Letale Dosis von Andreas Franz

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 bei Droemer Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Frankfurt/Main, 1990 - 2009.
Folge 3 der Julia-Durant-Serie.

  • München: Droemer Knaur, 2000. ISBN: 3-426-61713-7. 517 Seiten.
  • München: Droemer-Knaur, 2002. ISBN: 3-426-62460-5. 517 Seiten.
  • München: Knaur, 2004. ISBN: 3-426-50622-X. 517 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2012. ISBN: 978-3-426-51102-2. 528 Seiten.

'Letale Dosis' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Rätselhafte Mordfälle mit exotischen Giften! Innerhalb kürzester Zeit werden drei angesehene Mitglieder der Religionsgemeinschaft »Kirche des Elohim« ermordet aufgefunden. Als Hauptkommissarin Julia Durant und ihre Kollegen Nachforschungen über die Toten anstellen, erfahren sie, dass sich hinter deren Maske der Wohlanständigkeit Machtmißbrauch und Demütigungen, Mißhandlungen und Lügengebäude verbargen. Mit eigenwilligen Methoden verfolgt die Kommissarin eine Spur, an deren Ende ein tragisches Schicksal steht.

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Steffi zu »Andreas Franz: Letale Dosis« 25.07.2017
Hallo zusammen,

ich fand den ersten Band gut und den zweiten genial. Und jetzt lese ich seit Tagen sehr unmotiviert den dritten Band. ich fuehle mich total gelangweilt und meine Gedanken schweifen beim lesen ab. Ich bin jetzt genau auf Seite 100 und habe noch 417 vor mir. weiß gar nicht wie ich das durchhalten soll. Also ich hoffe es wird bald spannender
Manfred Rathunde zu »Andreas Franz: Letale Dosis« 08.08.2015
ANDREAS FRANZ „Letale Dosis“ ,Knaur‘

Eine Schlüsselszene zu Beginn der Ereignisse zu stellen, die dann folgen werden, auch wenn, dann, teilweise Jahre später, wird zu einem Markenzeichen von Andreas Franz werden, vor allem, weil er immer wieder aufzeigt, das ein Großteil der Verbrechen, die er „bearbeiten“ will, hausgemacht sind. Der Täter war oft, vormals, selbst ein Opfer von Gewalttaten, häufig im häuslichen Bereich. Die Unfähig- und Unwilligkeit unserer Demokratie derartige Verbrechen zu verfolgen und zu ahnden, lässt solche Menschen auch manchmal mutieren. Nicht, dass Andreas Entschuldigungen sucht. Sondern er verlangt nach Erklärungen. Wird sein gesamtes Werk mit bestimmen. Der Knaur-Verlag hat ihm die Plattform gegeben, sich dementsprechend auszudrücken. Als gläubiger Christ greift er hier ein relevantes und heikles Thema auf. Kindesmissbrauch, im Allgemeinen und speziell der Tochter durch den Vater, der seinem Nachwuchs seit dem achten! Lebensjahr nachsteigt. Und einen kirchlichen Hintergrund hat. Herr Franz macht vor nichts Halt und das ist auch gut so. Im Dunstkreis dieser Verbrechen werden ja auch andere auf der Strecke bleiben. Dass seine Ermittler sich, wie Sufi-Derwische, im Kreise drehen, interessiert ihn nur am Rande. Jetzt hat sein Team erst mal einen Mord auf dem Hals. Ein Stellvertretender Oberster Größter Meister der Religionsgemeinschaft „Kirche des Elohim“ hat gerade, durch das Gift eines Taipans, beheimatet in den Gefilden der Antipoden, sprich Australien, Neu-Guinea, den Weg zum Herrn, oder in die Hölle?, gefunden, unfreiwillig. Er war Diabetiker und wollte eigentlich seine Dosis Insulin spritzen. Und alle Spuren gehen ins Leere. Dieses Gift ist in Deutschland nicht wirklich erhältlich und schon gar nicht im freien Handel. Das nächste Opfer hat eine ähnliche Begegnung, in Form zweier Kegelschnecken, die, ebenfalls, nicht so einfach zu erstehen sind, wie z.B. eine Kalaschnikow. Vermutlich könnte man eher ein U-Boot von der bundesdeutschen Marine kaufen, als an solche Giftcocktails heran zu kommen. Franz lässt seiner Fantasie freien Lauf und lädt den Leser ein, ihm zu folgen. Häufig mit einem Augenzwinkern, manchmal auch ziemlich krass. Ein Toter, ebenfalls Diabetiker, dessen Dahinscheiden jedoch schon ein halbes Jahr zurückliegt, taucht am wolkenverhangenen Himmel der Kirchengemeinde auf, die jetzt drei Ausfälle zu beklagen hat, zumindest die ersten beiden waren in einer Schlüsselposition dieser christlichen Vereinigung tätig. Wobei man sich unter Christ, etwas andres vorstellen sollte, als diese zwei Herren. Und das nächste Opfer verfängt sich im Fadenkreuz des Täters. Julia Durant und ihr Team haben alle Hände voll zu tun, nur das der Anvisierte nicht gerade kooperativ ist und seine gesamte Familiensituation mehr als mysteriös ist. Die Wege des Herrn Franz sind manchmal unergründlich, aber in jedem Fall lesenswert. (MRD)

