Die Nacht der Raben von Ann Cleeves

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel Raven Black, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 1 der Shetland-Quartett-Serie.

  • London: Macmillan, 2006 unter dem Titel Raven Black. 432 Seiten.
  • New York: Thomas Dunne Books, 2007. 432 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2007. Übersetzt von Tanja Handels. ISBN: 978-3-499-24477-3. 432 Seiten.

'Die Nacht der Raben' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Winter auf den Shetland-Inseln. Still ruht die Welt unter einer weißen Decke. Das Mädchen im Schnee trägt einen roten Schal um den Hals. Um sie herum sitzen Raben. Als Fran Hunter die Leiche der Sechzehnjährigen findet, ist es um die Dorfidylle geschehen. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: Die Polizei verhaftet Magnus Tait, einen menschenscheuen Sonderling. Doch dann verschwindet während des Wikingerfestivals Up Helly Aa Frans kleine Tochter Cassie... 

Das meint Krimi-Couch.de: »Vom Wikingerbrauchtum und dem Inselleben« 88°Treffer

Krimi-Rezension von Sabine Reiss

180 km von der Nordküste Schottlands entfernt, zwischen Norwegen und Island, liegt ein Teil des britischen Königreichs, der hauptsächlich durch eine Pferderasse bekannt sein dürfte: die Shetland-Inseln. Weitaus weniger bekannt ist sicher, dass die 100 Inseln, von denen nur ein kleiner Teil bewohnt ist, 650 Jahre lang ein Teil Skandinaviens waren. Die Kultur ist daher nicht nur durch die Schotten, sondern vielmehr durch die Wikinger geprägt. Jeden letzten Dienstag im Januar findet das Up Helly Aa-Festival statt, bei dem ein vorher gebautes Wikingerboot nach einem großen Festumzug den Flammen geopfert wird. Ein Spektakel, das nicht nur die gesamte Inselbevölkerung beschäftigt, sondern alljährlich auch einige Touristen in diesen abgeschiedenen Landstrich zieht.

Ann Cleeves Krimi Die Nacht der Raben bringt dem Leser die Zeit der Vorbereitung auf Up Helly Aa näher. In den ersten Minuten des neuen Jahres beginnt ihre Geschichte, die so einnehmend ist, dass man tief eintaucht in ein Geschehen, das einen nicht mehr loslässt, bis man die letzten Seiten gelesen hat.

Zwei Teenager, Sally und Catherine, statten in der Neujahrsnacht dem einsamen alten Kauz Magnus Tait einen Besuch ab. Im Grunde war es fast schon als Mutprobe anzusehen, denn Magnus hat nicht mehr alle Sinne beisammen und wurde zudem vor Jahren verdächtigt, etwas mit dem Verschwinden eines kleinen Mädchens namens Catriona zutun zu haben. Das Mädchen wurde nie gefunden, der Fall wurde nie aufgeklärt. Magnus findet insbesondere Gefallen an Catherine und als er sie einige Tage später im Bus wieder trifft, lädt er sie abermals zu sich nach Hause ein. Kurz darauf findet die junge Mutter Fran Hunter die Leiche von Catherine auf dem Feld, nicht weit entfernt von Magnus’ Haus. Sie wurde mit ihrem roten Schal erdrosselt und Raben haben sich bei ihr niedergelassen, um sich an ihr gütlich zu tun.

Detective Inspektor Jimmy Perez, ein einheimischer Polizist, übernimmt zunächst die Ermittlungen. Die Leitung des Falles wird jedoch einem Kollegen übertragen, der mit einem kleinen Team von Inverness geschickt wurde. Alsbald hat sich nicht nur die Bevölkerung, sondern auch ein Großteil der Polizei auf einen Tatverdächtigen festgelegt: Magnus Tait. Nur Perez hält sich alle Möglichkeiten offen und versucht, eine Vorverurteilung zu vermeiden. Langsam kann er auch seinen Kollegen Taylor vom Festland überzeugen. Der Fall gewinnt an zusätzlicher Brisanz, als beim Up Helly Aa Frans kleine Tochter Cassie verschwindet. Die Zeit drängt …

