Tief im Wald und unter der Erde von Andreas Winkelmann

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland, 1990 - 2009.

  • München: Goldmann, 2009. ISBN: 978-3-442-46955-0. 409 Seiten.

'Tief im Wald und unter der Erde' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Eine einsame Bahnschranke im Wald, dunkle Nacht. Seit an diesem Ort vier ihrer Freunde bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kamen, wird Melanie von panischer Angst ergriffen, wenn sie hier nachts anhalten muss. Denn jedes Mal scheint es ihr, als krieche eine dunkle, schemenhafte Gestalt vom Waldrand auf ihren Wagen zu. Niemand glaubt ihr; bis die junge Jasmin Dreyer verschwindet, und ihr Fahrrad an der Bahnschranke gefunden wird – ein psychopathischer Killer, eine verschwundene Frau und ein Versteck tief im Wald.

Ihre Meinung zu »Andreas Winkelmann: Tief im Wald und unter der Erde«

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Ulli zu »Andreas Winkelmann: Tief im Wald und unter der Erde« 06.09.2011
Mein erstes Buch dieses Autors - von da an war ich Winkelmann-süchtig.

Spannend geschrieben, flüssig zu lesen, für jeden Krimifan ist Winkelmann ein Leckerbissen.

Wer viel Blut erwartet wird enttäuscht sein, Andreas Winkelmann versteht es auf andere Art Spannung zu bewirken. Er schürt alle Ängste die tief in jedem Menschen verborgen sind und bringt sie an die Oberfläche. Das macht seine Bücher so realistisch - alles was er geschrieben hat könnte tatsächlich irgendwo und irgendwann genau SO geschehen...
Martina zu »Andreas Winkelmann: Tief im Wald und unter der Erde« 26.08.2011
hervorragend - ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen - so gefesselt wurde ich von diesem gänsehautfördernden Inhalten dieses Thrillers
Ist es wirklich möglich, den Leser von der ersten Zeile an bis zum letzten Wort in seinen Bann zu ziehen? Ja - es ist möglich - man muß nur dieses Buch lesen und ich hoffe, noch viele derartig gute fesselnde Stories "verschlingen" zu dürfen . natürlich von Andreas Winkelmann
Sola zu »Andreas Winkelmann: Tief im Wald und unter der Erde« 29.06.2011
Der Leser wird von der ersten bis zur letzten Seite in Atem gehalten. Durch die Beschreibung der gleichzeitigen Situationslage von den verschiedenen „Tatorten“ wird der Bogen der Spannung immer wieder neu gespannt. Die Anzahl der Romanpersonen ist überschaubar, so dass man nicht immer wieder überlegen muss: Wer ist das denn nun wieder – wie es in manchem Mammut-Thriller der Fall ist. Manches ist für Krimileser voraussehbar. Vielleicht im Ganzen etwas zu einfach gestrickt, aber doch ein spannendes Gruselvergnügen. Ich mache jetzt einen weiten Bogen um jede Bahnschranke.
Laura1312 zu »Andreas Winkelmann: Tief im Wald und unter der Erde« 07.01.2011
Ein Wahnsinns Buch. Also wirklich der Hammer. Gänsehaut pur. Schon in den ersten Seiten wird klar, dass dies kein gewöhnlicher langweililiger Thriller ist. Man wird richtig mitgerissen, während man liest.
Durch die verschiedenen Perspektiven, die Andreas Winkelmann unterschiedlich beschreibt, fühlt man direkt mit. Mittlerweile hab ich das Buch schon 4x durchgelesen und jedes Mal packt mich diese Spannung wieder. Nachts habe ich angst einzuschlafen oder allein im Dunkeln irgendwo hinzufahren. Also NUR zu empfehlen. 5* für das Buch ! ;)
HelgaR zu »Andreas Winkelmann: Tief im Wald und unter der Erde« 26.08.2010
Immer wieder verschwinden Frauen im dunklen Wald bei einsamen Bahnschranken in der Nähe von kleinen Dörfern. Zuerst muss Melanie Meyer mit dem Auto beim Bahnschranken warten, wo eine dunkle Gestalt auf sie zukommt und die Hand auf die Windschutzscheibe knallt. Zum Glück geht gerade der Schranken hoch und sie gibt Gas und fährt davon, wobei sie wieder an ihre vier Freunde denkt, die vor einem Jahr auf dem Bahnübergang verunglückt sind. Darüber will aber niemand reden, da alle der Meinung sind, es war ein Unfall, die Jugendlichen waren alle betrunken. Kurze Zeit später, in derselben Nacht, verschwindet Jasmin Dreyer, die mit dem Fahrrad unterwegs ist, man findet nur mehr das Fahrrad.

Kriminalhauptkommissarin Nele Karminter nimmt mit ihrem Team die Ermittlungen auf und obwohl auch noch zwei Tote aus dem Rotlichtmilieu auftauchen und weitere Frauen verschwinden, findet niemand eine Spur, da das Waldgebiet riesig ist.

