Die Kleptomanin von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1955 unter dem Titel Hickory, Dickory, Dock, deutsche Ausgabe erstmals 1958 bei Scherz.
Folge 28 der Hercule-Poirot-Serie.

  • New York: Dodd, Mead & Company, 1955 unter dem Titel Hickory, Dickory, Dock. 241 Seiten.
  • London: Collins, 1955. 191 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1991. Übersetzt von Dorothea Gotfurt. überarbeitete Fassung. ISBN: 3-502-55965-1. 196 Seiten.
  • Bern; Stuttgart; Wien: Scherz, 1958. Übersetzt von Dorothea Gotfurt. 191 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1975. Übersetzt von Dorothe Gotfurt. 192 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1978. Übersetzt von Dorothea Gotfurt. ISBN: 3-502-50660-4. 192 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2002. Übersetzt von Jürgen Ehlers. ISBN: 3-502-11127-8. 272 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2004. Übersetzt von Jürgen Ehlers. ISBN: 3-596-50776-6. 196 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2009. Übersetzt von Jürgen Ehlers. ISBN: 978-3-596-18217-6. 271 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2012. Übersetzt von Jürgen Ehlers. ISBN: 978-3-596-51198-3. 336 Seiten.
  • [Hörbuch] Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2005. Gesprochen von Martin Maria Schwarz. ungekürzt. ISBN: 3896143417. 6 CDs.

'Die Kleptomanin' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Wenn eine sonst unfehlbare Sekretärin in einem Brief gleich drei Tippfehler macht, ist das nicht mehr als eine Fehlleistung. Wenn ihr Chef aus diesem menschlichen Versagen richtige Rückschlüsse zieht, ist das mehr als eine Meisterleistung. Und wenn er dabei keinen einzigen Denkfehler macht, ist das phänomenal. Kein Wunder, es handelt sich um Hercule Poirot

Ihre Meinung zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin«

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Hercule Poirot 2002 zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 01.07.2016
Im Gegensatz zu anderen finde ich dieses Buch ganz gut. In einem Studentenheim verschwinden Schmuck und andere Dinge. Miss Lemon bittet Hercule Poirot den Täter zu finden, da ihre Schwester das Heim leitet. Rasch kann Poirot den Täter entlarven, doch es geht um mehr, als Diebstahl... Das Buch ist gut geschrieben. Vor allen Dingen klingt der Titel interessant! (Auch im Englischen: Hickory, Dickory Dock)
Stefan Schmid zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 19.07.2015
Dieser Christie-Krimi gehört ganz bestimmt nicht zu ihren Meisterwerken. Die überfordernd vielen auftretenden Bewohner des Studentenheimes, wo Unerklärliches geschieht, lassen ziemlich kalt. Und wenn dann gegen Schluss die Masken fallen und erwartet wird, dass wir das alles noch ein kleines bisschen glaubwürdig finden, dann legt man das Buch mit einem "Na, ja" beiseite.
Bazong zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 20.04.2010
Toller Titel, der Kurztext klingt auch interessant. Am Anfang liefert Hercule Poirot ein tolles Beispiel von wegen für Gedächtnistraining. Die Kleptomanin schnappt Hercule Poirot ganz schnell.
Bis hierhin macht es Spaß das Buch zu lesen. Hätte AC hier Schluss gemacht dann wäre es einer ihrer sympathischsten Kurzgeschichten geworden, Eine Kurzgeschichte mit wo auch mal ohne das ein Mord passiert.
Aber leider produziert AC dann einen Mord und ab jetzt ist der Rest der kommt nur noch Schwachsinn.

Trotzdem hätte noch eine tolle Story daraus werden können wenn sich der Inspektor oder Hercule Poirot ein Zimmer in diesem Studentenwohnheim genommen hätte, um die Studenten bei ihrem Alltagsleben zu begleiten und die Personen gleichzeitig wegen dem Mordfall zu befragen. Das wäre die Inspektor Columbo Methode geworden. Einmal hat sich Inspektor Columbo um einen Mordfall auf zu klären in einer seiner Seriensendungen mal in einer Kaserne einquartieren lassen um mit den Rekruten zusammen zu leben und Fragen zu stellen.
Das wäre mal etwas gewesen. Passiert aber leider nicht ... Der Inspektor verhört stattdesen langatmig, langweilig, gusseisern einen Namen nach dem anderen. Gähhhnnn ...

Dann passiert noch ein Mord und noch einer ... Auweia, ohje ... Jetzt gehen die öden Verhöre wieder von vorne los.

