. Fall für die beiden ungleichen Schwestern bietet wieder mal launige, humorvolle Unterhaltung! Der Krimifall ist eher harmlos und kommt ohne unnötige Grausamkeiten aus. Hier steht mehr das weitverzweigte Familienleben der umtriebigen Schwestern im Vordergrund und bietet des öfteren Grund zum Schmunzeln.Die kleinen Witzeleien und Sticheleien der Schwestern unter einander und die kleinen Anekdoten aus deren Leben tragen dazu bei, das sie einem mit der Zeit richtig ans Herz wachsen und auch sehr realistisch und lebensnah rüber kommen.
Anne Georges Schreibstil ist flott und humorvoll und immer mit einem leicht augenzwinkernden Blick auf das Leben in der amerikanischen Provinz, obskure Sekten und Hinterwäldler. Trotzdem wird der Krimifall nie aus dem Blick verloren und auch wenn am Ende die ein oder andere Frage Frage offen bleibt, haben die Schwestern doch wieder mit Witz u. Humor einen spannenden Fall gelöst. Miträtseln kann man hier gut, die Autorin lockt den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte und es hat ein Weilchen gedauert, bis ich wußte wer der Mörder war.

Fazit: wieder launige Unterhaltung mit den beiden verschiedenen Schwestern, deren Familien sind einem inzwischen richtig ans Herz gewachsen, es macht Spaß das turbulente Familienleben mitzuverfolgen. Der Krimifall zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und wird am Ende noch richtig dramatisch. Leicht und locker geschrieben kann man hier homorvolle Lesestunden genießen.
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