Das vertauschte Gesicht von Ake Edwardson

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel Sol och skugga, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Claasen. 447 Seiten. ISBN-10: 3-546-00240-7, ISBN-13: 978-3-546-00240-0. Übersetzt von Angelika Kutsch.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Göteborg, 1990 - heute.

'Das vertauschte Gesicht' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Kommissar Erik Winter stehen kurz vor dem Jahrtausendwechsel wichtige persönliche Veränderungen ins Haus. Und doch muss er sein ganzes psychologisches Gespür aufbringen für die Ermittlung in einem grausigen Mordfall – erst recht, als der offensichtlich geistesgestörte Mörder beginnt, Winter selbst in den Fall zu verwickeln.

Das meint Krimi-Couch.de: »Nicht mehr als knapper Durchschnitt« 52°

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

Der Roman beginnt zunächst sehr privat. Angela, die Freundin des Kommissars Erik Winter ist schwanger und bereitet sich gerade auf ihren Umzug in die Wohnung ihres Lebensgefährten vor. Da bekommt Winter einen Anruf von seiner Mutter aus Spanien, dem Alterswohnsitz seiner Eltern. Winters Vater hat einen Herzinfarkt erlitten und ringt im Krankenhaus mit dem Tod. Winter fliegt sofort nach Spanien, wo er die nächsten paar Tage größtenteils in der Klinik verbringt.

Derweil haben sich seine Kollegen bei der Polizei in Göteborg vorwiegend mit Kleinkram zu beschäftigen, bis sie von einem Hausmeister eines Hauses in unmittelbarer Nachbarschaft von Winters Wohnung benachrichtigt werden. Einem Zeitungsjungen war aufgefallen, dass sich vor einer Wohnung dieses Hauses bereits die Zeitungen stapeln. Doch hört man aus der Wohnung seit Tagen ständig die gleiche laute furchtbare Musik, wie sich später herausstellt Black Metal. Aus dem Briefkastenschlitz dringt ein schrecklicher Gestank.

Nachdem der Hausmeister im Beisein der Polizei die Tür öffnet, findet man ein grauenvolles Szenario vor. Auf dem Sofa sitzt ein nacktes Paar, die Hände fest umschlungen und schauen sich an. Eine dunkle Kruste verläuft rings um ihre Hälse. Das Ganze wirkt irgendwie skurril, bis man feststellt, dass die Köpfe der beiden Toten vertauscht wurden. An der Wand findet sich mit roter Farbe ein eingekreistes W und dahinter die Buchstaben ALL.

Die Ermittlungen der Polizei gestalten sich schwierig. Die Ermordeten, das Ehepaar Valker, lebten sehr zurückgezogen, flirteten jedoch beide gerne mit Personen vom anderen Geschlecht. Freunde oder Bekannte hatten sie jedoch fast nicht. So verfolgen die Ermittler zunächst, welche Bedeutung die Musik haben könnte. Zunächst findet sich niemand, der die Gruppe kennt, dann stellt sich heraus, dass es sich um Black Metal aus Kanada handelt. Doch auch dies bringt die Polizei nicht so recht weiter.

»Das vertauschte Gesicht« ist wieder ein typischer schwedischer Kriminalroman. Doch nicht nur das, er ist einfach »zu« typisch. Wüsste man nicht, dass der Autor des Buches Edwardson heißt, könnte man vermuten, einen frühen Mankell in den Händen zu halten. Sowohl die einfache und direkte Sprache als auch die melancholische Stimmung des Romans erinnern an das Aushängeschild der schwedischen Kriminalliteratur.

