Jung, blond, tot von Andreas Franz

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1996 bei Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Frankfurt/Main, 1990 - 2009.
Folge 1 der Julia-Durant-Serie.

  • München: Knaur, 1996. 511 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 1998. ISBN: 3-426-71104-4. 511 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2000. ISBN: 3-426-61788-9. 511 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2001. 463 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2003. ISBN: 3-426-62348-X. 511 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2007. 511 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2008. ISBN: 978-3898977739. 509 Seiten.
  • [Hörbuch] Berg, Starnberger See: AME hören, 2007. Gesprochen von Julia Fischer. Tonregie: Daniela Utecht. 6 CDs.

'Jung, blond, tot' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Eine Serie mysteriöser Mädchenmorde beunruhigt die Bevölkerung von Frankfurt/Main. Alle Ermordeten sind blond. Der Mörder vergewaltigt seine Opfer, tötet sie und vollzieht sodann ein Ritual, bei dem er die Haare der Mädchen zu zwei Zöpfen mit roten Schleifchen bindet. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Fast hilflos jagen Kommissarin Durant und ihre Kollegen scheinbar hinter einem Phantom her – bis ein nahezu unglaublicher Zufall den Täter enttarnt.

Hintergrund zu »Jung, blond, tot«:

Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit: 1969, im Alter von 15 Jahren, lernte Andreas Franz in Frankfurt-Höchst den US-Soldaten Mark Alan Smith kennen und schätzen. Sie verbrachten viel Zeit zusammen, spielten gemeinsam Billiard, gingen ins Kino. Smith leitete einen Chor, spielte in einem Seniorenheim Gitarre. Nach knapp einem Jahr kehrte Smith in die Staaten zurück. Weitere sechs Monate später kam die Kripo auf Franz zu: Mark Alan Smith hatte in seiner Frankfurter zeit mindestens vier Frauen ermordet hat, vermutet wurden sogar acht. Zurück in den USA hatte Smith eine weitere Blutspur hinter sich hergezogen und wurde nur dank eines unglaublichen Zufalls geschnappt.

Das meinen andere:

»´Jung, blond, tot´ gehört zu den besten deutschen Psychopathenkrimis des Jahres 1996.« (Lexikon der Kriminalliteratur)

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Manfred Rathunde zu »Andreas Franz: Jung, blond, tot« 08.08.2015
ANDREAS FRANZ „Jung, blond, tot“ ,Knaur‘

In seinem Debutroman zeigt Andreas Franz schon, dass er ein außergewöhnlicher Schriftsteller ist und zu einem der erfolgreichsten werden wird. Eine Mordserie erschüttert Frankfurt/Main wie ein Erdbeben. Kommissarin Julia Durant, kürzlich von der „Sitte“ zur Mordkommission gewechselt, darf in ihrem ersten Fall gleich richtig in den Abfallhaufen (un)menschlicher Aktivitäten greifen. Ein Mörder hat es auf junge, blonde Mädchen abgesehen, die er bestialisch massakriert. Der Typ ist völlig mutiert. Seine „Handschrift“ ist von äußerster Brutalität und Menschenverachtung geprägt. Und unter jung, sollte man dann sehr jung verstehen. Eigentlich will Franz hier sagen, guckt Euch doch genauer um. Nicht immer ist der Schein auch Sein. Auch in einem gesunden Körper kann ein kranker Geist wohnen oder umgekehrt. So dürfen seine Ermittler sich erstmal im Kreise drehen und jedes Mal, wenn sie sich sagen, jetzt aber… da hat der Bösewicht schon wieder zugeschlagen. Den Polizisten wachsen graue Haare oder sie raufen sie sich aus, kommen sie dem Mörder doch keinen Schritt näher, obwohl er quasi vor ihren Nasen und unter ihren Augen sein grausiges Werk vollbringt. Zumindest verdienen die Zigaretten- und Spirituosenhersteller hier, wenn auch nur virtuell, etwas Geld. Allerdings hat sich Andreas durchaus dabei etwas gedacht, eine Schlüsselszene an den Anfang zu stellen. Als Leser weiß man zwar auch nicht, wer als Täter infrage kommt, aber zumindest kann man sich ja schon mal Gedanken machen, was für ein verwirrtes, gestörtes Individuum auf einen zukommen wird. Nebenbei deckt Herr Franz noch so einige andere Dinge auf, wie Pädophilie in, so was von, blütenreinweißen Westen tragenden Kreisen, dass sein Ermittlerteam vom Glauben abfällt, da man diesem menschenverachtenden Lobbyisten, Macht- und Geldmenschen nicht wirklich das Handwerk legen kann. Fazit ist dabei, das wir eine Generation von gebrochenen Kindern heranziehen werden, weil die Gesellschaft und unsere, so hoch gelobte, Demokratie und Freiheit hier versagen werden, da für sie nur die Rechte der oberen Zehntausend relevant sind. Wer zahlt, der malt und wenn sein Werk beschissen aussieht, kümmert das keinen Menschen. Diejenigen, die das interessieren müsste, bleiben außen vor oder spielen mit, weil sie „keine andere Wahl“ haben oder/und zu sehr eingeschüchtert wurden um diesem Pack die Stirn zu bieten. Von der „Demokratie“ eindeutig im Stich gelassen wurden. Währenddessen der gestörte Möchtegern-Charles-Manson der deutschen Neuzeit weiter sein Unwesen treibt und mittlerweile bekannt wird, das auf der anderen Seite des Atlantik er schon Spuren hinterlassen hat. Mit diesem Roman hat Andreas seine Feuertaufe bestanden und dem Verlag „Knaur“ Recht gegeben, dass seine Mitarbeiter ein gutes Händchen für außergewöhnliche Schreiberlinge haben. (MRD)

