Schandtat von Akif Pirincci

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei Heyne.
Folge 6 der Felidae-Serie.

  • München: Heyne, 2009. ISBN: 978-3-453-35255-1. 336 Seiten.

'Schandtat' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Satt und faul liegt Kater Francis vor dem Kamin und trauert seinem Reißzahn nach, den er beim Kampf mit einer fetten Ratte verlor. Doch viel Zeit zum Träumen bleibt ihm nicht, denn Francis junior, der kleine Klugscheißer, will endlich wissen, wie sein Vater zum Meisterdetektiv wurde. Den ungelösten Mord an seiner Familie konnte Francis nie aufklären, nun aber liefert Juniors Spürnase den entscheidenden Hinweis …

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Frank zu »Akif Pirincci: Schandtat« 27.12.2009
Zunächst mal geht es in dem Buch nur am Rande (nicht hauptsächlich, wie der Klappentext suggeriert) um die Frage wer damals vor 17 Jahren Francis Familie tötete. Diese "Rätsel" ist schnell gelöst, spielt dann auch keine Rolle mehr.
Francis, mittlerweile gute 19 Jahre alt, verbringt seinen Lebensabend gemeinsam mit seiner großen Liebe, seinem besten Freund Blaubart sowie Sohnemann "Junior" am liebsten vor dem heimischen Kamin.
Als eines Tages das Gespräch auf die Ursprünge des legendären Rufs den Francis besitzt kommt, gräbt dieser tief in seinen Erinnerungen. Und tatsächlich, der wichtigste Fall von allen ist bis heute ungelöst geblieben.
Vor lauter Neugierde nimmt sein Sohn die Spur wieder auf und begibt sich in tödliche Gefahr.
Erstmalig steht hier nicht nur Francis im Vordergrund. Pirincci nutzt 2 Erzählebenen aus der entweder Vater oder Sohn die Geschehnisse schildern.
Über die Hintergründe der Story lässt sich ohne fett zu spoilern wenig erzählen, für mich ist "Schandtat" durch sie bedingt der bisher schwächste Teil der Reihe. Es sei auf alle Fälle erwähnt, dass der Autor tief in die Mystery und Horrorkiste greift. Und mit einem diskussionswürdigen Ende abschliesst.Da gefallen mir die solideren Kriminalfälle früherer Bücher weitaus besser.
Aufgrund der liebenswerten, liebgewonnenen Charaktere aber natürlich dennoch kein Flop.
70 %
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