Wiedersehen mit Mrs. Oliver von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1956 unter dem Titel Dead Man´s Folly, deutsche Ausgabe erstmals 1959 bei Scherz.
Folge 29 der Hercule-Poirot-Serie.

  • London: Collins, 1956 unter dem Titel Dead Man´s Folly. 256 Seiten.
  • Bern; Stuttgart; Wien: Scherz, 1959. Übersetzt von Dorothea Gotfurt. 191 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1975. Übersetzt von Dorothea Gotfurt. ISBN: 3-502-50526-8. 171 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1989. Übersetzt von Dorothea Gotfurt. 194 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1991. Übersetzt von Dorothea Gotfurt. 194 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2005. Übersetzt von Dorothea Gotfurt. 205 Seiten.

'Wiedersehen mit Mrs. Oliver' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Als Poirot in dem Landhaus eintrifft, runzelt er leicht indigniert die Stirn: Für ein Gartenfest mit »Mörderjagd« hätte man ihn nun wirklich nicht bemühen sollen. Doch Mrs. Olivers Ahnung war richtig: Aus dem Spiel wird blutiger Ernst. Und Poirot muss seine kleinen grauen Zellen mächtig anstrengen, um den Mörder in die Zelle zu bringen …

Ihre Meinung zu »Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver«

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Ham zu »Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver« 20.12.2016
... ein Poirot-Krimi, (fast) wie ich ihn mag ... Ein netter Plot, eine Handvoll Verdächtiger und ein ermittelnder Hercule Poirot, alles ist vorhanden. Leider kommt Poirot erst Wochen später auf die - wie von Krimi-Tina richtig angemerkt - arg konstruierte und auch überladene Lösung. Hier wäre in der Tat weniger mehr gewesen. Aber dennoch ein ordentlicher Christie ... 79°
tassieteufel zu »Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver« 09.06.2014
Die Krimiautorin Mrs. Ariadne Oliver wird gebeten, eine Mörderjagd anläßlich einer Gartenparty in Nasse House zu organisieren. Die etwas verschrobene, aber sehr clevere alte Dame hat ein ungutes Gefühl bei der Sache, etwas scheint in Nasse House nicht zu stimmen und so bittet sie ihren alten Freund Hercule Poirot um Hilfe. Vorgeblich soll er die Preisverleihung bei dem Mörderspiel vornehmen, doch wie von Mrs Oliver befürchtet, läuft nicht alles glatt, zuerst gibt es tatsächlich eine Leiche und dann verschwindet die Hausherrin spurlos.

Sicher nicht der allerbeste Krimi den Agatha Christie geschrieben hat, aber die schrullige und etwas exzentrische Mrs. Oliver macht den etwas überkonstruierten Fall wieder wett!
Natürlich ist nichts wie es zunächst scheint, ein Motiv ist zunächst auch nicht wirklich ersichtlich und eine ganze Reihe von beteiligten Personen hat einiges zu verbergen. Das ist natürlich genau die richtige Ausgangsposition für Hercule Poirot, doch obwohl seine grauen Zellen auf Hochtouren laufen, gelingt es auch ihm zunächst nicht, den Fall zu lösen. Über die letztendliche Auflösung war ich recht erstaunt und insgesamt wirkt die Auflösung auch etwas unglaubwürdig zumindest aus unserer heutigen Sicht. Es gibt zu viele Nebenstränge die von dem eigentlichen Fall ablenken, bei nur 183 Seiten wurde einfach zu viel in den Fall hineingepackt und so wirkt das Ganze etwas überkonstruiert.
Agatha Christies Figuren sind allerdings wieder ein Highlight! Treffsicher umschreibt sie mit wenigen Worten die einzelnen Charaktere und zeichnet die Eigenheiten jedes Einzelnen perfekt, von verschroben bis exzentrisch, von liebenswürdig bis boshaft, von naiv bis berechnend ist alles dabei. Alles voran natürlich die schrullige Ariadne Oliver begeistern hier den Leser.