Das Buch beginnt mit fünf Handlungssträngen nebeneinander. Da ist zum einen Erik Winter bei seinen Eltern in Spanien, dann seine Freundin in Göteborg, die beiden Streifenpolizisten Morelius und Bartram während ihres Dienstes, dann die Polizeipsychologin Hanne Östergaard, die Probleme mit ihrer Tochter Maria hat sowie der Polizist Bergenhem, ebenfalls mit Problemen mit seiner Familie. Und dann ist da sogar noch ein sechster Handlungsstrang, sehr abstrakt geschildert, so daß man den Eindruck bekommt, es hier mit dem psychisch gestörten Mörder zu tun zu haben. Später kommen weitere Nebenstränge hinzu oder die bereits bestehenden teilen sich noch weiter auf. Im Prinzip verlaufen alle diese Stränge über den gesamten Roman hin parallel, berühren oder kreuzen sich hin und wieder, ohne jedoch, wie in den meisten Fällen, auf einen bestimmten Punkt aufeinander zu zu laufen.

Und diese ganzen unterschiedlichen Handlungen wechseln in oft sehr kurzen Szenen, manchmal nur über ein paar Absätze, miteinander ab, so daß der Roman insgesamt einen sehr hektischen und unaufgeräumten Eindruck macht. Dabei wirken manche Szenenwechsel sehr uninspiriert und chronologisch unlogisch. So wird z.B. die Schilderung des Dienstes der Streifenpolizisten nur kurz unterbrochen, um den Telefonanruf von Winters Mutter in der Nacht sowie Winters Abflug am nächsten Morgen zu schildern.

Durch die verschiedenen Perspektiven, aus denen das Geschehen erzählt wird, ist der Leser den Ermittlern immer ein wenig voraus. Der Schreibstil Edwardsons ist, wie bereits erwähnt, sachlich nüchtern und sehr einfach. Doch wirken manchen Sätze sprachlich etwas verdreht, so daß man den Eindruck bekommt, die Übersetzerin hätte schlechte Arbeit geleistet.

Der Kriminalroman beginnt erst, nachdem bereits ein Viertel des Buches vorüber ist. Der erste Teil bleibt fast vollkommen dem Privatleben von Kommissar Erik Winter vorbehalten, was natürlich bei Romanen mit einem Serienhelden statthaft ist, doch den einen oder anderen Leser bis dahin schon verprellt haben könnte.

Gesellschaftskritik ist ein zentraler Bestandteil in allen schwedischen Krimis. Sehr gut eingefangen sind die Zustände in Schwedens zweitgrößter Stadt Göteborg. Die hektische Betriebsamkeit in der nächtlichen Stadt mit ihren kleinen und großen Verbrechen kommt sehr gut rüber. Auf der Vergnügungsstraße Avenyn treiben sich jeden Abend die Jugendlichen herum. Alkohol und Drogen sind dort allgegenwärtig, die Stimmung ist sehr gereizt und aggressiv. Arbeitslosigkeit sorgt dafür, dass die Verbrechensrate ansteigt, der Alkoholkonsum und die Pornografie anwächst und Gewalt der Eltern gegen ihre Kinder sich verstärkt. Die Polizisten werden mit all diesen Dingen konfrontiert und stehen doch meist hilflos gegenüber, haben sie doch zumeist mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen. All dies hat Edwardsson gerade durch seine hektische Schreibweise besser eingefangen als manch anderer seiner schreibenden Landsleute.

Überhaupt sehr realistisch wirkt die Polizeiarbeit, wie sie Edwardsson schildert. Da geht es nicht nur um einen spektakulären Fall, sondern seine »Helden« kämpfen an vielen Fronten, vor allem an ihren eigenen. Sämtliche vorkommenden Personen wirken überaus glaubhaft und sind hervorragend dargestellt, was Edwardson vor allem dadurch erreicht, dass er oft die Gedanken der Charaktere schildert. Hier zeigt sich die journalistische Ausbildung des Schriftstellers. Bis ins Detail genau hervorragend recherchiert erzählt der Autor den typischen Polizeialltag.

