Die Abrechnung von Andy McNab

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel Recoil, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Blanvalet.
Ort & Zeit der Handlung: Kongo, 1990 - 2009.

  • London: Bantam, 2006 unter dem Titel Recoil. 447 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2008. Übersetzt von Andreas Brandhorst. ISBN: 978-3-442-37028-3. 442 Seiten.

'Die Abrechnung' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Nick Stone hat sich nach seinem letzten dramatischen Fall in die Schweiz zurückgezogen. An seiner Seite: die attraktive Silke. Doch eines Abends ist sie weg, ohne sich verabschiedet zu haben. Stone ahnt Schlimmes – und tatsächlich: Um seine Freundin zu retten, muss er nach Afrika reisen, in den Kongo, wo er von seiner längst vergessen geglaubten Vergangenheit eingeholt wird …

Ihre Meinung zu »Andy McNab: Die Abrechnung«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Krimi-Tina zu »Andy McNab: Die Abrechnung« 03.06.2010
Nick Stone, ehemaliger Agent, genießt ein paar beschauliche Tage in der Schweiz. Mit seiner Freundin. Bis diese urplötzlich und ohne Abschied beschließt in den Kongo, mitten ins Bürgerkriegsgebiet auszubrechen. Stone, in Sorge, da er die Verhältnisse dort kennt, und wohl auch in seiner männlichen Ehre gekränkt, beschließt ihr zu folgen und sie zu retten ob sie will oder nicht. Er aktiviert ein paar alte Kontakte und befindet sich kurze Zeit später in Nuka und damit mitten im Krieg.
Es kommt immer wieder die Diskussion auf, ob es neben dem bekannten Genre des Frauenkrimis auch so etwas wie Männerkrimis gibt. Wenn ja, dann ist das einer. Da muss man beim Lesen direkt aufpassen, dass einem das Testosteron nicht aus den Seiten schwappt.
Da wird geballert was das Zeug hält, man erfährt weitaus mehr über Waffen- und Sprengstofftechnik als man je wissen wollte, und die obligatorischen markigen Sprüche fehlen natürlich auch nicht. Aber spannend ist es ungemein, man kommt fast genauso wenig zum Luftholen wie unser Held.
Außerdem ist Nick Stone bei allen unglaublichen und annähernd übernatürlichen Fähigkeiten die er so aufweist, immer noch ein Mensch und kein Superheld. Er schwitzt, wird dreckig, ist meistens hundemüde, muss zur Unzeit pinkeln und hat gelegentlich eine Scheißangst. Dadurch wird das Geschehen sehr eindringlich und sehr nachvollziehbar.
Auch die Schrecken des Bürgerkriegs im Kongo weiß McNab einem durchaus nahe zu bringen. Auch wenn die Methoden auf die unser Held und seine Freunde setzen durchaus auch zweifelhaft sind und doch einer eher simplen Philosophie unterliegen. Kritische Reflexion ist auch halt nicht so die Stärke des Buches. Muss auch nicht sein, dafür ist der Unterhaltungswert extrem hoch.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Cthulhu zu »Andy McNab: Die Abrechnung« 03.07.2009
Die Story ist unglaubwürdig. Und enthält für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Klischees. Inhalt: Siehe oben.

Spielt aber alles keine Rolle! Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Und wahrlich, ich sage euch: Ein zweitklassiger McNab ist immer noch besser, als manch anderes Zeugs, das auf den Markt geschwemmt wird.

Ich bewerte das Buch mit 85°
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Die Abrechnung

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: