Die Memoiren des Grafen von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1925 unter dem Titel The secret of Chimneys, deutsche Ausgabe erstmals 1927 bei Moewig & Höffner.

  • London: John Lane, 1925 unter dem Titel The secret of Chimneys. 306 Seiten.
  • Dresden: Moewig & Höffner, 1927 Die Memoiren des Ministers. Übersetzt von Elise von Kraatz. 191 Seiten.
  • Berlin: Aufwärts-Verlag, 1936 Die Memoiren des Ministers. Übersetzt von Elise von Kraatz. 95 Seiten.
  • Bern; Stuttgart; Wien: Scherz, 1960. Übersetzt von Margaret Haas. 191 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1979. Übersetzt von Margaret Haas. ISBN: 3-502-50234-X. 191 Seiten.
  • Genf: Edito-Service, 1983. Übersetzt von ?. 212 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1991. Übersetzt von Margaret Haas. ISBN: 3-502-51309-0. 194 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2008. Übersetzt von Margaret Haas. ISBN: 978-3-596-17960-2. 194 Seiten.
  • [Hörbuch] Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2003. Gesprochen von Reiner Unglaub. ungekürzt. ISBN: 389614300X. 5 CDs.

'Die Memoiren des Grafen' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Nichtsahnend erklärt sich Anthony Cade bereit, für einen alten Freund ein Manuskript nach London zu bringen und findet sich prompt in eine internationale Verschwörung verwickelt. Warum um alles in der Welt sind die Memoiren des Grafen so wichtig? Und was führt »König Victor« wirklich im Schilde? Mord, Erpressung, Diebstahl von Dokumenten und ein legendärer verschwundener Diamant – alle Hinweise führen nach »Chimneys«, einem von Englands großen historischen Landsitzen. Dort enthüllen sich schließlich alle Geheimnisse und die wahren Identitäten der Verdächtigen.

Ihre Meinung zu »Agatha Christie: Die Memoiren des Grafen«

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annun_ zu »Agatha Christie: Die Memoiren des Grafen« 17.12.2008
Die Memoiren des Grafen ist die Vorgeschichte, bzw. der erste Teil der Inspektor Battle-Romane und definitiv besser als sein Nachfolger, der unter dem Titel "Der letzte Joker" erschien.
Anthony Cade, man kann sagen ein Abenteurer durch und durch, verspricht seinem Freund, die Memoiren eines Grafen aus dem kleinen Land Herzoslowakien zu einem Verlag in London zu bringen. Zusätzlich bekommt er noch ein paar Briefe einer gewissen Dame in die Finger, die man dieser doch bitte lieber wieder zurückbringen sollte, da es den Anschein hat, als wäre diese eine heißblütige Affäre eingegangen und durch diese Briefe erpresst worden.

So nimmt das Schicksal seinen Lauf und bringt Politiker, feine Damen, blaublütige Herren und zwielichtige Gestalten auf Chimneys zusammen - einem alten und bekannten Landsitz in England, der nun hier auch der Schauplatz so einiger Verbrechen und Verschwörungen wird.
Es gibt Tote, Geheimgänge und Heimlichtuereien: Bühne frei also für Inspektor Battle - einen vierschrötigen, korpulenten und zurückhaltenden Mann, der aber seine Augen und Ohren offen hält, so einige lose Fäden zusammenbringt und uns mit der Unterstützung einiger Helfer ein tolles Finale beschert.

Mir persönlich hat dieser erste Teil um Inspektor Battle weitaus besser gefallen, als der zweite Teil. Hier spielt die Tochter des Lord Catterham noch nicht die Hauptrolle und er ist dadurch nicht so albern wie teilweise sein Nachfolger. Ausserdem gefällt es mir wieder einmal sehr, dass ganz unterschiedliche Personen auf einem Landsitz zusammentreffen und sich jeder um jeden seine Gedanken macht und jeder verdächtig erscheint. Ein Buch um ein altes Gemäuer, dass auch noch einiges an Rätseln und Geheimgängen zu bieten hat und dazu eine Tasse Tee vorm Kamin: Das ist alles, was ich an einem grauen Wintertag brauche. Nicht unbedingt das herausragendste der Christie-Werke, aber durchaus zum Weiterempfehlen. Die Auflösung und das Stellen des Täters hat mir hier besonder gut gefallen. Allerdings merkt man den letzten Seiten doch an, dass Agatha Christie auch einige Liebesromane veröffentlicht hat. Darüber werde ich jedoch grosszügig hinwegschauen und vergebe 76°.
1 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Clara zu »Agatha Christie: Die Memoiren des Grafen« 26.10.2007
Meine Hochachtung!
Das war mein erstes Buch von Agatha Christie und bin auch froh darüber, sonst wär ich wahrschienlich nie eine Krimifanatikerin geworden. Leider hab ich den Film noch nicht gesehen, werd es so schnell wir möglich nachholen!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Medellin zu »Agatha Christie: Die Memoiren des Grafen« 09.11.2006
Dies ist das erste Buch von Agatha Christie das mir wirklich überhaupt nicht gefallen hat, ich finde es gibt viel Bessere!Die Auflösung war ganz ok finde ich, aber die ganze Geschichte um Herzoslowakien fand ich ziemlich lächerlich! Was hat Sie sich bei diesem Roman bloß gedacht???Vielleicht ist dieses Werk ja aus Geldnot heraus entstanden, wer weiß?
Naja, über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten und AC kann ja auch nicht nur gute Bücher schreiben :)
Niki zu »Agatha Christie: Die Memoiren des Grafen« 05.11.2004
Das war mein aller erstes Buch von Agahtha Christie. Und nach dem ich inzwischen alle anderen kenne, kann ich sagen:eins der besten von ihr. Ich habs schon mindestens 20 mal gelesen und immer wieder gerne.
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Maria zu »Agatha Christie: Die Memoiren des Grafen« 31.07.2004
Eines der besten Bücher von Agatha Christie. Auf alle Fälle ein Werk das es wert ist es zu lesen. Einfach supper!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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