Doch mit dem Spannungsaufbau, einem sehr wichtigen Faktor für einen guten Kriminalroman, tut sich der Autor zuweilen schwer. In der Theorie nutzt er alle literarischen Elemente, die ein spannender Krimi braucht, doch drängt er dem Leser geradezu einen Verdächtigen so sehr auf, dass man schon frühzeitig glaubt, Bescheid zu wissen. Kurz vor Schluß erst kommen dem Leser dann doch Zweifel an der Identität des Mörders, da Edwardson plötzlich umschwenkt und den Verdacht auf eine andere Person lenkt. Dies mag manch einer als positive Idee hervorheben, für mich wirkte es jedoch ziemlich plump, auch wenn man nicht weiß, ist die Lösung jetzt wirklich so einfach oder ist es doch ganz anders?

Das Ende enttäuscht absolut. Zu viele Fragen bleiben offen, zu viele Handlungsstränge verlaufen im Sande. Fakten und Motive bleiben ungeklärt. Wieder eines der vielen Bücher, bei denen man den Eindruck hat, am Ende hat der Autor keine Zeit mehr gehabt. Edwardson schildert das Geschehen, ohne Erklärungen zu liefern und lässt den Leser unbefriedigt zurück.

Es ist schwierig für mich, hier ein eindeutiges Fazit ziehen zu können. Zu sehr beeinflußt bin ich bereits von Romanen anderer schwedischer Kriminalautoren. Wer in diesem Genre noch nicht so belesen ist, dem wird Åke Edwardson sicherlich neue Eindrücke und einen interessanten Schreibstil vermitteln können. Für mich wirkt hier zu viel kopiert und nachgeahmt. Durch ein wenig mehr persönliche Note bieten sich Autor und Protagonist noch gute Entwicklungsmöglichkeiten. Dem »vertauschten Gesicht« jedoch kann ich nicht mehr als knappen Durchschnitt bescheinigen.

Das meinen andere:

»Ein hämmerndes Death-Metal-Stück« (Die Welt)