ISBN 978-3-426-63788-5 511 Seiten 8,95€ (D) 9,20€(A)
flitzie zu »Andreas Franz: Jung, blond, tot« 04.11.2014
als grosser franz-fan habe ich jung, blond,tot
jetzt zum 2.mal gelesen - früher habe ich die
krimis "durcheinander" gekauft - es ist toll
die bücher in reihenfolge zu lesen - da ich
eine viel-leserin bin, habe ich doch das aller -
meiste vom inhalt vergessen - natürlich gibt
es noch andere, mehr oder weniger bekannte
krimi-autoren, die spannend schreiben - aber der franz hat so den gewissen biss, den ich
manmal bei anderen vermisse - ich verschlinge seine bücher regelrecht - ich bin echt
traurig, dass dieser mensch nichts mehr
schreiben kann
fluffi zu »Andreas Franz: Jung, blond, tot« 15.04.2014
Ich habe dieses Buch vor einigen Jahren gelesen, ich war damals schnell ein Franz-Fan. Die "Gossensprache" stört mich nicht sosehr wie Andere hier, ich kann gut damit umgehen. Ungereimtheiten finde ich in fast jedem Krimi, selbst bei den besten Autoren aber ich suche nicht danach und finde das menschlich, mich interessiert eher ob mich der Autor unterhalten kann und ob es ihm gelingt, mich für ein paar Stunden aus dem Alttag heraus zu katapultieren. Das schafft Franz durchaus, Jung.blond.tot ist flüssig geschrieben und unterhaltsam. Heute mag ich andere Autoren wesentlich lieber als Franz, aber trotz Allem mag ich seine Art zu schreiben bis zu einem gewissen Punkt und von mir bekommt das Buch 70 Grad.
Andrea zu »Andreas Franz: Jung, blond, tot« 12.09.2013
Ich habe schon 2-3 andere Franz-Krimis gelesen, welche ich alle mittelmässig fand. Aber ok für zwischendurch. Doch dieser ist ganz schrecklich. Völlig durchschaubar, ich wusste die ganze Zeit, wer der Mörder war. Ausserdem wimmelt es von sachlichen Fehlern und unlogischen Stellen: Aids ist zwar eine gefährliche Krankheit, aber die Ansteckungsgefahr ist dann doch nicht so hoch wie beschrieben. Es gibt belegte Brote, doch trotzdem musste Durants Vater ein Brot mit Butter bestreichen (bei belegten Broten kann man ja direkt reinbeissen). Durant macht sich Tomatensuppe warm, kann dann aber noch 30min baden. Meine Suppe wäre längstens angehockt oder übergelaufen. Um nur ein paar Sachen zu nennen. Das Schlimmste am Buch war die Sprache. Alle Frauen laufen herum wie Prostituierte: Niemand trägt ein BH, die erigierten Brustwarzen zeichnen sich ständig ab, man empfängt eine Polizistin nackt nur mit einem Bademantel bekleidet (natürlich mit gespreizten Beinen, so dass man die Schamhaare sehen kann). Das ganze Buch liest sich wie ein Porno! Ist das notwendig? Ich rate von diesem Buch dringend ab!
Daniela zu »Andreas Franz: Jung, blond, tot« 30.06.2013
Ich bin von diesem Teil etwas enttäuscht. Die Geschichte an sich ist interessant, die Personen kann man sich gut vorstellen.
Jedoch wurde erst auf (ca) Seite 400 der erste Mord genauer beschrieben.
Seine anderen Bücher sind wirklich super - aber hier leider keine Spannung und der Täter wurde schon relativ schnell preisgegeben.
Babs zu »Andreas Franz: Jung, blond, tot« 23.02.2013
Tolles Buch!! Hab alle Julia Durant Krimis gelesen (manche auch ein paar Jahre später nochmal) Langweilig - wie einige schreiben war es sicher nicht (und auch nicht vorhersehbar) Schade, dass es kein Weiteres Buch mehr geben wird!!! Werd aber die auch noch die anderen Bücher (Peter Brandt Usw) Lesen - hoffe die sind auch so spannend und gut erzählt wie die Durant-Krimis