Es ist zwar eine mühsame Ermittlungsarbeit, die mir aber trotzdem recht gut gefallen hat. Die Personen sind vielleicht nicht ganz so ausgeprägt, wie man es sich wünschen würde, aber alle sehr sympathisch. Auch dass zwischen Nele und ihrer Kollegin Anouschka eine lesbische Beziehung besteht ist gut eingeflochten. Zwischendurch kommt immer wieder der Täter zu Wort, der seine Jugend erzählt und damit auch die Basis für seine Taten. Es ist flüssig geschrieben und die Kapitel sind nicht zu lange, immer im Wechsel zwischen Polizei und Täter, wodurch auch eine gewisse Spannung entsteht.
Chrisu zu »Andreas Winkelmann: Tief im Wald und unter der Erde« 30.07.2010
An einer einsamen Bahnschranke verunglücken 4 Menschen und es wird von einem Unfall ausgegangen. Aber ist es wirklich so gewesen? Melanie, eine Freundin der 4 Verunglückten, kann sich gerade noch vor einem Angriff retten, aber niemand glaubt ihr. Dann verschwindet ein junges Mädchen, ihr Fahrrad bleibt im Wald zurück. Die Polizei wird eingeschaltet. Dann wird eine Taxi-Fahrerin entführt und wieder kein Hinweis auf den Entführer. Erst der Fund von einer Flasche Babyöl bringt Licht in die ganze Szene, aber dadurch reißt die Entführung und Ermordung nicht ab.
Ein echt interessantes Buch mit sehr viel Spannung und Zittern um die Opfer. Winkelmann versteht es sehr gut die Spannung durch das ganze Buch zu leiten und das Hoffen auf Aufdeckung und um Lösung bzw. zur Strecke bringen des Täters zu erreichen.
HeJe zu »Andreas Winkelmann: Tief im Wald und unter der Erde« 26.07.2010
Wow!

Ein mega geniales, spannendes, schockierendes und gänsehautbringendes Buch!

Die Story ist super spanned, man kann sich als Leser fast schon unheimlich gut in die ganze Geschichte einfühlen. Die Personen sind realistisch dargestellt, d.h. dass es nicht um perfekte, bildschöne Hauptcharaktere geht.

Das vermeintliche Ende ist nervenzerreissend spannend und gut gemacht. Wo andere Thriller enden, setzt Winkelmann noch einen drauf und schreibt die Story weiter, sodass es ein zweites, ebenso gutes Ende gibt.

Schade, dass es von Andreas Winkelmann bisher noch nicht viele Werke gibt. Meiner Meinung - und vor allem nach diesem Buch - spielt er in der Liga von Sebastian Fitzek mit. Wenn er diesen nicht sogar übertrumpft...

100 Grad!
5 von 7 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
maria.w. zu »Andreas Winkelmann: Tief im Wald und unter der Erde« 21.07.2010
das war mein erster thriller, lese sonst eher bücher mit thehmen aus dem mittelalter. bin total begeistert von dem buch, war sehr spannend und fesselte mich bis zum schluß. macht lust auf mehr. werde mir in nächster zeit auf jeden fall noch so eins zulegen in dieser schreibweise, die auch für ungeübte thriller-leser prima zu lesen ist. also leute, die ihr noch keine erfahrung mit solchen thrillern habt, greift zu. das ist meiner meinung nach ein guter einsteiger.
Ann zu »Andreas Winkelmann: Tief im Wald und unter der Erde« 26.06.2010
also dieses Buch ist doch echt der hammer..sowas von spannend und gut geschrieben. ihr musst auch den andern teil von andreas winkelmann lesen >Hänschen klein< der ist mindestens genauso gut..

Bücher sind super gelungen und ich hab sie schon beide öfter als einmal gelesen.
alle die sagen die bücher wären scheiße haben meiner meinung nach absolut keine ahnung
Bio-Fan zu »Andreas Winkelmann: Tief im Wald und unter der Erde« 16.02.2010
Noch so einer! Es scheint wohl in Mode zu kommen, Menschen mit geistigen oder körperlichen Sonderheiten in eine Täterrolle zu pressen und sich dazu ein völlig abstruses psychologisches Profil zusammen zu spinnen.

Einer von den Betroffenen über sich:

"Viele Seelen wohnen in meiner Brust, deshalb bin ich täglich ein anderer Mensch. Verletzbar, sehr sanftmütig, scheu, zartfühlend und hochsensibel, doch dann wild und unnahbar bis arrogant, dann wieder cool, frech und machohaft mit Hang zur Theatralik, aber auch fürsorglich und beschützend, stark und schwach, weich und hart zugleich, jedoch auch egoistisch und narzisstisch mit einem Zwang zu totalem Perfektionismus."

Das klingt doch viel glaubwürdiger als das, was uns der Herr Winkelmann weismachen will.
Warum, frage ich mich, begeben sich Autoren auf Gebiete, auf denen sie sich nicht auskennen ?

Sowas vermiest mir die ganze Geschichte, die ja durchaus ihre spannenden Momente hatte.

40 Grad
2 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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