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BZKKAI zu »Ake Edwardson: Das vertauschte Gesicht« 27.04.2009
Meine Eindrücke des dritten Buches mit Kommissar Eric Winter:
Die Geschichte geht weiter. Eric Winter wird älter und reifer. Wer die Figur mag so wie ich, der wird auch an diesem Buch seinen Spaß haben, denn sie orientiert sich an der Realität. Denn auch Polizisten haben ein Privatleben.
Lediglich fehlt mir ein wenig die Erklärung dessen, was in diesem Buch an Grausamkeiten beschrieben wird. Warum der Täter das tut was er tut und was ihn antreibt, blieb mir verborgen.
Trotzdem werde ich die Romane um Kommissar Winter weiterlesen, denn sie sind besser als vieles, was hier als gut betitelt wird.
BeGo zu »Ake Edwardson: Das vertauschte Gesicht« 16.12.2008
Den ersten Edwardson fand ich wegen seiner Sprache ganz gut, vielleicht weil ich mir vorher einen Lisa Jackson zugemutet hatte. (Aber Sein Stil hat sich ab dem zweiten Buch total verändert.)
Das zweite fand ich sterbenslangweilig, aber ich habe durchgehalten bis zum bitteren Ende. Das Ende war dann auch bitter. Im ersten kein Motiv, im zweiten mal so dürftig wie es nur geht.
Nun der dritte Roman. Die ersten Seiten habe ich wirklich "richtig" gelesen. Dann bin ich zum Querlesen übergegangen bis zur Seite 132. Ich wollte da wieder einsteigen, wo es "richtig losgeht". Pustekuchen: jetzt gings mit Angela los und Hannas Problemen mit Ihrer Tochter. Jetzt habe ich die Abschnitte verfolgt und immer versucht den "Fall" zu erwischen. Ergab auch nichts besonderes. Das bisschen Gemetzel und die Andeutungen, dass da jemand im Hintergrund Spuren auswertet, war alles. Auf den letzten drei Seiten dann die sogenannte Überraschung. Einer deutet an, dass der kleine Bulle gar zu gerne Fahnder geworden wäre. Was für ein grandioses Motiv. Und Winter wird immer blasser. Er wirkt nur noch wie ein Nebel, durch den man sieht, was passiert oder eher nicht passiert.
Interessant sind Edwardsons Bücher wohl nur für jemanden, der im Lesen von Familienromanen geübt ist.Jetzt lese ich "In alle Ewigkeit".
Schon allein die Erwartung, was er nun verzapft ist spannend. Spannender als seine sogenannten Kriminalromane.
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BeGo zu »Ake Edwardson: Das vertauschte Gesicht« 15.12.2008
Den ersten Edwardson fand ich wegen seiner Sprache ganz gut, vielleicht weil ich mir vorher einen Lisa Jackson zugemutet hatte. (Aber Sein Stil hat sich ab dem zweiten Buch total verändert.)
Das zweite fand ich sterbenslangweilig, aber ich habe durchgehalten bis zum bitteren Ende. Das Ende war dann auch bitter. Im ersten kein Motiv, im zweiten mal so dürftig wie es nur geht.
Nun der dritte Roman. Die ersten Seiten habe ich wirklich "richtig" gelesen. Dann bin ich zum Querlesen übergegangen bis zur Seite 132. Ich wollte da wieder einsteigen, wo es "richtig losgeht". Pustekuchen: jetzt gings mit Angela los und Hannas Problemen mit Ihrer Tochter. Jetzt habe ich die Abschnitte verfolgt und immer versucht den "Fall" zu erwischen. Ergab auch nichts besonderes. Das bisschen Gemetzele und die Andeutungen, dass da jemand im Hintergrund Spuren auswertet, war alles. Auf den letzten drei Seiten dann die sogenannte Überraschung. Einer deutet an, dass der kleine Bulle gar zu gerne Fahnder geworden wäre. Was für ein grandioses Motiv. Und Winter wird immer blasser. Er wirkt nur noch wie ein Nebel, durch den man sieht, was passiert oder eher nicht passiert.
Interessant sind Edwardsons Bücher wohl nur für jemanden, der im Lesen von Familienromanen geübt ist.

Jetzt lese ich "In alle Ewigkeit".
Schon allein die Erwartung, was er nun verzapft ist spannend. Spannender als seine sogenannten Kriminalromane.
pescheg zu »Ake Edwardson: Das vertauschte Gesicht« 02.10.2008
«Das vertauschte Gesicht», der dritte Krimi der Reihe um Kommissar Erik Winter, ist um einiges besser als seine beiden Vorgänger. Die Charaktere sind glaubwürdig, die Geschichte spannend und der Schreibstil packend. Nur das Ende ist in der Tat etwas gar abrupt. Ich kann nun langsam aber sicher verstehen, warum Edwardson oft zusammen mit den «großen» der skandinavischen Krimi-Autoren aufgezählt wird. Vielleicht brauchte ich einfach etwas Zeit, um mich an den speziellen, in kurze Sequenzen geschnittenen Aufbau seiner Romane zu gewöhnen.

Die grausigen Morde und die lange anhaltende Ungewissheit über den Täter sind die klassischen Krimi-Elemente. Mit der einfühlsam beschriebenen Beziehung Erik Winters zu seinen Eltern im fernen Spanien und zu seiner schwangeren Freundin erhält das Buch eine zusätzliche Handlungsebene, die einen näher an den Kommissar und seine Gefühlswelt heranbringt. Ich werde Ake Edwardson und seinem Erik Winter noch etwas weiter treu bleiben, auch wenn mir die Krimis von Henning Mankell und Arne Dahl nach wie vor besser gefallen.
mylo zu »Ake Edwardson: Das vertauschte Gesicht« 30.03.2008
War mein zweiter Edwardson, nach der Schattenfrau. Da liegen schon Welten dazwischen. Er ein Familienroman. Der Spanienteil mit über 100 Seiten zu lang, bevor man endlich langsam zu Krimi kommt. Spannung erst am Schluss akzeptabel also für mich keine 60 Punkte, 55 sind das höchste was ich gebe.
Versuche noch einen, dann muß ich Edwardson wohl für mich abhaken. Schade, die Schattenfrau fand ich echt gut.
Martin zu »Ake Edwardson: Das vertauschte Gesicht« 07.01.2008
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört (und hoffe, dass ich hier nicht falsch bin mit meiner Beurteilung).

