Hercule Poirots Weihnachten von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1938 unter dem Titel Hercule Poirot´s Christmas, deutsche Ausgabe erstmals 1961 bei Scherz. 222 Seiten. ISBN-10: 3-502-51863-7, ISBN-13: 978-3-502-51863-1.

'Hercule Poirots Weihnachten' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Eine Leiche zum Heiligen Abend, das ist nicht die feine englische Art …Der Alte war reich – und ein Ekel, das die ganze Familie tyrannisierte. Ein Motiv, ihn umzubringen, hätte also jeder aus dem Clan gehabt. Poirots kleine graue Zellen müssen ganz schön arbeiten, bis klar ist, wer dafür gesorgt hat, dass der Alte den Weg zur Erbschaft freigab …

Ihre Meinung zu »Agatha Christie: Hercule Poirots Weihnachten«

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Lylith zu »Agatha Christie: Hercule Poirots Weihnachten« 26.09.2009
So traditionell und wohl gestaltet das Ambiente dieses Who-done-it ist, so undurchsichtig ist leider auch die Lösung des Falles angelegt.
Die Familienmitglieder einer wohlsituierten gut-englischen Familie finden sich, auf Wunsch des tyrannischen Familienoberhaupts zu Weihnachten auf dem Familiensitz ein. Ja, die Familie, bzw. die Blutsbande und Gene, die eine solche verbinden stehen in diesem Fall deutlich im Vordergrund. Und doch ist nicht jeder, der Akteure das, was er zu sein vorgibt.
Poirot ermittelt innerhalb weniger Tage, welcher der Anwesenden den alten Simeon Lee auf dem Gewissen hat und wieso. Natürlich spielt das "Wie" des Verbrechens dabei eine wichtige Rolle. Obwohl ich Hercule Poirots Fälle gerne und mit viel Begeisterung verfolge, hat mich in diesem Fall die Auflösung enttäuscht, da sie vom Leser kaum selbst entdeckt werden konnte. Zwar ist es noch möglich den Täter zu erraten, der Tathergang jedoch läßt sich nicht ermitteln, bis der belgische Detektiv ihn präsentiert.
Positiv zu erwähnen finde ich in diesem Kriminalroman jedoch die Ausgestaltung der verschiedenen anwesenden Charaktäre. Vor allem die Brüder der Familie Lee, welche auf den ersten Blick völlig verschieden sind, erweisen sich im Verlauf der Geschichte durch ausgeprägte Charakterzüge doch alle als die Söhne eines Vaters.
Fazit: keine traditionelle Weihnacht, aber ein durchaus traditioneller Who-done-it, der sich leider den Vorwurf gefallen lassen muss, dem Leser keine faire Chance zur eigenständigen Lösung des Falles zu bieten.
Krimi-Tina zu »Agatha Christie: Hercule Poirots Weihnachten« 20.07.2009
Der Patriarch Simeon Lee lädt seine gesamte Familie zum Weihnachtsfest auf seinen Landsitz. Diese, teilweise seit Jahren mit ihm zerstritten, vermutet eine Versöhnungsversuch und folgt dem Ruf. Aber Versöhnung ist es nicht, was der boshafte Alte im Sinn hat und so nimmt das Verhängnis seinen Lauf.
Der zufällig beim Polizeichef Johnson zu Gast weilende Hercule Poirot wird gebeten, bei der Aufklärung zu helfen. Was sich zunächst schwierig anlässt, wurde der Tote doch in einem von innen verschlossenen Raum umgebracht
Wie Fr. Christie auf den folgenden Seiten dieses Thema variiert , seine Möglichkeiten ausspielt und uns Leser beständig an der Nase herumführt, ist einfach nur genial zu nennen. Mal ist der Raum unzugänglich, dann doch wieder nicht, dann eben schon wieder usw.
Auch die anfängliche ausführliche Vorstellung der Familienmitglieder und Gäste, die bereits andeutet, dass hier wirklich jeder etwas zu verbergen hat, ist vom Feinsten.
Und obwohl im ganzen Buch jeder Hinweis nicht nur deutlich bezeichnet, sondern geradezu mit dem Scheinwerfer angestrahlt wird, gelang es mir weder die Methode noch den Mörder zu entschlüsseln.
Ganz großes Kino! Definitiv einer der besten Krimis von Agatha Christie
annun_ zu »Agatha Christie: Hercule Poirots Weihnachten« 06.01.2009
"Wer so einen gemeinen alten Sack zu Hause hat, der trauert nicht allzu sehr, wenn er tot ist" - so dachte ich gleich zu Beginn des Buches.
Ja, das ist hart ausgedrückt, aber den Angehörigen Simeon Lees muss man auch zugestehen, dass sie nicht gerade in Trauer versinken.

Der alte Lee hatte sich schon zu Lebzeiten als ein schwieriger und sehr nachtragender Mann erwiesen und nun lädt er urplötzlich alle seine engsten Verwandten an Weihnachten auf seinen Landsitz ein. Was soll das nur bedeuten, wo er doch jahrelang keine Anstalten machte, sich mit seinen Kindern auszusöhnen oder nach ihnen zu fragen?
Natürlich steckt da eine gewisse Boshaftigkeit dahinter und dem alten Mann macht es sichtlich Spass, seine Kinder gegeneinander aufzubringen. Als noch erwähnt wird, dass sein Testament geändert werden soll, bringt dass das Fass erst recht zum Überlaufen.und kurze Zeit später ist der alte Mann tot. Mit durchschnittener Kehle wird er in seinem Zimmer gefunden, das übrigens von innen verschlossen ist.
Da Hercule Poirot in der Nähe ist, nimmt er sich des Falles an. Aber irgendwie scheint es so, als ob wirklich jeder von jedem gesehen oder gehört wurde und somit ein Alibi hat und trotzdem aber auch jeder verdächtig ist.

