Neugier ist ein schneller Tod von Ann Granger

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel A Mortal Curiosity, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Lübbe.
Folge 2 der Lizzie-Martin-Serie.

  • London: Headline, 2008 unter dem Titel A Mortal Curiosity. 313 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 2008. Übersetzt von Axel Merz. ISBN: 978-3-7857-2343-2. 336 Seiten.
  • Köln: Bastei Lübbe, 2010. Übersetzt von Axel Merz. ISBN: 978-3-404-16444-8. 330 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2008. Gesprochen von Katharina Thalbach. ISBN: 3-7857-3696-7. 6 CDs.

'Neugier ist ein schneller Tod' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Lizzie Martin wurde von ihrer Londoner Herrschaft nach New Forest aufs Land geschickt, um einer jungen Frau Beistand zu leisten, deren Baby auf tragische Weise starb. Allein diese Aufgabe wäre schon schwer genug, doch die Dinge nehmen eine noch viel düsterere Wendung, als im Garten des Hauses die Leiche des ortsansässigen Rattenfängers gefunden wird. Und direkt daneben kniet die junge Frau, weinend und am ganzen Leib mit Blut bedeckt. In ihrer Ratlosigkeit wendet sich Lizzie wieder einmal an ihren alten Freund Inspector Benjamin Ross von Scotland Yard. Zusammen versuchen sie, das grausame Verbrechen aufzuklären.

Ihre Meinung zu »Ann Granger: Neugier ist ein schneller Tod«

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Schnippi zu »Ann Granger: Neugier ist ein schneller Tod« 21.07.2011
Im Gegensatz zum voran gegangenen Buch dieser Reihe ist dieser "Roman" flüssiger zu lesen und lässt keines Falls an Spannung vermissen.
Die Handlung ist nachvollziehbar ...lässt Spielraum für eigene Überlegungen und Vermutungen, die teilweise zutreffen... obwohl das Ende dann doch eine überraschende Wendung nimmt.
Durch die vielen Details (die die damalige Zeit beschreiben) fühlt man sich sie zurück versetzt und kann viele Reaktionen und Handlungen nachvollziehen.
Die Personen werden gut beschrieben ... die Handlung baut sich langsam (für manchen Leser zu langsam) auf ohne aber langatmig und überflüssig zu wirken.
Ich freue mich auf den nächsten Band der Reihe.
Sarah_Ch zu »Ann Granger: Neugier ist ein schneller Tod« 19.03.2011
Das Buch hat mich überrascht - im positiven Sinne.

Bei dem Vorgäner hatte ich einige Einstiegsschwierigkeiten, weil am Anfang einfach nichts spannendes passiert ist.

Bei "Neugier ist ein schneller Tod" war ich von Anfang an mitten im Geschehen.

Schön geschrieben, spannende Geschichte und kein bisschen langatmig oder Überflüssiges.

Daumen hoch für die Lizzie Martin und Benjamin Ross Reihe!
tassieteufel zu »Ann Granger: Neugier ist ein schneller Tod« 31.12.2010
Der zweite Teil um Lizzie Mertin und Ben Ross schließ nahtlos an den Vorgänger an. Lizzie wird von ihrer Tante nach New Forest geschickt um dort bei einer befreundeten Familie die Stelle einer Gesellschafterin für die junge Lucy Craven anzutreten. Lucy lebt bei ihren ältlichen Tanten auf dem Land und erholt sich dort vom tragischen Tod ihres Babys, während der Gatte der jungen
Frau in China weilt, um dort das Teegeschäft der Familie zu erlernen. Schon bei ihrer Ankunft bemerkt Lizzie, das bei der Familie so einiges nicht stimmt, zumal mit ihr auch Doktor Lefebre angereist ist, der sich schon bald als "Irrenarzt" entpuppt und den Lucy von Anfang an verabscheut, soll er doch ihrer Meinung nach ihren geistigen Gesundheitszustand beurteilen, da sie vehement behauptet, ihr Baby wäre nicht gestorben. Für Lizzie wird die Lage noch schwieriger, als im Garten ein herumziehender Rattenfänger erstochen aufgefunden wird, neben ihm die
blutüberströmte Lucy. Während die alten Damen das Geschehen am liebsten vertuschen wollen, besteht immerhin Doktor Lefebre drauf, das Scotland Yard zu dem Fall hinzugezogen wird, er fährt selbst nach London um die Angelegenheit zu regeln und so kommt es, das Inspector Ross zu dem Fall hinzugezogen wird, sehr zu Freude von Lizzie.
Wie schon im ersten Teil sind auch hier wieder die Charaktere hervorragend beschrieben, sehr gelungen hier die Schwestern Roche mit ihrer vordergründigen Rechtschaffenheit, die für sie oberstes Gebot ist. Der Krimifall ist viel spannender als im Vorgänger und der Plot ausgefeilter. Wie Lizzie fragt man sich ständig, was wohl noch hinter der Maske der Ehrbarkeit dieser noblen Familie verborgen ist und tatsächlich tritt nach und nach erstaunliches zu Tage.
Während Ben Ross mir im ersten Teil noch ein wenig hölzern erschien, läßt er im ersten Teil des Buches doch einige Züge des trockenen, englischen Humors erkennen, die ich so mag, leider hält das nicht das ganze Buch über an und auch in seiner Beziehung zu Lizzie hätte ich mir ein wenig mehr Feuer gewünscht. Die Beiden agieren doch wenig steif miteinander.
Etwas gestört hat mich auch der häufig verwendete Ausdruck "gestreßt", eine Fromulierung, die man im 19. Jh. Mit Sicherheit noch nicht verwendet hat, die aber vermutlich an der Übersetzung
liegt.
Insgesamt ein Buch das sich trotz kleiner Kritikpunkte flott lesen läßt, als Leser wird man mit immer neuen Wendungen bei der Stange gehalten und will zu jedem Zeitpunkt wissen, wie es weiter geht.

