Charascho von Andreas Pittler

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2014 bei Echomedia.
Ort & Zeit der Handlung: , 1930 - 1949.
Folge 7 der Bronstein-Serie.

  • Wien: Echomedia, 2014. ISBN: 978-3902900524. 373 Seiten.

'Charascho' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Wien 1945. Die Rote Armee kämpft in zerbombten Straßen den letzten Widerstand fanatischer Nazis nieder. Der ehemalige Polizeioberst David Bronstein, dem es gelang, den Krieg in Frankreich zu überleben, schließt sich derweilen einem tschechischen Heimkehrer-Treck an, um auf diese Weise über die Tschechoslowakei nach Wien zu gelangen. Endlich dort angekommen, besinnt er sich wieder seines ureigensten Metiers und begibt sich ohne Umschweife auf Verbrecherjagd, denn Verbrecher gibt es nach sieben Jahren Nationalsozialismus mehr als genug. Und die gehen, bloß um unerkannt entkommen zu können, auch im neuen Österreich über Leichen. Wieder einmal beginnt für Bronstein ein Wettlauf gegen die Zeit.

Ihre Meinung zu »Andreas Pittler: Charascho«

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Susanne Mayer zu »Andreas Pittler: Charascho« 04.02.2016
Dieser "Bronstein" ist mehr Zeitstudie als Krimi, aber darum nicht weniger lesenswert. Mit ihm werden die letzten Tage des zweiten Weltkrieges und die unmittelbare Nachkriegszeit in Wien aus der Sicht David Bronsteins und der ihn umgebenden Personen beeindruckend lebendig. Damit kommt der Autor den Lesern entgegen, die an der Bronstein-Reihe gerade die exakte historische Darstellung der jeweiligen Zeitabschnitte schätzen in denen die Handlungen angesiedelt sind. Es ist dieses Buch aber gerade auch die Auflösung des Cliffhangers, mit dem der Band "Zorres" endet. Der Autor hätte es kaum verantworten können, die Fans von David Bronstein über dessen Schicksal derart im Ungewissen zu lassen, wie dies nach der Lektüre von "Zorres" unweigerlich der Fall ist. "Charrascho" war damit quasi ein Muss - und es ist gelungen, wenn man die Vorgänger-Romane kennt und mag.
AgathaC zu »Andreas Pittler: Charascho« 22.10.2015
Pittler erweckt Zeitgeschichte zum Leben. Er zeichnet ein sehr reales und berührendes Bild der Zustände im Österreich des Jahres 1945. Bei der Beschreibung des zerbombten Wiens kamen mir als Wienerin manchmal fast die Tränen.
Und David Bronstein, den ich durch alle bisher gelesenen Abenteuer schon richtig lieb gewonnen habe, kann nun endlich zurück in seine Heimat...
Helena Verdel zu »Andreas Pittler: Charascho« 30.07.2014
Ab den ersten Seiten baut Andreas Pittler einen rasanten Spannungsbogen auf, der einen zweifelnden Bronstein aus Frankreich, wo er die Nazizeit überlebt hat, nach Österreich begleitet. Parallel dazu verfolgen die Leser wie ein Nationalsozialist der ersten und letzten Stunde verzweifelt aus der Stadt herauszukommen versucht, da nun auch ihm dämmert, dass ihm für seine Taten die Rechnung präsentiert werden könnte. Es kommt wie es kommen muss, der flüchtige Nazi wird zum ersten Bronsteinfall der Zweiten Republik.
Jane Doe zu »Andreas Pittler: Charascho« 19.07.2014
Bis Bronstein in Wien ist, dauert es rund 165 Seiten...

Und auch dann passiert leider nicht viel. Der Höhepunkt der Langatmigkeit ist die Beschreibung einer Schachpartie über 3 Seiten...

Die Geschichte ist (trotz der Langatmigkeit) nicht uninteressant, vor allem für WienerInnen - aber Krimi ist es keiner.
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