Wenn man liest (oder hört) macht man sich ja im allgemeinen seine Bilder dazu.

Bei diesem Buch ist das schlichtweg kaum möglich. Ein ätzendes Hin- und Hergehüpfe zwischen Scenen, die erst mal gar nichts miteineander zu tun zu haben scheinen.

Vor allem am Anfang sind diese Sprünge extrem nervig weil einem eine Möglichkeit zur Orientierung erst gar nicht gegeben wird.

Eine Aneinanderreihung von Grausigem und Unwichtigem.

Am Ende ist die Partnerin verschwunden und Winter scheint einige Tage lang überhaupt nichts zu tun ?? Wie bitte ? Vorher wird alles bis zum Überdruss durchgekaut und dann plötzlich nichts?

Für mich strahlt dieses Buch eine fast unerträgliche Unruhe aus - verstärkt noch durch den teilweise recht aggressiven Vorlesestil.

Ich werde erst mal Abstand nehmen von weiteren "Edwardsons".
Lellit zu »Ake Edwardson: Das vertauschte Gesicht« 28.10.2007
Ich fand dieses Buch einfach toll. Es war spannend und sehr menschlich. Das Familienleben von Winter ist auch sehr gut beschrieben. Mich hat das Ene nicht enttäuscht. Ich hatte auf einen anderen Täter getippt. Das hätte ich nicht gedacht. Das Buch mit Mankell zu vergleichen, finde ich unsínnig . Ake Edwardson gefällt mir, und ich werde mehr von ihm lesen.
phaseeins zu »Ake Edwardson: Das vertauschte Gesicht« 28.08.2007
Ich finde das Buch nicht so schlecht, wie hier die überwiegenden Leser es beschrieben haben. Sicher, es ist antrengend zu lesen und die Lösung kommt sehr schnell daher...dennoch habe ich es genossen, einen menschelnden Winter zu erleben, der viel weicher ist als in den Teilen davor und weitaus realistischer erscheint als noch in Teil 1. Ich werde die Serie weiterlesen.
ramona zu »Ake Edwardson: Das vertauschte Gesicht« 22.08.2007
ich fand das buch spannend. allerdings nicht von anfang an. winters aufenthalt in spanien war für mich sehr mühsam zu lesen. ganz einfach, weil es mich nicht interessiert hat. habe dann einfach den rest des spanienaufenthaltes überlesen/ausgelassen. und dann war´s nur noch spannend, wie ich finde. und der überlesene handlungsstrang war auch nicht wichtig für den rest der handlung. von daher... der schluss war auch für mich recht enttäuschend. allerdings denke ich nicht, dass edwardson "sich keine zeit genommen hat" für das ende. eigentlich wurden ja im verlauf des buches die "gründe" für die morde dargestellt. klar, einiges bleibt offen, aber ich denke, der autor wollte dem leser ein wenig phantasie überlassen.

ich find´s nicht so toll, mankell und edwardson miteinander zu vergleichen!
Sybille zu »Ake Edwardson: Das vertauschte Gesicht« 18.03.2006
Das soll ein Krimi sein??? Nie wieder. Man liest erstmal 100 Seiten bis erst mal was passiert. Man könnte meinen man liest einen Reisebericht. So einen schlechten Krimi habe ich selten gelesen! Schade um das Geld. Wird wohl das erste und letzte Buch von diesem Autor für mich gewesen sein, was nicht heißem soll, dass alle skandinavischen Krimis schlecht sind.

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