Der Jäger von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 2001
bei Droemer Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Frankfurt/Main, 1990 - 2009.
Folge 4 der Julia-Durant-Serie.
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München: Droemer Knaur, 2001.
ISBN:
3-426-61741-2. 589 Seiten. -
München: Knaur, 2004.
ISBN:
3-426-62742-6. 589 Seiten. -
Augsburg: Weltbild, 2008.
ISBN:
978-3828991446. 589 Seiten.
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[Hörbuch] Berg: AME, 2006.
Gesprochen von Julia Fischer.
ISBN:
3938046465. 6 CDs.
'Der Jäger' ist erschienen als
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In Kürze:
Die Frankfurter Kriminalkommissarin Julia Durant steht vor einem Rätsel: Innerhalb kurzer Zeit passieren mehrere grausame Morde an Frauen unterschiedlichen Alters. Keines des Opfer wurde sexuell mißbraucht, aber alle furchtbar verstümmelt. Julia Durant und ihre Kollegen tappen lange Zeit im Dunkeln, bis ihnen eine Gemeinsamkeit der Frauen ins Auge fällt: Sie wurden alle im Zeichen des Skorpions geboren …
Das meint Krimi-Couch.de: »Ein- oder zweihundert Seiten weniger ...«
Krimi-Rezension von Johannes Fischer überspringen
Die Frankfurter Kriminalkommissarin Julia Durant untersucht grausame Morde an jungen Frauen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Bis eine Astrologin sie auf eine heiße Spur bringt …
Die Stärke des Krimis ist zugleich seine Schwäche. Bis zur Auflösung des Falls am Ende der Geschichte tappt der der Leser mit der Kommissarin Durant im Dunkeln. Das macht die Lektüre spannend. Dann kommt nach über 500 Seiten der Moment der Auflösung. Überraschung. Aber auch Enttäuschung. Denn der Leser hat nicht dieses erhellende Krimi-Gefühl: "Na klar, nur diese Person konnte es gewesen sein! Jetzt verstehe ich!” Nein, es hätte auch jede andere Figur sein können. Das Motiv für die Serienmorde erschließt sich nämlich aus der Vergangenheit des Mörders, und über diese Vergangenheit klärt der Roman uns erst im Nachhinein, am Ende des Romans, auf. Sie hätte auch jeder anderen Figur angedichtet werden können. Die Mörder-Wahl des Autors war nicht zwingend genug, mehr oder weniger beliebig.
Dennoch ist die Geschichte gut erzählt, aber leider zu lang geraten. Es ist zwar schön, dass die Hauptfigur Durant lebendig – mit Stärken und Schwächen – geschildert wird. Das gelingt Franz, indem er Szenen aus dem Privatleben einspielt. Szenen der Einsamkeit. Durant allein zu Hause. Sie nimmt ein Bad. Einmal. Zweimal. Dreimal. Sie telefoniert mit dem Vater. Einmal. Zweimal. Dreimal. Und so weiter. Jeweils ein- oder zweimal hätte es auch getan. Ein- oder zweihundert Seiten weniger, und der Roman hätte vermutlich gewonnen. Und der Konsument hätte mehr für Qualität als für Quantität gezahlt.
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| manuel zu »Andreas Franz: Der Jäger« | 25.10.2011 |
|---|---|
| Riveda zu »Andreas Franz: Der Jäger« | 18.10.2011 |
| ftghbjk zu »Andreas Franz: Der Jäger« | 07.04.2011 |
| LiteraturGirl zu »Andreas Franz: Der Jäger« | 09.10.2010 |
| LiteraturGirl zu »Andreas Franz: Der Jäger« | 09.10.2010 |
| Diana zu »Andreas Franz: Der Jäger« | 02.05.2010 |
| Birgit Schumacher zu »Andreas Franz: Der Jäger« | 17.04.2010 |
| Diana zu »Andreas Franz: Der Jäger« | 03.04.2010 |
| numerobis zu »Andreas Franz: Der Jäger« | 26.12.2009 |
| Sweety zu »Andreas Franz: Der Jäger« | 19.06.2009 |
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