FaziT: typisch englischer Krimi, hinter dessen vordergründiger Idylle so einige menschliche Abgründe lauern. Sicher nicht Agatha Christies bester Krimi, da der Fall ein wenig zu überfrachtet ist, aber trotzdem spannend und voll skuriler Figuren!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Krimi-Tina zu »Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver« 15.07.2009
Hercule Poirot wird von seiner alten Freundin, der Krimiautorin Mrs Oliver, auf den Landsitz Nasse House gebeten. An sich nur, um die Preisverteilung bei einem Krimispiel vorzunehmen. Aber es kommt wie es kommt und am Ende ist das „Opfer“ wirklich tot. Und Poirot muss seine grauen Zellen bemühen.
Die (Wieder)Begegnung mit der fantasiereichen und sprunghaften Mrs. Oliver, die mit ihrem Redeschwall jedermann in kürzester Zeit zu verwirren versteht, ist ein großes Vergnügen:
Zitat:
„Bland war etwas erstaunt über den Anblick der sich ihm bot. Er hatte sich Mrs Oliver nicht ganz so üppig , so purpurrot und so erregt vorgestellt“
Ich weiß nicht ob sich Fr. Christie mit Mrs Oliver selbst ein Denkmal gesetzt hat, wenn ja geschah das mit sehr viel Humor.
Der Fall selbst ist dagegen ein wenig überkonstruiert. Da wurde zu viel hinein gepackt, was das ganze recht unglaubwürdig erscheinen lässt. An sich ist die Idee, ein Krimispiel in eine ernsthaftes Verbrechen enden zu lassen zwar nicht sehr originell, aber nett. Aber hier laufen zu viele Nebenstränge ab.
Fazit: es gibt in der Tat bessere Bücher von Agatha Christie aber es macht dennoch Spaß diesen Krimi zu lesen, auch wenn auch nicht nur, wegen des Auftritts besagter Dame.
Maike zu »Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver« 24.08.2007
Leider war dies keines der tollen Werke der Agatha Christie. Es gibt wesentlich bessere.
Die Story hat mich nicht wirklich überzeugt und die Auflösung des Falles auch nicht sehr.
Rosa zu »Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver« 14.07.2007
Ich fand das eines der schlechtesten Bücher von Christie...
Ich fand das zu vorhersehbar,wer der Mörder ist, Das konnten nichtmal Poirot und Mrs Oliver wett machen...
Die geschichte hat zwar auch sehr gute Momente,aber leider hat sich der verdacht dem mörder gegenüber erhärtet,gleich beim ersten mal wo er austrat
Medellin zu »Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver« 14.01.2007
Ich fand das Buch eigentlich ganz gut, ich finde dass die Auflösung überraschend und plausibel zugleich ist, was für mich immer die wichtigsten Kriterien sind! Die Inszenierung fand ich auch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen, ist aber andererseits auch mal eine kreative Idee um einen Mord zu verpacken... Was mich mal interessieren würde ist, wie Agatha Christie Ihre Bücher geschrieben hat, ob Sie immer zuerst die grobe Story im Kopf hatte und dann ein paar Finten drumherum geschmückt hat? Schade, dass Sie nicht mehr lebt! Gibt es eigentlich ein Interview mit Ihr??? Das würde mich sehr interessieren! Meine Meinung ist allerdings mit Vorsicht zu geniessen, da ich fast alle Ihre Bücher genial finde!!!!!!!!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Nick zu »Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver« 10.11.2005
Im grunde gibt es keinen Krimi von AC der nicht gut ist. Aber am liebsten sind mir doch die mit Monsieur Hercule Poirot. Und so auch dieser obwohl mir die Rolle der Mrs. Oliver und ihrer Inszenierung etwas zu weit im Vordergrund steht und somit vom eigentlichen Mord ablenkt.
Liebe Grüße
Anja S. zu »Agatha Christie: Wiedersehen mit Mrs. Oliver« 11.07.2004
Ich mag ganz besonders die verschrobene Mrs. Oliver, die eine Selbstkarikatur der Christie sein soll. Chapeau!!!
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