ISBN 978-3-426-50622-6 517 Seiten 4,95€ (D) 5,10€(A)
Sheila zu »Andreas Franz: Letale Dosis« 04.01.2015
Eher seichte Unterhaltung, aber eine Interessante Mordwaffe.

Interessant für Frankfurter ist sicherlich die Beschreibung der Örtlichkeiten. Ansonsten hält sich der Autor leider viel mit "Kleinigkeiten" auf wie der genauen Beschreibung was seine Kommissarin denn jetzt genau einkauft oder auf den Tisch stellt.

Seine Protagonistin ist dabei wirklich keine besonders positive Person. So ist mir unbegreiflich, wie eine Kommisarin nach dem Genuß der ein oder anderen Dose Bier, immerhin ein halber Liter jeweils, sich noch locker mal hinters Steuer setzt und Auto fährt.

Auch das Intermezzo, wie Frau Kommisarin auf dem Heimweg mal schnell zwei gesuchte Sexualstraftäter mit Einsatz der Schusswaffe schnappt und den Kollegen übergibt, um daraufhin auch ohne weitere Aussage ins Bett zu wandern, ist doch etwas an den Haaren herbeigezogen. Erinnert hier eher an die Comics von Wunder Woman.

Die Beziehung zu dem verheirateten Herrn, die Frau Kommissarin hat, ist mehr als Klischeehaft. Und die ach so professionelle Dame versucht dann auch noch die sexuelle Beziehung zu einem der Opfer vor der Polizei zu vertuschen. Dafür erzählt sie wie selbstverständlich ihrem Vater (kein Polizist) von dem gesamten Fall und auch sonst scheint die Kommisarin recht locker mit den Details der Morde und vor allem der Weitergabe umzugehen.

Im Ganzen ist die Figur der Julia Durant in meinen Augen recht überspitzt dargestellt und hat für meine Augen manchmal schon fast einen satirischen Charakter angenommen.
fluffi zu »Andreas Franz: Letale Dosis« 24.02.2014
Tja, auch im Zeitalter der Rauchverbote gibt es immer noch militante Nichtraucher, die schon husten, wenn eine Zigarettenmarke in einem Buch erwähnt wird.ich rauche übrigens auch nicht.

