Todesreigen von Andreas Gruber

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2017 bei Goldmann.
Folge 4 der Maarten-S.-Sneijder-und-Sabine-Nemez-Serie.

  • München: Goldmann, 2017. ISBN: 978-3-442-48313-6. 540 Seiten.

'Todesreigen' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez Kommissarin und Ausbilderin beim BKA misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auzulöschen.

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rolandreis zu »Andreas Gruber: Todesreigen« 25.09.2017
"Todesreigen" ist der vierte Fall aus der Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez Reihe von Andreas Gruber. Ursprünglich hatte es mal als Trilogie begonnen, aber ich freute mich zu hören als Andreas Gruber entschied die Reihe fortzuführen. Und ich hatte nicht zu viel erwartet, denn auch dieser Band beginnt gleich spannend. Auch waren schnell die offenen Fragen aus dem Cliffhanger des dritten Band "Todesmärchen" geklärt, so dass man sich als Leser voll auf das aktuelle Geschehen konzentrieren konnte. Diesmal muss Sabine Nemez in den eigenen Reihen des BKA ermitteln und da trifft sie auf eine Mauer des Schweigens innerhalb der Ermittler der alten "Gruppe 6". Vertuschungen und Todesopfer erlebt sie dabei und der derzeit suspendierte Maarten S. Sneijder spielt auch nicht mit offenen Karten. Doch je mehr sie an den Ermittlungen gehindert wird, um so größer wird ihr Engagement. Als Leser hatte ich diesmal schnell einen Verdacht, der sich auch bestätigte. Der Spannung tat dies aber keinerlei Abbruch. Auch dieser Band ist wieder kurzweilig und ich flog nur so über die Seiten. Diese Reihe zählt derzeit zu meinen absoluten Favoriten und ich freue mich schon auf den nächsten Fall des Ermittlerteams. Andeutungen wie es weitergehen könnte, hatte man am Ende erfahren und ich muss sagen diese Konstellation wird interessant.
TochterAlice zu »Andreas Gruber: Todesreigen« 16.09.2017
BKA-Ermittler begehen nacheinander Selbstmord, nachdem ihre Familienangehörigen auf merkwürdige Art und Weise ums Leben kamen. In einem Fall soll Sabine Nemez ermitteln, stößt aber merkwürdigerweise genau dort auf Schweigen, wo es Anworten geben sollte. Denn zu vieles deutet darauf hin, dass es Fremdeinwirklung gab. Maarten S. Sneijder, der Profi des BKA, zur Zeit suspendiert , reagiert diesmal zögerlich auf die Bitte seiner ehemaligen Elevin Sabine Nemez, hier anzupacken.

Gottseidank lässt sich Tina Martinelli, ihre ehemalige "Mitschülerin" bei Sneijder, schneller überzeugen. Doch es geht um längst Vergangenes - immer mehr wird deutlich, dass Ereignisse von vor zwanzig Jahren eine Rolle spielen, da haben die beiden Anfangsdreißigerinnen noch mit Puppen gespielt.

Also muss Sneijder ran und wenn er wie hier aus einem mehr als zwielichtigen Etablissement herausgeholt werden muss. Sneijder und Nemez: Wie Feuer und Wasser sind die Beiden, wenn sie aufeinander treffen, zischt es ganz gewaltig - wenn nicht mehr. Kann eine solche Kombi zu Erfolg führen oder werden die beiden sich aneinander aufreiben, zumal ihnen reihenweise Steine in den Weg gelegt werden - nicht nur vom Mörder selbst?

Ein überaus phantasiereicher Thriller mit vielen Überraschungen und zahlreichen Elementen eines klassischen Kriminalromans ist es, den Andreas Gruber uns hier vorsetzt. Ein Thriller, der jeden Freund von Spannungsliteratur mit den Hufen scharren lässt - doch sollte man definitiv nicht zu zart besaitet sein, wenn man sich diese Lektüre gönnt. Ein paar sehr verwegene, ja abwegige (Verw)Irrungen beinhaltet der Fall auch, doch die haben mich nur geringfügig gestört.

Dies ist der vierte Band einer Reihe. Gottseidank hatte ich den Vorgängerband - den letzten einer Trilogie - gelesen. Dies hier ist der Auftakt zu einem weiteren"Dreier" und um das ganze Umfeld zu begreifen, sollte man zumindest "Todesmärchen", den Abschluss des ersten "Dreiers" kennen, sonst kommt man hier rasch durcheinander. Aber Sneijder und Nemez haben so viele Fans, die sich die Finger nach neuem "Stoff" lecken, dass für eine weitreichende Leserschar gesorgt ist. Und wer neu startet, hat sicher kein Problem damit, die Vorgänger vorzuschieben - sie sind so wahnsinnig spannend, dass ich sie regelmäßig vor dem Schluss nicht aus der Hand legen kann!

Eine überaus spannende und originelle Entdeckung war für mich die Reihe um den kauzigen (und das ist noch untertrieben!) Ermittler Maarten S. Sneijder. Er verdient es, mit den großen Ermittlern wie Holmes und Marple, vor allem aber harten Jungs wie Jo Nesbos Harry Hole in eine Reihe gestellt zu werden.
Edith Sprunck zu »Andreas Gruber: Todesreigen« 12.09.2017
Andreas Gruber greift hier ein zunehmend beliebter werdendes Krimithema auf: die Verwicklung des Polizeiapparates in kriminelle Machenschaften wie Korruption und brutale Gewalt. Auch zeigt er auf, wohin Corpsgeist und falsch verstandene Kameradschaft führen können. A.G. verarbeitet dieses Thema äußerst kreativ in seinem Thriller, der an nervenzerreißender Hochspannung kaum zu überbieten ist. Ein extrem gut ausgeklügelter Plot, vermählt mit sehr gut gezeichneten Charakteren. Applaus!
Margot zu »Andreas Gruber: Todesreigen« 06.09.2017
Na ja, schon sehr dick aufgetragen, dieser neue Gruber-Thriller. Das BKA durchsetzt von Verbrechern.? Morde die wie Selbstmorde aussehen und umgekehrt- die Guten sind die Bösen und die Verurtrilten die Guten? Wenn man sämtliche Logik außer acht lässt kann man auch einen spannenden Krimi schreiben
Aber hochwertig sieht anders aus.
thrillerfan zu »Andreas Gruber: Todesreigen« 01.09.2017
Wieder ein SUPERBuch von Gruber!
Ein Buch für alles, die die besondere und absolute Spannung möchten. Es ist schlüssig und sehr spannend geschrieben. "Hänger" gibt es nicht.
Aber gut wäre es, wenn man zum Verständnis der Anmerkungen zu Sneijder mindestens das vorhergehende Buch (Todesmärchen) lesen würde.

Ich warte schon auf das nächste Buch dieser Reihe.
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