Die Atmosphäre auf einer Insel übt einen besonderen Reiz aus, dessen sich schon viele Schriftsteller bedient haben, um ihre Story aufzupeppen. Darunter sind so bekannte Namen wie P.D. James, die Commander Dalgliesh in Wo Licht und Schatten ist auf ein Eiland schickte, ebenso wie Agatha Christie, aber auch die Amerikanerin Carolyn G. Hart, die ihre Protagonisten in einem solch begrenzten Radius ermitteln lässt. Doch wo der Autor durch die Inselatmosphäre punkten kann, treten andererseits auch Hindernisse auf, die sich nur durch ein gewisses Maß an Einfallsreichtum und schriftstellerischem Können ausgleichen lassen: Der Kreis an Verdächtigen ist meist ausnehmend klein und der Grat zwischen stimmungsvollem Ambiente und gepflegter Langeweile ist äußerst schmal. Ann Cleeves meistert diese Schwierigkeit jedoch gekonnt und lockt den Leser auf zwei verschiedene Fährten, die sie abwechselnd verstärkt. Ihr Ende ist ebenso überraschend wie plausibel – wahrlich keine Selbstverständlichkeit.

Aber nicht nur durch die stimmungsvolle Landschaft beeindruckt in Die Nacht der Raben, auch die Charakterisierung der Personen ist sehr gut gelungen: Der einsame Jimmy Perez, die ebenso einsame Fran Hunter, die ursprünglich aus London stammt und sich auf der Insel niederließ, damit ihre Tochter in der Nähe ihres Vaters sein kann; zu keiner Zeit driftet die Autorin bei der Beschreibung der Protagonisten in Plattitüden oder Klischees ab. Sie enthüllt die Beziehungen und die Vergangenheit der Figuren vorsichtig, ohne die Story mit Überflüssigkeiten zu überfrachten.

Für Raven Black, so der Originaltitel, erhielt Ann Cleeves im Jahre 2006 den Duncan Lawrie Dagger Award der britischen Crime Writers’ Association, den Nachfolger des Gold Dagger Awards. Da sie bereits auf eine Reihe von Veröffentlichungen (darunter zwei andere Serien) zurückblicken kann, kann man nur hoffen, dass die deutschen Krimifans noch mehr von ihr zu lesen bekommen. Sie macht in ihrem ersten Buch aus ihrem Shetland-Quartett (drei weitere sind in Arbeit) die düstere moderne Wikingerwelt lebendig. Hier passt einfach alles zusammen: Stil, Atmosphäre, Spannung und psychologisches Gespür. Ihr Roman ist weit entfernt von nichtssagenden Landhaus-Krimis. Hut ab!

Sabine Reiss, Dezember 2007

Ihre Meinung zu »Ann Cleeves: Die Nacht der Raben«

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Pauline45 zu »Ann Cleeves: Die Nacht der Raben« 13.10.2012
Ich habe dieses Buch gelesen, da es das 1. einer Reihe ist und sich sehr interessant anhörte. Die Geschichte ist von Anfang an sehr spannend erzählt in einer faszinierenden Landschaft. Der Kommisar ist sehr einfühlsam und scheint immer den richtigen Ton zu finden im Umgang mit den Verdächtigen.
Ich habe mir gerade den 2. Teil "Der längste Tag" gekauft und bin schon sehr gespannt wie die Geschichte und wie die Beziehung von Perez und Fran sich entwickelt!
Schneeglöckchen zu »Ann Cleeves: Die Nacht der Raben« 11.05.2012
Bei meinem Kommentar von gerade eben zu "Die Nacht der Raben" von Ann Cleeves ist etwas nicht ganz richtig gelaufen.
Die letzten Sätze meines Kommentars von eben müssen folgendermaßen lauten:
""Eine absolut fesselnde Lektüre"" sagt Val Mc Dermid über dieses Buch. Dem schließe ich mich an, das Buch hat mich von den ersten Seiten an gefesselt.
Schneeglöckchen zu »Ann Cleeves: Die Nacht der Raben« 11.05.2012
Ich finde diesen Krimi gut. Gleich auf den ersten Seiten merkte ich, daß das genau ein Schreibstil ist, der mir gefällt und mich fesselt. Wer jedoch Thriller nach Art von z.B. Cody McFadyen liebt, ist mit diesem Buch völlig falsch beraten.
Im Gegensatz zu einigen Kommentaren vor meinem, finde ich die Atmosphäre durchaus stimmig, auch die Charaktere sind nicht lieblos beschrieben. Für mein Dafürhalten bleibt auch nichts Wesentliches am Ende unklar.
Die Autorin schaffte es, daß ich mich direkt vor Ort im Geschehen glaubte.
Ein Krimi, den ich ungern aus der Hand legte und der mir Lust auf weitere von Ann Cleeves gemacht hat.
> sagt ValMcDermid über dieses Buch. Dem schließe ich mich an.
Mistie zu »Ann Cleeves: Die Nacht der Raben« 05.09.2010
Dieses Buch musste ich kaufen - schon allein wegen des Titels - und war, gelinde gesagt, enttäuscht. Nein, es ist kein schlechtes Buch - es ist ein unterhaltsamer Krimi für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger.