Nun zum Buch, ein echter Franz, spannend geschrieben, ein guter Krimi, aber eben kein Thriller.Eine rauchende abends privat Bier trinkende Kommisarin finde ich vollkommen realistisch und wenn ich mir vorstellen kann welches auto sie fährt tut mir das auch nicht weh. Ich denke gerade der Realismus in Franz Werken, gerade die Schwächen, die z.B Frau Durand hat sehr sympathisch, eben wie wir Alle:-) Ich möchte niemandem auf den Schlips treten, aber ich denke wers nicht mag solls nicht lesen, vor allem nicht noch einen Franz, so hat er eben geschrieben und ich und viele andere finden das durchaus gut. Letale Dosis war nicht sein bester Krimi, aber durchaus lesenswert. Von mir 68 Grad
Megan zu »Andreas Franz: Letale Dosis« 31.07.2013
Also das Buch habe ich noch nich gelesen, aber schon 10 andere und ich find die richtig gut und sich darüber aufzuregen dass man schreibt welche Zigartten sie raucht oder welches Auto sie fährt was is das für eine Kritik bitte?? Dies dient auch zur bildlichen Vorstellung und keine Schleichwerbung!! Das einzige was berechtigte Kritik ist, ist das es sich oft wiederholt und viele Details genannt werden die keinen interessieren und es ist etwas langatmig, aber grad die Außdrucksweise mit "Kinderficker" oder sowas, macht die Bücher doch zu dem was sie sind: nicht das gleiche gelaber wie in anderen sondern eine komplett andere Ausrucksweise und Stellenweise stehen so verdammt gut Sätze drin, über die man Nachdenken kann. Wenn ihr was normales wollt, lest was anderes aber kein Andereas Franz ;)
Oppl zu »Andreas Franz: Letale Dosis« 23.07.2012
Nein, ich weiß nicht was an diesem Buch gut sein soll. Neben einem haufen Werbung für irgendwelche Produkte (Alfa Romeo, Gauloises, Marlboroetc.) und dem bedienen von allerlei Klisches ("lausiger Türke", beständig triebhafte Männer, Kinderficker) schleppt sich die Handlung von einer unwichtigen Kleinigkeit zur anderen. Dabei scheitert die Protagonistin an ihrem Privatleben auf einer Art und Weise, wie es mich selten nicht interessiert hat. Der Genuss des Buches wurde mir zudem vermiest, weil ich es als Hörbuch zu mir nahm.
Nein, es ist deffinitiv mein letztes Buch von diesem Autor und auch seiner potentiellen Nachfolger.
Peter Müller zu »Andreas Franz: Letale Dosis« 04.07.2012
Warum muss man für einen schlechten Roman, der offensichtlich von der Zigarettenindustrie gesponsert wurde, auch noch Geld bezahlen?
Die Sprecherin des Hörbuchs, ist ebenfalls total daneben.
Nee, da lese ich doch lieber Ludwig Ganghofer Johannes Mario Simmel. Da ist mehr Spannung drinund vor allen nicht ständig diese penetrante Schleichwerbung.
Patrik Graziadei zu »Andreas Franz: Letale Dosis« 28.01.2012
Ich habe das Buch gelesen und habe mich bis zum Ende gequält. Ich kann jedes bisherige negative Urteil bestätigen, ja sogar bekräftigen. Grottenschlecht, ein Krimi mit dilettantischen Komissaren, auf Zufällen aufgebaut, gespickt mit völlig unnötigen, überflüssigen und zermürbenden Alltagsbeschreibungen, die in den Kommentaren schon zur Genüge genannt wurden. Mir hat die Logik im Ablauf gefehlt, die Geschichte ist sehr weit hergeholt, das Vorgehen der Killerin inkonsequent. Es führt keine Spur zu ihr? Das kann sie nicht geglaubt haben. Sie warnt das letzte Opfer? Wozu? Sie schmeißt die Spritze nicht weg? Warum? Und was hat Laura das ganze Buch über gemacht? Im Dunklen tappen und plötzliche Eingebungen als Tatsachen akzeptieren. Der Anruf des Vaters ist wohl ein Witz, sie klärt ihr gesamtes Umfeld über die Morde auf, sogar Verdächtige! Sehr professionell. Ich kann nicht verstehen, wie man solch ein Buch empfehlen kann. Ich tue es bestimmt nicht. Wem das Geld dafür egal ist, die Zeit ist es bestimmt nicht.
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Madita zu »Andreas Franz: Letale Dosis« 05.09.2011
Summerherekid hat mir in sämtlichen Punkten aus der Seele gesprochen. Natürlich kann Kettenraucherei eine typische Eigenschaft der Kommissarin sein, trotzdem muss ich nicht über jede einzelne Kippe und Zigarettenmarke informiert werden. Ja, die zu "Schlitzen verengten Augen" gingen mir auch gehörig auf die Nerven, ebenso die vulgäre Ausdrucksweise. Die Krönung war aber wirklich die Krimilektüre von Julia Durant: der Autor hat haargenau seinen eigenen Romane zitiert.
Schnippi zu »Andreas Franz: Letale Dosis« 16.03.2011
Selten habe ich einen Roman so schnell gelesen wie diesen. Denn das Buch fesselt. So viele mögliche Täter, die irgendwie ein Motiv haben. Schnell hatte ich eine Vermutung (mit der ich letztlich richtig lag) und trotzdem ...zwischendurch dann doch wieder Zweifel.
Nervig fand ich, dass ständig die Zigaretten-Marke genannt wurde, die die Personen der Geschichte rauchten (man könnte den Eindruck bekommen, dass der Autor von den Firmen gesponsert wird).
Auch hätte der Autor auf so manche Beschreibung des Alltagslebens (räumt den Teil des Einkaufes hier hin... und das Teil dort) verzichten können, füllt nur unnötig Seiten.
Trotzdem ein guter und spannender Roman.
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