Der Prinzessinnenmörder von Andreas Föhr

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Oberbayern, Miesbach, 1990 - 2009.

  • München: Knaur, 2009. ISBN: 978-3-426-66397-4. 377 Seiten.
  • [Hörbuch] München: audio media verlag, 2010. Gesprochen von Michael Schwarzmaier. ISBN: 3868045813. 6 CDs.

'Der Prinzessinnenmörder' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Im idyllischen oberbayerischen Landkreis Miesbach, nicht weit von der österreichischen Grenze, scheint die Welt noch in Ordnung. Doch an einem eisig kalten Januartag wird am Spitzingsee die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Ein einziger, tiefer Stich ins Herz, ein goldenes Brokatkleid und eine sonderbare Plakette in ihrem Mund weisen Kommissar Wallner und sein Team unmissverständlich darauf hin, dass es sich hier nicht um einen gewöhnlichen Mord handeln kann. Fieberhaft fangen sie an zu ermitteln, doch da wird bereits eine zweite Leiche gefunden, und wieder ist es ein junges Mädchen im goldenen Kleid. Der immer frierende Wallner ist entsetzt und kommt schon bald auf eine mehr als sonderbare Spur. Aber kann er auch das Morden stoppen? Ein eiskalter Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Ihre Meinung zu »Andreas Föhr: Der Prinzessinnenmörder«

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koepper zu »Andreas Föhr: Der Prinzessinnenmörder« 22.01.2012
Ein wirklich gutes Debut ist dieser "Prinzessinnenmörder". Eine schlüssige Geschichte erzählt Andreas Föhr und er erzählt sie gut. Das Buch ist durchweg spannend. Durch klug gesetzte Rückblenden erfährt und versteht der Leser die Motive des Täters und weiß immer etwas mehr als die Ermittler. Föhr hat Humor und bietet einige skurrile Figuren ein, wie man das bei den Regionalkrimis inzwischen gewöhnt ist. Aber er übertreibt nicht, die Handlung und der Fortgang der Geschichte stehen im Vordergrund. Obwohl man den Mörder relativ bald kennt fesselt der Krimi bis zum Schluss. Ich werde weitere Bücher dieser Reihe lesen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Koanz zu »Andreas Föhr: Der Prinzessinnenmörder« 15.09.2011
Bin rein zufällig an dieses Buch gekommenGott sei Dank. Bin mehr als begeistert!
Die bayrischen Figuren, vom Dorfpolizisten
bis zum Großvater, alles wie im echten Leben. Dachte manchmal, dass
ich sie persönlich kenne. Auch die Methoden
der Polizisten sind mir nachvollziehbar.
Für ein Debüt: Mehr als beachtlich. Würde
bedenkenlos um die 85 - 90 % geben.
Danke Herr Föhr. Ich möchte mehr lesen
von Herrn Wallner und seinem Großvater.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
detno zu »Andreas Föhr: Der Prinzessinnenmörder« 02.02.2011
Das Hörbuch "DER PRINZESSINNENMÖRDER" (6 CDs) erzählt von einem Serienmörder, der nach vielen Jahres einen Rachefeldzug startet. Das kann an dieser Stelle verraten werden, da dem Hörer sehr früh klar ist, wer (und aus welchen Beweggründen) hier mordet.
Durch die Rückblenden verfügt der Hörer immer über mehr Kenntnisse als die Polizei. Die mühsame Ermittlerarbeit von Kommissar Wallner und seinem Team sowie dem urbayerischen Schutzpolizisten Kreuthner ist ausführlich, aber nie langatmig beschrieben. Die Spannung nimmt im Laufe der Handlung immer mehr zu. Für eine kräftige Prise Humor sorgt Wallners Großvater Manfred, ein Weiberheld, der zwar immer möchte, aber alternbedingt nicht mehr kann.

Bemerkenswert ist auch, dass geschildert wird, wie Angehörige von Opfern reagieren, dabei seelisch zerbrechen können.

Als Preuße habe ich großen Spaß an der bayrischen Mundart gehabt.

Kurz, bei diesem Hörbuch stimmteinfach alles.

Das "i"-Tüpfelchen ist die hervorragende Leseleistung von Michael Schwarzmaier.


Einziger Wermutstropfen:
Das neue Hörbuch von Andreas Föhr "SCHAFKOPF" kommt erst Mitte April 2011 heraus.

94°
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
rolandreis zu »Andreas Föhr: Der Prinzessinnenmörder« 01.10.2010
Föhr, der bisher Drehbücher für Soko 5113 oder der Bulle von Tölz geschrieben hat, interessierte mich mit seinem ersten Roman. Im großen und ganzen ist dem Autor auch eine gute Geschichte gelungen. Teilweise fand ich zwar die Handlungsstränge noch etwas verworren, aber mit zunehmendem Lesen wurde es immer klarer. Es lassen sich aber nicht Parallelen zum "Bullen von Tölz" verbergen. So lebt der Ermittler mit seinem Opa zusammen, begleitet werden seine Ermittlungen auch von einem etwas einfältigen Polizeimeister Kreuthner. Hier holte sich der Autor bestimmt Anregungen bei seinen letzten Drehbüchern. Trotzdem ist ihm in Summe ein solider erster Roman gelungen, der von mir 80 von 100 Punkte erhält.
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3d-schaf zu »Andreas Föhr: Der Prinzessinnenmörder« 02.06.2010
Ich bin sehr begeistert von diesem Buch. Die Personen sind gut charakterisiert, man kann sie sich fast vorstellen. Die Handlungsstränge (Vergangenheit und Gegenwart) sind zwar am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig, dies verliert sich aber im Laufe der Handlung. Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten, liefert aber kein überraschendes Ende, da der Leser während des gesamten Buches die Ermittlungen nachvollziehen und die gleichen Schlussfolgerungen wie der Kommissar ziehen kann.
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