Chrisu zu »Andreas Franz: Jung, blond, tot« 17.09.2012
Dieses Buch ist der Auftakt zur Julia Durant Reihe von Andreas Franz und es gelingt ihm sehr gut, die Opfer und die Hinterbliebenen, die Verdächtigen und den Mörder darzustellen.
Die Protagonisten werden hervorragend beschrieben, man kann sie sich bestens vorstellen, welchen Charakter sie haben und auch den Einfluß und Stellenwert in der Gesellschaft.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, nur die Wortwahl läßt manchmal zu wünschen übrig.
Trotz allem ein gelungener Einstieg in diese Serie.
Wolfgang Rahn zu »Andreas Franz: Jung, blond, tot« 17.07.2012
Ich habe mich zuerst gar nicht getraut, hier meine Meinung über meinen ersten Andreas-Franz-Krimi zu äußern, denn meine Verwandten waren von seinen Büchern ganz begeistert. Aber nun habe ich gelesen, dass ich wohl mit meinem Urteil nicht ganz so schief liege. Von Spannung keine Spur. Die Sprache würde nicht einmal in einem Heftroman durchgehen. Den Täter kannte ich schon nach den ersten Seiten seines Auftretens. Die Charaktere einfach lächerlich. Die Darstellung der Polizeiarbeit ein einziger Witz. Sachliche Fehler. Fast wortgetreue Wiederholungen auf einer Seite. Wenn eine Platte mit belegten Broten hereingebracht wird und sich die Leute dann Butter aufs Brot streichen, frage ich mich, ob der Autor beim Schreiben wohl genauso dem Martini zugesprochen hat wie seine Helden. Auch wenn die Handlung wohl auf einer wahren Geschichte beruht, ist deren Umsetzung völlig absurd und unglaubwürdig. Ich vermute, dass dies Franz' Erstlingswerk war und die späteren Bücher hoffentlich lesenswert sind. Ich versuche es jedenfalls.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
susch zu »Andreas Franz: Jung, blond, tot« 29.06.2012
Die Story find ich gar nicht soo schlecht (wie auch in den beiden anderen Julia-Durant-Krimis, die ich mir angetan habe). Leider hapert es gewaltig an der Umsetzung. Gossensprache und Protagonisten, die einem Porno entsprungen sein könnten - und sich dann teilweise sogar noch so benehmen -, sind einfach unter dem Niveau, das mir Spaß macht. Hätte die Absicht vielleicht sein sollen, einen weiblichen, kettenrauchenden, bierschlürfenden "Schimanski" zu erfinden? Na ja, ging auch daneben!Streiche ich völlig sinnfreie, sich wiederholende Schilderungen weg (die Tomatensuppen-Zubereitungs-Geschichte z. B.) bleibt bestenfalls ein dreiteiliger Fortsetzungsroman für die Bildzeitung übrig.
Klobelesen zu »Andreas Franz: Jung, blond, tot« 27.04.2012
War mein zweiter Roman von Andreas Franz. Teufelsleib und Jung, blond, tot sind ähnlich schlecht. Herr Franz ist einfach talentlos. Ich erspare es mir die Ermittlercharaktere in ihrer Entwicklung auf`s Auge oder Ohr zu tun, dazu müsste ich die restlichen Romane lesen/hören. Wer diese Kost gut findet sollte mal die John-Cardinal-Reihe von Giles Blunt lesen und dann noch mal einen Vergleich mit Andreas Franz anstellen. Selbst die ermittlungstechnischen Abläufe hat ein Hauptschüler besser drauf, nach zwei TV-Tatorten, als ein Andreas Franz.

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