Ein herrlich verzwickter und am Ende doch wieder so klarer Fall, in dem H. P. hier ermittelt. Wie schön ist es zu lesen, dass der werte Herr Detektiv ein Beichtvater vor allem für die Damen des Hauses ist. Da hat natürlich jeder Angst, verdächtigt zu werden und versucht, sich so einiges von der Seele zu reden. Die Familie des alten Lee ist aber auch zu interessant. Jeder der Söhne hat so seinen eigenen Charakterzug und am Ende sind sie doch alle irgendwie - fade und schwach. Zu schön zu lesen, wie die Männer sich alle auf ihre Frauen stützen müssen und ihr ganzes Gehabe nur Schall und Rauch ist. Mir hat die Beschreibung der einzelnen Personen sehr gut gefallen und es hat mir sichtlich Spass gemacht, dass gebe ich zu, die werten Herren zittern zu sehen. Allerdings gibt es in diesem Buch so einiges an Zufällen, die manchmal doch ein klein wenig zuviel des Guten sind. Da muss man zum Ende hin etwas aufpassen, dass man nicht selber den Kopf verliert.
Und trotzdem: Die Lösung des Falles ist wieder einmal sehr, sehr interessant. Wieder habe ich mir den Kopf zerbrochen, wie das Verbrechen wohl diesmal - und vor allem von wem - begangen wurde. Und wieder einmal - fast habe ich mich geärgert - wurde ich an der Nase herumgeführt. Und dabei hatte ich doch so schön meinen Schuldigen fest gemacht.
Das war eine schöne, kriminelle Weihnachtszeit und ist mir deshalb 84° wert.
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CharlyDD zu »Agatha Christie: Hercule Poirots Weihnachten« 13.12.2008
"Poirots Weihnachten" ist definitiv ein guter Christie, aber was das Buch mit Weihnachten zu tun haben soll, erschließt sich mir immer noch nicht ganz? Ok, der Mord geschieht auf einer Familienzusammenführung an Weihnachten- das war es aber leider auch schon.

Sprachlich, fachlich und rein vom Unterhaltungswert hat Christie einen soliden, spannenden Krimi abgeliefert. Die Protagonisten waren schnell auseinanderzuhalten und äußerst liebenswürdig gezeichnet und man fragte sich beim Lesen schon öfters wer von den "armen Verwandten" das Los des Mörders gezogen hat.

Fazit: Lesen! Allerdings bitte nicht um Weihnachtsstimmung erzeugen zu wollen.
ben-ja-min zu »Agatha Christie: Hercule Poirots Weihnachten« 13.06.2008
was soll ich sagen?
ich habe ALLE romane mit poirot gelesen UND bin definitiv der meinung, dass DIESER hier der SPANNENDSTE und auf jeden fall der, mit dem UNVORHERGESENDSTEN ende ist. man rechnet in KEINSTER weise, dass . wirklich der/die mörderIn ist!!! bei anderen büchern war ein verdacht immer denkbar und hat sich richtig herausgestellt. hier ist es wirklich extrem überraschend gewesen...
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Sarah zu »Agatha Christie: Hercule Poirots Weihnachten« 21.08.2007
Dieses Buch ist echt der Hammer! Ich finde es super, wie Hercule Poirot diesen Fall aufklärt. Die Auflösung am Ende ist echt klasse! Ein Muss für jeden Agatha-Christie-Fan!
Josy zu »Agatha Christie: Hercule Poirots Weihnachten« 16.07.2007
Das Buch war sehr interessant, hat mich bis zu geht nicht mehr verwirrt.

Sehr gute Geschichte.

Eigentlich auch ein Weichnachtsbuch (obwohl mit Mord und so) aber trotzdem ein Weichnachtsbuch
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Imanuel zu »Agatha Christie: Hercule Poirots Weihnachten« 05.01.2007
Ich habe dieses Buch über die Weihnachtstage gelesen. Es war , wie die meisten Agatha Christie Bücher, mitreissend und sehr lesenswert. Jedoch nicht das Beste obere Mittelklassewürde ich sagen.
santaklaus zu »Agatha Christie: Hercule Poirots Weihnachten« 29.08.2006
Einfach ein super buch von agatha christie! habe es innerhalb von 2 tage n durchgelesen. am besten natürlich die klassische christie auflösung am schluss. im verlauf des buches habe sich meine verdächtigen immer wieder geändert, zum schluss hatte ich mich bei einem/er festgelegt und wurde trotzdem mal wieder von poirot überrumpelt. aber das ist es was mir bei christie am meisten spass macht.
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Ham zu »Agatha Christie: Hercule Poirots Weihnachten« 10.06.2005
Absolut spannende Mördersuche im Kreise der Familie zu dem Famielenfest schlechthin und Hercule Poir0ot mittendrin. Und natürlich gibt es zum Schluss wieder die klassische Trommelwirbel-Überraschungsauflösung...84°

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