Tote Wasser von Ann Cleeves

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 unter dem Titel Dead Water, deutsche Ausgabe erstmals 2014 bei Rowohlt.
Folge 5 der Shetland-Quartett-Serie.

  • London: Pan, 2013 unter dem Titel Dead Water. 400 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2014. Übersetzt von Stefanie Kremer. 448 Seiten.

'Tote Wasser' ist erschienen als

In Kürze:

Als die Leiche des Journalisten Jerry Markham in einem Fischerboot entdeckt wird, ruft man Hilfe vom Festland: Inspector Willow Reeves soll die Ermittlungen auf den Shetlands übernehmen. Doch das passt Detective Jimmy Perez, den der Tod seiner Verlobten Fran aus der Bahn geworfen hat, gar nicht: Die junge Kollegin ist ihm entschieden zu forsch. Markham, Sohn aus reichem Haus, war als Frauenheld bekannt. Er hatte die Shetlands nach einem Skandal verlassen müssen. Warum also war er zurückgekehrt? Die Spur führt zu den Ölfeldern in der Bucht Sullum Voe, über die der Tote einen Artikel schreiben wollte.

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vun-de-palz zu »Ann Cleeves: Tote Wasser« 18.12.2016
Noch nicht einmal ein Jahr ist es her, dass Fran, die Verlobte von Detective Jimmy Perez ermordet wurde. Er trauert immer noch und findet nur mühsam in sein altes Leben zurück. Da passiert erneut ein Mord auf den Shetlands: Der Star-Journalist und Frauenheld Jerry Markham, ein Einheimischer, der die Inseln nach einem Skandal um eine junge Frau verlassen musste, wird tot von Staatsanwältin Rhona Laing aufgefunden. Anstelle von Perez soll die junge Willow Reves ermitteln, die nicht von den Inseln stammt.

Warum ist Markham zurückgekehrt? Hat es damit zu tun, dass die junge Evie Watts, die er damals schmählich sitzengelassen hat, nun heiraten möchte? Oder war er hinter einer Story her, die mit den Ölfeldern oder mit dem geplanten Gezeitenkraftwerk zu tun hat? Und warum hat ausgerechnet die korrekte Staatsanwältin die Leiche gefunden? Der Fall erweist sich komplizierter als gedacht, denn es gibt viele Tatmotive und Verdächtige. Trotz seiner Apathie mischt Jimmy Reeves sich in die Ermittlungen ein - nicht immer zur Freude seiner jungen Kollegin.

Der Roman ist kein Thriller, sondern steht in der Tradition des englischen Kriminalromans. Die Beziehungen und das Leben der ermittelnden Personen prägen die Form der Ermittlung ebenso wie die weite, besondere Landschaft und Atmosphäre der Shetlands. Die Spannung entsteht nicht allein durch Bedrohung und Gefahr für die Protagonisten, sondern ebenso auch durch die vielen Verflechtungen, die das Leben auf der Insel prägen. Ein schöner Roman, ruhig, doch dabei überaus fesselnd. Und ganz nebenbei erfahren wir auch wieder einige interessante Details über die wirtschafltichen, sozialen und kulturellen Verhältnisse auf der sturmumtosten Inselgruppe im äußersten Norden Großbritanniens.
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