Enttäuscht war ich hauptsächlich wegen der Vorschusslorbeeren weil ich die Atmosphäre eher aufgesetzt denn stimmig fand, es zuviele lose Enden gab die nicht erklärt wurden und der, meiner Meinung nach, ziemlich lieblosen Beschreibung der Figuren (nur Inspektor Perez kommt etwas besser weg).

Wie gesagt nicht schlecht aber auch kein grosser Wurf - 75° von mir
Nomadenseele zu »Ann Cleeves: Die Nacht der Raben« 24.04.2010
Mehr als Durchschnittskost bietet der Krimi nicht – wäre nicht Shetland als außergewöhnliche Location gewählt worden, wäre er noch gewöhnlicher. Auch gab es für meinen Geschmack zu viele Zufälle, eine bedrohliche Atmosphäre, wie sie im Winter auf den Shetland-Inseln vorherrschen sollte, war ebenfalls nicht zu bemerken.

Fazit:
Solide Krimi-Kost für Zwischendurch.
Clementine zu »Ann Cleeves: Die Nacht der Raben« 17.03.2010
Ich habe das Buch im Winter in Schottland gelesen und kenne den Handlungsort ganz gut (war also mitten drin). Atmosphäre und Handlung haben mich von den ersten Seiten an gefesselt. Zum Ende hin fiel mir das Weiterlesen dann aber schwer: Zufall, dass die Leiche eines vor Jahren auf der Insel vermissten Mädchens (nachdem die Suchtrupps natürlich damals alles abgesucht haben) ausgerechnet jetzt, wo ein weiteres Mädchen ermordet wurde von einer der Hauptcharaktere beim Spazierengehen mit dem Hund entdeckt wird??? Zumindest unglaubwürdig.Perez ist der Ermittler... aber der Leser wird nicht auf alle seine Ermitlungen und Gedankengänge "mitgenommen".Ich hatte an einigen Stellen das Gefühl hier wird mir Information vorenthalten, die die Charaktere bereits haben um so die Spannung länger zu erhalten.Genauso die Stelle wo Magnus der "Hauptverdächtige" sich in seiner Gefängniszelle daran erinnert, was damals wirlich mit dem Mädchen geschah: wird Spannung aufgebaut, jedoch bricht die Szene recht plump da ab, wo die Auflösung kommen würde...Waurm baut sie diesen Spannungsbogen auf, wenn sie am Ende der Szene doch nich mit der Auflösung rausrückt? - Auch hier fühlte ich mich auf den Arm genommen.Nach einem sehr starken Anfang ein schwaches Buch.
Stefan83 zu »Ann Cleeves: Die Nacht der Raben« 06.10.2009
Mord auf einer Insel.

