Mord auf Raten von Andreas Franz

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 bei Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Frankfurt/Main, 1990 - 2009.
Folge 2 der Peter-Brandt-Serie.

  • München: Knaur, 2005. ISBN: 3-426-62600-4. 411 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2005. ISBN: 3828977332. 411 Seiten.
  • München: Knaur, 2006. ISBN: 978-3-426-63424-0. 411 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2010. ISBN: 978-3868003888. 415 Seiten.
  • [Hörbuch] Berg: AME, 2005. Gesprochen von Tommi Piper. ISBN: 3938046155. 6 CDs.

'Mord auf Raten' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Als der Arzt Jürgen Kaufung erstochen in seiner Praxis aufgefunden wird, hat seine Umgebung keine Erklärung für den Mord, denn Kaufung war allseits Beliebt – vor allem bei den Frauen. Hauptkommissar Peter Brandt von der Offenbacher Kripo übernimmt die Ermittlungen und hat bald einen ersten Verdächtigen: Kaufungs bester Freund, der Galeriebesitzer Klaus Wedel. Doch Brandt kann ihm nichts beweisen. Da wird kurze Zeit später auch Klaus Wedel umgebracht. Besteht ein Zusammenhang zwischen den beiden Morden?

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Manfred Rathunde zu »Andreas Franz: Mord auf Raten« 08.08.2015
ANDREAS FRANZ „Mord auf Raten“ ,Knaur‘

Herr Franz hat es richtig gut drauf, alle Leute an der Nase herum- und aufs Glatteis zu führen. Im ersten Moment wird der Leser mit dem Buchtitel nicht wirklich klarkommen. Ein Mord, eher im Affekt, lässt keine wirklichen Schlüsse zu. Das Opfer ist ein Prominentenarzt, der unter Behandlung, gerade der weiblichen Patienten, etwas anderes versteht, als der Eid des Hippokrates vorsieht. Nur sein letzter Gast wird mit der Tatsache konfrontiert, HIV-positiv zu sein. Und der dreht dann durch, nicht aus dem Grunde, dass er das Aids-Virus in sich trägt, sondern, weil unser Promidoktor sich als Moralapostel aufspielt, dabei auch kein Kind von Traurigkeit war. Als Schöpfung von Andreas Franz, und dann auch noch Polizist und Ermittler in Sachen Mord, kann man mit seinem gedanklichen Urheber schon mal hadern, der einen aber so richtig im Regen stehen lässt. Hauptkommissar Peter Brandt aus Offenbach hat hier mal richtig die Arschkarte gezogen. Nicht nur, dass die Kickers im unteren Level des Fußballspielens anzusiedeln sind und mit dem Profigeschäft genauso viel gemeinsam haben, wie ein Fahrradhersteller mit dem Schwerapparatebau der petrolchemischen Industrie, er hat auch wieder Staatsanwältin Elvira Klein auf dem Hals, die ihm im Nacken sitzt und Ergebnisse fordert. Und seine Töchter werden auch, zwar nicht ganz erwachsen, aber älter und kommen in ein Alter, dass alleinerziehenden Vätern doch so manche Furche ins Gesicht gräbt. Nebenbei kommt der nächste Mord und es trifft ausgerechnet seinen Hauptverdächtigen im Mordfall Dr. Kaufung. Herr Wedel segnet das Zeitliche, gerade auf ihn hatte sich Brandt eingeschossen. Nur das der Täter eher emotional gehandelt hat und damit Brandts heiße Spur hat kalt werden lassen. Eins muss man Andreas Franz zugestehen, seine Ermittler sind zwar häufig, scheinbar, auf dem Holzweg und routieren, wie ein gewisses Kinderspielzeug, aber über Langeweile klagen sie nicht. Der Leser allerdings auch nicht, der wird allseits umsorgt. Und nebenbei darf sich Peter Brandt sich noch mit seiner Ex-Frau und Mutter seiner Töchter herumschlagen, die darauf besteht, ihre Kinder in den Ferien zu sich zu holen, um ihnen eine Portion Luxus zu zeigen, etwas, dass sich der Hauptkommissar ja nun gar nicht leisten kann. Und als Schmackos muss er sich durch die weiblichen Liebschaften der beiden Toten durchfragen, um an relevante Informationen zu kommen. Spreu vom Weizen trennen. Ein Thema, das Andreas Franz, in allen Variationen meisterhaft beherrscht. Dann wird dem Leser auch der Titel des Buches klar. (MRD)

