Die dunkle Wahrheit des Mondes von Andrea Camilleri

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel La luna di carta, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Edition Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Sizilien, 1990 - 2009.
Folge 9 der Salvo-Montalbano-Serie.

  • Palermo: Sellerio, 2005 unter dem Titel La luna di carta. 272 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Edition Lübbe, 2007. Übersetzt von Moshe Kahn. ISBN: 978-3-7857-1601-4. 272 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: BLT, 2008. Übersetzt von Moshe Kahn. ISBN: 978-3-404-92304-5. 271 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2007. Gesprochen von Gerd Wameling. ISBN: 3-7857-3364-X. 4 CDs.

'Die dunkle Wahrheit des Mondes' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Wer war Angelo Pardo? Ein harmloser Angestellter? Ein fürsorglicher Bruder? Ein leidenschaftlicher Liebhaber? Commissario Montalbano sieht sich mit einem rätselhaften Mordfall konfrontiert: Man hatte Pardo, von einem Stirnschuss getötet, in obszöner Position in seiner Wohnung aufgefunden. Alles deutet auf ein Verbrechen aus Leidenschaft hin, denn Frauen, das wird Montalbano schnell klar, gab es genügend in Pardos Leben. Seine Schwester zum Beispiel, die ätherische Michela, mit der ihn offensichtlich ein inniges Verhältnis verband, oder die schöne Elena, eine der letzten Geliebten Pardos. Doch auch wenn die beiden Frauen alles daran setzen, Montalbano die Sinne zu verwirren, verliert Montalbano nie den Blick für all jene unscheinbar wirkenden Details, die ihn schließlich einer folgenreichen Tragödie auf die Spur kommen lassen …

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Anja S. zu »Andrea Camilleri: Die dunkle Wahrheit des Mondes« 08.10.2011
Ich muss mich den vorherigen Rezensenten anschliessen: die Übersetzung ist echt furchtbar, ich habe meine Lieblingsfigur Catarella nicht mehr wieder erkannt!!!
Davon abgesehen ist dieses Buch ein sehr spannender, gut gemachter Roman von Herrn Camilleri, der mich aber nicht so angesprochen hat wie zB "Das kalte Lächeln des Meeres", welches ich aufgehoben habe. Ich habe dieses Buch gern gelesen, dann aber der Gäste-Bibliothek des Hotels vermacht, in dem wir Urlaub machten.
paulchen zu »Andrea Camilleri: Die dunkle Wahrheit des Mondes« 28.06.2010
Die Commissario Montalbano Romane von Andrea Camilleri gehören zu meinen absoluten Lieblingskrimis, richtig derber Humor und ein sympathischer Commissario mit einigen Gelüsten und Schwächen. Doch hier dachte ich, dank dem Übersetzer Moshe Khan, dieses Buch wurde von einem anderen Schriftsteller geschrieben.
violetta zu »Andrea Camilleri: Die dunkle Wahrheit des Mondes« 08.06.2009
An sich war der neue Camilleri schon wieder ein Lesevergnügen, doch war dieses deutlich und durch die Bank geschmälert durch den neuen Übersetzer. Insbesondere ist die Sprache teilweise ordinärer als auch sind subtile und humorvolle Feinheiten leider weitgehend verlorengegangen. Ich nehme nicht an, daß der Autor seinen Stil so drastisch geändert hat. Ansonsten ist der Roman sehr lesenswert, vergnüglich und spannend.
Dirk Kattwinkel zu »Andrea Camilleri: Die dunkle Wahrheit des Mondes« 28.10.2008
Ich finde, dass ist einer der besten Camillerie Romane mit Commisario Montalbano. Spannend bis zur letzten Zeile und wie immer amüsant. Kritisieren muss ich wie auch schon Leser Reinhard Rehner den neuen Übersetzer. Einige Passagen zum Beispiel mit Catarella sind nicht mehr amüsant, sondern schlcijt dumm (Passierwache usw.). Aber ansonsten sehr lesenwert.
Reinhard Rehner zu »Andrea Camilleri: Die dunkle Wahrheit des Mondes« 20.10.2008
Auf diesen Roman hatte ich mich schon lange gefreut: die deutschen Übersetzungen hinken leider immer mehr den Originalen hinterher, sodass ich in meiner Verzweiflung inzwischen die Originale lese, sobald sie erscheinen. Und das Original dieses Buches, "La luna di carta", ist einer meiner Favoriten. Umsomehr bin ich nun, da ich den deutschen Band in der Hand halte, etwas enttäuscht. Leider hat der Verlag diesmal nicht die gewohnte Übersetzerin, Christiane von Bechtolsheim, verpflichtet, sondern Moshe Khan. Der Wechsel tut der Reihe nicht gut. Herr Khan hat sich inzwischen wohl auch zu sehr auf die historischen Romane Camilleris spezialisiert, sodass ihm einige stilistische Ausrutscher passieren. Aber ein Catarella, der Montalbano mit "Euer Gnaden" anspricht, darf meines Erachtens dem inzwischen doch etwas verwöhnten deutschen Leser nicht zugemutet werden.
Davon abgesehen: absolut lesenswert!
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