Ein in der Kriminalliteratur beliebtes Thema, dessen sich schon Genregrößen wie Agatha Christie ("Und dann gabs keines mehr...") oder in jüngster Vergangenheit Simon Beckett ("Kalte Asche") bedient haben, da gerade die Abgeschiedenheit einen gewissen Reiz auf Leser wie Autor auszuüben scheint. Der begrenzte Raum in dem sich die Ereignisse abspielen setzt nicht nur ein hohes Maß an Können voraus, sondern hält zumeist auch den Kreis der Verdächtigen ziemlich klein. Eine Schwierigkeit, die es zu meistern gilt, damit das Buch trotz beschaulicher und stimmungsvoller Inselatmosphäre nachher doch vor allem aufgrund des Krimiplots überzeugt.

Ann Cleeves, die kurz nach ihrer Heirat selbst einige Zeit auf einer englischen Insel gelebt und dort auch ihre Reihe um den Vogelforscher George Palmer-Jones geschrieben hat, hat nun ihren Blick noch ein ganzes Stück weiter nördlich gerichtet. Dort liegen die windumtosten Eilande der Shetland-Inseln, welche zwar zu Schottland gehören, aber davor über 650 Jahre lang ein Teil Skandinaviens gewesen sind, weshalb die dortige Kultur auch stark von den Wikingern beeinflusst ist. Dies nutzt Cleeves nun in "Die Nacht des Raben" aus, dem mit dem "Duncan Lawrie Dagger Award" prämierten ersten Part eines Quartetts, von dem jeder Teil jeweils eine Jahreszeit abdecken soll.

Es herrscht eisiger Winter auf Mainland, der Hauptinsel der Shetlands. Ein neues Jahr ist angebrochen, das jedoch wenig gut zu beginnen scheint. Zumindest für Fran Hunter, eine aus England neu hinzugezogene allein erziehende Mutter, die während eines Spaziergangs die von Raben umringte Leiche der 16-jährigen Catherine auf einem schneebedeckten Hügel findet ... und damit dem bis dahin (oberflächlich) idyllischen Inselleben ein Ende macht. Während Inspector Perez mithilfe schottischer Kollegen die Ermittlungen im Fall des offensichtlich mit ihrem eigenen Schal erwürgten Mädchens aufnimmt, kocht die Gerüchteküche in der eingeschworenen Gemeinschaft der Einheimischen auf hoher Flamme. Schon bald hat man mit dem tumben Einsiedler Magnus einen Verdächtigen auf der Liste. Und wurde der nicht schon mal bei dem Verschwinden eines anderen Mädchens verdächtigt?...

Ist Magnus wirklich der Täter? Was hat das Filmprojekt Catherines mit dem Ganzen zu tun? Ist es Zufall, dass beide Mädchenvornamen mit "C" anfangen? Fragen, die im weiteren Verlauf den Leser trotz der eigentlich wenigen möglichen Täter martern und die spannende Zutat in einem Krimi sind, der vor allem aufgrund seines außergewöhnlichen Settings zu überzeugen weiß. Es ist diese einsame, karge und raue Landschaft, welche den Reiz ausmacht und die hier im Winter noch bedrückender und einengender erscheint. Cleeves schreibt ausdrucksstark, lässt die Insel, ihre Bewohner und die unwirtliche Jahreszeit lebendig werden, was dazu führt, dass man selbst den eisigen Wind auf der Hut zu spüren meint. Aber auch die Charakterisierung der einzelnen Personen ist gelungen. Ob Jimmy Perez oder Fran Hunter. Die Figuren werden glaubwürdig gezeichnet und Cleeves versteht es geschickt, die üblichen Klischees des Genres zu vermeiden. Stattdessen ermöglicht sie dem Leser durch die wechselnden Erzählperspektiven einen tieferen Einblick in die Gedankenwelt der Beteiligten, womit nicht nur die Beweggründe nachvollziehbarer werden, sondern man nach und nach auch die Motivation des Mörders erahnen kann. Bis dieser verraten wird, hat Cleeves den Leser auf verschiedene Fährten gelockt, um dann mit einem ebenso überraschenden (Damit hätte ich nicht gerechnet) wie plausiblen Ende, das während des Wikinger-Festivals "Up Helly Aa" spielt, den Schlusspunkt zu setzen.