Die dämliche Auflösung die Hercule Poirot dann anbietet weil er alles erratet, wobei dann auch alles so gewesen sein soll wie er es erraten hat ist so ziemlich der gröbste Aussetzer den ich von AC jemals gelesen habe. Erlöst aber den Leser, zum Glück von der Wiederholung dieser Verhöre.
Zu dieser Auflösung gehören dann so Sachen wie: Stell dir vor du bist Student und gleichzeitig höchster Mafiaboss in einem der reichsten Distrikte von London. Du machst in Sachen Hehlerei, Drogenhandel und illegalen Glücksspiel. Alle diese Geschäfte führst du von einem kleinen Zimmer in einem Studenten Wohnheim aus, ohne das jemand was merkt.
Solcher und ähnlicher Quatsch gehören zur Auflösung die von Hercule Poirot erraten wird.

Fazit: Altpapier
Lylith zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 27.09.2009
Der Ort der Handlung ist diesmal ein Studentenwohnheim, in dem sich zunächst ein paar scheinbar harmlose Diebstähle häufen. Doch ganz gemäß Poirots Befürchtungen, bilden diese nur die Basis für ein viel größeres Verbrechen: Mord. Mrs. Christie stattet ihre Geschichte wie gewohnt, mit liebevoll gestalteten und farbenfroh unterschiedlichen Charaktären aus und die Handlung nimmt ebenso gewohnt viele überraschende Wendungen und bietet reichlich neue Informationen, so daß keine Langeweile beim Leser aufkommt.
Negativ würde ich anmerken, daß die Lösung des Falls letztlich reichlich kompliziert zu schlußfolgern ist und daß unser heiß geliebter belgischer Detektiv eher eine Nebenrolle im Verlauf des Plots einnimmt. Erst zum Finale taucht er wieder auf, um die Auflösung zu präsentieren, welche er quasi in Abwesenheit ausgetüftelt hat.
Fazit: ein temporeicher Krimi, der zum Mittüfteln herausfordert, den Leser aber garantiert immer wieder bis zum Ende zu überraschen weiß.
Alex. zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 03.05.2007
Man muss schon acht geben, damit man den verwirrenden Kriminalfall folgen kann. Fast wäre ein Gedankengang wie bei Hercule Poirot am Besten. Agatha Christie begibt sich in ein Studentenwohnheim, wo verschiedene Charaktere schön miteinander eine verwohrene Geschichte mit verblüffendem Ausgang darstellen.
Anna gret zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 29.05.2006
Ich mochte das Buch gar nicht ,weder den Ort an dem die Handlung statt fand noch die Auflösung.Aber Agatha hat ja genug geschrieben,für jeden Geschmack.Mein Lieblingsbuch ist Zehn kleine Negerlein.
mafe zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 30.07.2005
Ganz sicher ein spannendes Buch, das es schafft den Leser in seinen Bann zu ziehen. Auch die Umgebung, ein Studentenheim, in der Hercule Poirot ermittelt, ist mal etwas anderes.
Leicht verwirrend sind, wie bei Christie üblich, die vielen Personen, man muss beim Lesen schon aufpassen nichts durcheinander zu bringen.

Die Auflösung des Falles kommt zwar etwas plump daher, ist aber durchaus spannend und gelungen
Elmar zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 14.08.2004
Wer der Handlung bis zum Schluß folgen kann, hat einen Preis verdient. Die Darstellung des Studenten-Milieus ist peinlich, Poirot ist deplaziert. Eines ihrer schlechten Bücher, aber sie hat zur gleichen Zeit auch Hervorragendes geschrieben (Wachsblumenstrauß, Vier Frauen und ein Mord...).
Stambi zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 12.08.2004
Gerade eben diese Punkte, die in den vorherigen Kommentaren bemängelt werden, haben mir diesmal sehr Spass gemacht, weil der Plot und die Auflösung nicht genau dem üblichen A.C.-Schema folgt. Man glaubt, die Geschichte durchschaut zu haben, aber irgendwie gelingt es der Autorin den Erwartungen ein Schnippchen zu schlagen.
dani zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 03.06.2004
Eines der ersten Bücher, die ich von Christie gelesen habe. An und für sich ist ja die Meinung über ihre Krimis relativ zwiespältig: Kritik geübt wird vor allem am sehr einfachen, klaren Stil ohne unglaublich großem Wortrepertoire. Ich bin an und für sich ein Fan von genau diesem, jedoch begeistert von dieser logischen, klaren Linie, den Verwirrspielen und der verwobenen Handlung.
Die Spannung wird dauerhaft aufrecht erhalten.
"Die Kleptomanin" ist insofern empfehlenswert, da der Handlungsort (Studentenheim) für mich aus Eigenwohnerfahrung gerade deshalb besonders reizvoll war.
Allerdings erscheint die LÖsung relativ konstruiert.
75Grad

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