ISBN 978-3-426-62600-9 412 Seiten 8,95€ (D) 9,20€(A)
carolina zu »Andreas Franz: Mord auf Raten« 06.09.2013
Den Kommentaren von Lotta 3 und blackmarket kann ich mich nur anschließen. Ich bin sehr froh, dass ich von anderen in meiner Meinung bestärkt werde und nicht zu kritisch bin. Der Stil ist sehr simpel, das Niveau des Autors entspricht dem der Bildzeitung, die seine Ermittler ständig lesen. Außerdem hat mich die Beschreibung der weiblichen Personen/Zeuginnen irgendwie abgestoßen, es klingt irgendwie schmierig und läßt auf ein etwas gestörtes - besser verklemmtes - Verhältnis des Autors zu Frauen schließen.
Ich werde das Buch diesmal nicht weitergeben, sondern in der Tonne entsorgen.
Schnippi zu »Andreas Franz: Mord auf Raten« 20.05.2013
Es gibt mit Sicherheit kniffligere und spannendere Romane... und doch hat mich dieser nicht los gelassen.
Obwohl relativ früh fest steht, wer das erste Opfer auf dem Gewissen hat, bleibt eine gewisse Spannung (die gut beschriebenen Ermittlungen betreffend) erhalten.
Gut beschrieben auch die Kleinarbeit des/der Ermittler, die nur durch Aufmerksamkeit und Beharrlichkeit dem Ziel (dem Täter) näher kommen, auch wenn sie zwischendurch auf der Stelle treten.
Auch wenn auf einige Dialoge hätte verzichtet werden können, lässt sich der Krimi zügig und nachvollziehbar lesen.
kunibert zu »Andreas Franz: Mord auf Raten« 16.09.2011
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen - vor allem Spannung garantiert, zum Schluß die große Überraschung, wer der Täter war, mit dem/der hatte man ja fast Mitleid.
Die Handlungsidee sehr gut, hätte aber phasenweise mehr Spritzigkeit bzw. Elan gebraucht. Werde weiter Andreas Franz lesen, der meinen Krimigeschmack gut getroffen hat.
kunibert zu »Andreas Franz: Mord auf Raten« 16.09.2011
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen - vor allem Spannung garantiert, zum Schluß die große Überraschung, wer der Täter war, mit dem/der hatte man ja fast Mitleid.
Die Handlungsidee sehr gut, hätte aber phasenweise mehr Spritzigkeit bzw. Elan gebraucht. Werde weiter Andreas Franz lesen, der meinen Krimigeschmack gut getroffen hat.
Madita zu »Andreas Franz: Mord auf Raten« 01.07.2011
Das war jetzt mein zweiter Franz Roman und auch dieses Buch hat mich nicht vom Hocker gerissen. Meiner Meinung nach hat der Autor kein so großes Talent zu schreiben, wobei seine Ideen nicht schlecht wären. Es kommt keinerlei Spannung auf und die Seiten sind mit ewig langen, langweiligen Dialogen in der wörtlichen Rede gefüllt. Wie auch bereits von meinen Vorgängern beschrieben, trinken alle Protagonisten Alkohol und duften nach Parfüm. In beiden Büchern kommt ständig der Satz vor: Er/Sie fuhr sich mit der Zunge über die Lippen.Mein Geschmack sind die Franz Bücher anscheinend nicht.
Toyota zu »Andreas Franz: Mord auf Raten« 29.10.2009
Mord auf Raten - Am Anfang wußte ich nicht so recht, was dies mit der Thematik zu tun hatte. Doch dies wurde mir schnell klar, nachdem ich weitergelesen hatte.

Andreas Franz hat eine Art zu schreiben, die einem am lesen hält, auch wenn das Buch, so habe ich dieses empfunden, jetzt nicht so spannend geschrieben ist wie viele seiner anderen Bücher. Ich würde diese Geschichte als 0815 Geschichte bezeichnen, die aber einen gewissen kriminalistischen Touch hat.

Da ich alle Bücher der Durantreihe gelesen habe und ich mittlerweile ein wahrer Fan von Andreas Franz geworden bin, werde ich auch jedes andere Buch auch noch lesen um evtl. auch mal einen anderen Franz kennenzulernen.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
blackmarket zu »Andreas Franz: Mord auf Raten« 16.06.2009
Relativ schwach, da eindimensional geschrieben, vorhersehbar, klischeehaft. Wenig Differenziertes, kaum Spannung. Selbst Krimis könnten mal unter der Oberfläche kratzen statt auf Banalitäten und simple Erzählstränge zu setzen. Andreas Franz bleibt ein Autor für den Strand: Das Buch können wir gerne im Hotel zurücklassen. Vergessen ist die Geschichte. Nichts für die Ewigkeit.
zugroaster zu »Andreas Franz: Mord auf Raten« 25.02.2009
So sehr mir der erste Band gefallen hat, so sehr bin ich von diesem enttäuscht. Die Geschichte habe ich ähnlich dem Titel nur auf Raten gelesen. Peter Brand war in der Story sehr hektisch und unausgeglichen und die Story war etwas öde. Dazu noch die übliche Kinderschändung. Ein Band den ich gerne übersprungen hätte.
Enga zu »Andreas Franz: Mord auf Raten« 10.02.2009
Wir (GöGa & ich) sind begeisterte A.F.-Leser,auch dieser Roman war wieder spannend vom Anfang bis zum Schluß,wir können die Krimis NUR weiter empfehlen.Verschiedene Leser,die nicht wahr haben wollen,was es für grausame Mörder gibt,sollten sich mal im Fernsehen Autopsie + Medical Detectiv (jeden Abend zu sehen auf RTL Crime) ansehen,diese grausame Realität dieser Sendungen,sind der absolute totale brutalste Krimi des Lebens überhaupt.
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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