Fazit: hat mir persönlich besser als der Voränger gefallen, sehr gelungen ist wieder die Charakterdarstellung der Figuren und die Bigotterie der gehobenen Gesellschaft, der Krimifall ist hier wesentlich spannender und der Plot ausgefeilter als beim ersten Teil der Reihe.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Knightsbridge zu »Ann Granger: Neugier ist ein schneller Tod« 23.02.2009
Die gelungene Fortsetzung der noch jungen Reihe um Lizzie Martin und Benjamin Ross.
In diesem zweiten Band bildet das südenglische Hampshire den ländlichen Schauplatz für den zu lösenden Mordfall. Das Personal der Handlung ist begrenzt, doch beinahe jede Gestalt wird für den Leser plastisch herausgearbeitet und hat ein klares Profil. In der sehr sorgfältigen Charakterdarstellung sowie in der Akribie, mit der das viktorianische England (die Handlung spielt im Jahre 1864) geschildert wird, liegen für mich die Stärken der Autorin. Dass Lizzie Martins Wortschatz modern und ganz gewiss nicht immer viktorianisch ist, mag allenfalls Puristen stören.
Schliesslich ist die Krimihandlung, wiewohl sehr gemächlich entwickelt, diesmal spannender als beim ersten Band der Reihe. Die Auflösung ist logisch und dennoch überraschend.
Fazit: Eine empfehlenswerte Lektüre für jene Leser, die sorgfältig entwickelte Charaktere mit Tiefenschärfe und Profil mögen, die viktorianische Zeit lieben, nicht auf jeder Seite knisternde Spannung fordern - und denen eine Leiche pro Band genügt.
Viola zu »Ann Granger: Neugier ist ein schneller Tod« 20.01.2009
Ann Granger schreibt wie Sie lebt, das spiegelt sich in den Geschichten wieder.

Die neue Reihe mit Lizzy und Ben ist sehr gut geraten. Hoffentlich wird die Reihe noch lange fortgesetzt.

Die historischen Krimis sind einfach detailgetreu geschrieben und so toll zu lesen, dass man nicht mehr aufhören möchte.

Weiter so.
Maria-Luise zu »Ann Granger: Neugier ist ein schneller Tod« 01.01.2009
Mir gefiel schon die Markby-Mitchell- Reihe und ich hoffe auf weitere Bücher mit Ben und Lizzie.
Ich mag historische Krimis. Sie beschreibt sehr detailgetreu und man kann sich der spannenden Geschichte kaum entziehen.
Lizzie ist für das victorianische Zeitalter eine sehr emanzipierte Frau, die ihre eigene Meinung hat und auch vehement vertritt. Ich hoffe, dass sich ihre Beziehung zu Ben weiter entwickeln wird.
I cant tell you zu »Ann Granger: Neugier ist ein schneller Tod« 24.11.2008
Ich finde dieses Buch sollte überall auf der Welt erscheinen so gut ist es.So schpannend und mitreißend-das schafft nur Ann.hoffentlich schreibt sie weiter so gut und auch in der Mitchell und Markby reihe-ein Großes Lob an Ann Granger.sie ist eine der besten Autoren der Welt-Weiter so!!!Ich hoffe wirklich dass bald endlich der nächste band rauskommt!!
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