Insgesamt ist "Die Nacht der Raben" ein spannender, sehr stimmungsvoller Kriminalroman aus dem kalten Norden, der sich geradezu perfekt als Lektüre für verregnete Tage eignet und mich bestens, wenn auch teilweise etwas langsamer, unterhalten hat. Ich freue mich auf die Fortsetzung, bei der dann hoffentlich nicht der Großteil der Handlung wieder auf dem Klappentext verraten wird.
7 von 9 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Krimi-Tina zu »Ann Cleeves: Die Nacht der Raben« 30.09.2009
Im verschneiten Shetland wird ein Mädchen erwürgt aufgefunden. Für die Bewohner der Insel ist klar dass nur der Sonderling Magnus der Täter sein kann.
Der emotional etwas labile Inselpolizist Perez, trotz seines Namens ein Einheimischer und sein hyperaktiver Kollege vom Festland nehmen gemeinsam die Ermittlungen auf.
Die sich nicht zuletzt dadurch schwierig anlassen, dass die Inselbewohner sich stark an den Mythos der geschlossenen und harmonischen Gemeinschaft festhalten, in der jeder jeden kennt und in der es keine Zwistigkeiten gibt. So dass selbst die geschiedene Frau des Insel-Casanovas als Störungselement betrachtet wird, erinnert doch ihre Existenz beständig daran, dass vielleicht nicht jeder so edel, treu und gut ist.
Die klaustrophobische und enge Atmosphäre ist wunderbar eingefangen, ebenso wie Landschaft und Umgebung. Tolle Bilder. Auch die verschiedenen, teilweise recht eckigen und hin und wieder auch skurrilen Charaktere, die in den Fall verwickelt sind, sind gut getroffen, recht lebendig und vielschichtig.
Der Plot ist durchaus spannend und weist auch hinreichend Verwicklungen auf. Es gibt eine Menge falscher Spuren und unsere Ermittler tappen recht lang im Dunkeln.
Leider sind Ende und Aufklärung ziemlich enttäuschend. Zum einen scheint es als ob die Autorin vor lauter falschen Spuren vergessen hat auch ein paar richtige zu legen. So dass die Auflösung völlig überrascht. Und zwar nicht in dem Sinne „wieso bin ich da nicht drauf gekommen“ sondern mehr „wie hätte man den da drauf kommen sollen“. Motiv und Hergang wirken auch etwas lieblos zusammengestrickt und es bleiben eine Menge Fragen offen. Etwas was ich bei einem Kriminalroman überhaupt nicht schätze.
Da ist schade denn Schreiben und Atmosphäre schaffen kann die Autorin. Hoffen wir, dass die Nachfolger besser werden. Denn Perez ist ein durchaus sympathischer Charakter dem ich gerne weiter beim Aufklären von Fällen zuschauen würde. Sofern die in Zukunft nicht so holprig aufgelöst werden.
Opel-Gang zu »Ann Cleeves: Die Nacht der Raben« 27.05.2009
Ein sauber gemachter, athmosphärisch dichter Krimi. Die Charaktäre sind unterhaltsam und mitfiebernd beschrieben, die Geschichte ist gut und die Umgebung wird, je länger man darüber liest, um so nteressanter.

Außer diesen kleinen drolligen Ponys kennt man ja so nichts weiter von den Shetland Inseln.
Da hilft dieses Buch schon echt weiter.

Tolle Lektüre, für mich im ganzen stimmig, vg
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Michaela Reichl zu »Ann Cleeves: Die Nacht der Raben« 12.12.2008
Ich bin ein großer Krimi-Fan und ziemlich anspruchsvoll,was einen guten Krimi angeht.Dieses Buch hat mich von Anfang an total gefesselt.Es ist von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend und flüssig geschrieben.Die Insellandschaft und die verschiedenen Charaktere faszinieren ungemein.Ich habe seit langem keinen Kriminalroman gelesen,dessen Stil mich dermaßen angesprochen und verzaubert hat und kann es kaum erwarten,bis der nächste Band dieser tollen Autorin erscheint.

vielen Dank für diesen genialen Krimi und
weiter so,liebe Miss Cleeves!

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