Das dunkle Haus von Ake Edwardson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 unter dem Titel Hus vid världens ände, deutsche Ausgabe erstmals 2014 bei Ullstein.
Folge 11 der Erik-Winter-Serie.

  • Stockholm: Bonnier, 2012 unter dem Titel Hus vid världens ände. 413 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2014. Übersetzt von Angelika Kutsch. 512 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2014. Gesprochen von Boris Aljinovic. 5 CDs.

'Das dunkle Haus' ist erschienen als Hörbuch

In Kürze:

Nach zwei Jahren Auszeit kehrt Kommissar Erik Winter nach Göteborg zurück. Er kommt genau zur rechten Zeit. Die Stadt wird von dem blutigen Mord an einer jungen Frau und ihren beiden kleinen Kindern erschüttert. Bald hält man ihren Mann für den Mörder, doch Winters Instinkt sagt ihm etwas anderes. Gegen alle Widerstände beginnt er zu ermitteln. Kann er eine Treibjagd verhindern?

Ihre Meinung zu »Ake Edwardson: Das dunkle Haus«

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groucho zu »Ake Edwardson: Das dunkle Haus« 18.09.2016
Auch mir fiel es sehr schwer, in die Handlung zu finden und leider war es dann ebenso schwierig, den endlich gefundenen Faden nicht wieder zu verlieren. Das liegt zum einen an der Vorliebe des Autors zum ständigen Schauplatzwechsel, der den Lesefluss im Hinblick auf die Zusammenhänge immer wieder unangemessen hemmt und zum anderen an der Erzählweise, die ich als teilweise ebenso unzumutbar wie das phasenweise Schreiben ganzer Absätze ohne jegliche Interpunktion fand. Vielleicht soll dieser Stil der Erzählung innovativ wirken, aber auf mich wirkt er schlicht und ergreifend grottenschlecht. Diese gravierenden Mängel beeinträchtigen das Lesen so sehr, dass die Handlung, die als solche allenfalls im qualitativen Durchschnittsbereich anzusiedeln ist, mehr und mehr in den Hintergrund rückt. Fazit: Der Schwede Are Edwardson ist literarisch gesehen meine erste skandinavische Enttäuschung.
Frank Buschmann zu »Ake Edwardson: Das dunkle Haus« 12.12.2015
Nicht viel Neues in Göteborg, aber das ist diesmal auch ganz gut so. Edwardson bietet bekannte Hauptpersonen, die bekannte skandinavische Schwermut für Männer (Stichworte Whisky und Coltrane) und seinen bekannten Dialogstil, der je nachdem extrem gekünstelt oder auch ganz originell wirken kann. Die Story finde ich sehr spannend und gut konstruiert, mit reichlich möglichen Lösungen, die bis zuletzt auch noch offen gehalten werden. Sicherlich hat Edwardson schon bessere Winter-Krimis geliefert, aber mir ist die Rückkehr dennoch sehr willkommen!
Heiko Bolick zu »Ake Edwardson: Das dunkle Haus« 02.09.2014
Ich bin anderer Meinung als "unclethom" und fand das Buch (Hörbuch) vor allem auf der psychischen Ebene des aus der Auszeit zurückgekehrten Erik Winter extrem spannend. Äusserlich passiert zwar in der Geschichte um den Mord an einer Frau und ihren zwei kleinen Kindern nicht viel - die bruchstückhafte Polizeiarbeit nimmt ihren Lauf, doch legt der Autor ganz gekonnt eine falsche Spur nach der anderen und auch die Brotkrümel auf der vermeintlich richtigen erweisen sich als falsch ... das ganze Bild ergibt sich wie bei einem Klassiker ganz am Schluss. Ich finde das sehr gut gemachtes Krimi-Handwerk. Heiko Bolick
unclethom zu »Ake Edwardson: Das dunkle Haus« 13.03.2014
Es ist mir unwahrscheinlich schwer gefallen in das Buch hinein zu kommen. Es kam mir vor als hätte es jemand anderes geschrieben. Die eigentlich bekannt gute Schreibweise, die mich in vorherigen Büchern des Autors gefesselt hat, ließ mich dieses mal völlig kalt und ich quälte mich regelrecht durch das Buch. Es mag durchaus sein, dass sich mein Geschmack etwas gewandelt hat, aber für mich war dieses Buch sein bisher schwächster Titel.
Sehr lange kam keine Spannung auf und als sie dann aufkam war es dennoch nur ein seichtes dahinplätschern.

Die Dialoge kamen mir lahm und gezwungen vor, aber nicht so spannend wie bisher gewohnt. Was ich dem Buch zugute halten kann, ist, dass man lange nicht den Täter erahnen konnte. Es gab einige Verwirrungen, die einen auf falsche Fährten lockte, aber leider insgesamt kann ich nur mit 3 von 5 Sternen bewerten.
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