Die Kleptomanin von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1955 unter dem Titel Hickory, Dickory, Dock, deutsche Ausgabe erstmals 1958 bei Scherz. 196 Seiten. ISBN-10: 3-596-50776-6, ISBN-13: 978-3-596-50776-4.

'Die Kleptomanin' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Wenn eine sonst unfehlbare Sekretärin in einem Brief gleich drei Tippfehler macht, ist das nicht mehr als eine Fehlleistung. Wenn ihr Chef aus diesem menschlichen Versagen richtige Rückschlüsse zieht, ist das mehr als eine Meisterleistung. Und wenn er dabei keinen einzigen Denkfehler macht, ist das phänomenal. Kein Wunder, es handelt sich um Hercule Poirot

Ihre Meinung zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin«

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Lylith zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 27.09.2009
Der Ort der Handlung ist diesmal ein Studentenwohnheim, in dem sich zunächst ein paar scheinbar harmlose Diebstähle häufen. Doch ganz gemäß Poirots Befürchtungen, bilden diese nur die Basis für ein viel größeres Verbrechen: Mord. Mrs. Christie stattet ihre Geschichte wie gewohnt, mit liebevoll gestalteten und farbenfroh unterschiedlichen Charaktären aus und die Handlung nimmt ebenso gewohnt viele überraschende Wendungen und bietet reichlich neue Informationen, so daß keine Langeweile beim Leser aufkommt.
Negativ würde ich anmerken, daß die Lösung des Falls letztlich reichlich kompliziert zu schlußfolgern ist und daß unser heiß geliebter belgischer Detektiv eher eine Nebenrolle im Verlauf des Plots einnimmt. Erst zum Finale taucht er wieder auf, um die Auflösung zu präsentieren, welche er quasi in Abwesenheit ausgetüftelt hat.
Fazit: ein temporeicher Krimi, der zum Mittüfteln herausfordert, den Leser aber garantiert immer wieder bis zum Ende zu überraschen weiß.
Alex. zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 03.05.2007
Man muss schon acht geben, damit man den verwirrenden Kriminalfall folgen kann. Fast wäre ein Gedankengang wie bei Hercule Poirot am Besten. Agatha Christie begibt sich in ein Studentenwohnheim, wo verschiedene Charaktere schön miteinander eine verwohrene Geschichte mit verblüffendem Ausgang darstellen.
Anna gret zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 29.05.2006
Ich mochte das Buch gar nicht ,weder den Ort an dem die Handlung statt fand noch die Auflösung.Aber Agatha hat ja genug geschrieben,für jeden Geschmack.Mein Lieblingsbuch ist Zehn kleine Negerlein.
mafe zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 30.07.2005
Ganz sicher ein spannendes Buch, das es schafft den Leser in seinen Bann zu ziehen. Auch die Umgebung, ein Studentenheim, in der Hercule Poirot ermittelt, ist mal etwas anderes.
Leicht verwirrend sind, wie bei Christie üblich, die vielen Personen, man muss beim Lesen schon aufpassen nichts durcheinander zu bringen.

Die Auflösung des Falles kommt zwar etwas plump daher, ist aber durchaus spannend und gelungen
Elmar zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 14.08.2004
Wer der Handlung bis zum Schluß folgen kann, hat einen Preis verdient. Die Darstellung des Studenten-Milieus ist peinlich, Poirot ist deplaziert. Eines ihrer schlechten Bücher, aber sie hat zur gleichen Zeit auch Hervorragendes geschrieben (Wachsblumenstrauß, Vier Frauen und ein Mord...).
Stambi zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 12.08.2004
Gerade eben diese Punkte, die in den vorherigen Kommentaren bemängelt werden, haben mir diesmal sehr Spass gemacht, weil der Plot und die Auflösung nicht genau dem üblichen A.C.-Schema folgt. Man glaubt, die Geschichte durchschaut zu haben, aber irgendwie gelingt es der Autorin den Erwartungen ein Schnippchen zu schlagen.
dani zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 03.06.2004
Eines der ersten Bücher, die ich von Christie gelesen habe. An und für sich ist ja die Meinung über ihre Krimis relativ zwiespältig: Kritik geübt wird vor allem am sehr einfachen, klaren Stil ohne unglaublich großem Wortrepertoire. Ich bin an und für sich ein Fan von genau diesem, jedoch begeistert von dieser logischen, klaren Linie, den Verwirrspielen und der verwobenen Handlung.
Die Spannung wird dauerhaft aufrecht erhalten.
"Die Kleptomanin" ist insofern empfehlenswert, da der Handlungsort (Studentenheim) für mich aus Eigenwohnerfahrung gerade deshalb besonders reizvoll war.
Allerdings erscheint die LÖsung relativ konstruiert.
75Grad
Moritz zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 08.05.2004
Ich habe das Buch soeben fertig gelesen. Mein Eindruck ist zwiespältig. Es ist zwar ein durchaus lesenswertes Buch, da die Spannung gekonnt aufgebaut wird - so wie man das kennt. Die 'Lösung' ist aber enttäuschend, da sie nicht wirklich überzeugt. Mein Eindruck ist, dass alles zu kompliziert konstruiert wurde - überladen. Es fehlt ein überzeugender 'Roter Faden'. Es gibt zwar schöne Ansätze, was bleibt ist aber der Eindruck, dass A.C. hier übertrieben hat.
Carmen zu »Agatha Christie: Die Kleptomanin« 02.04.2004
Dieses Buch hat mich schwer enttäuscht. Kein Poirot, wie man ihn kennt. Er hat nicht wirklich viele Auftritte und auch der Plot lässt zu wünschen übrig. Es geht alles zu Beginn viel zu schleppend vor sich, um dann verwirrend zu werden und zu einem abrupten Ende zu kommen. Zum Schluss wird nicht einmal richtig aufgeklärt, warum was wie geschah...so wie man es eigentlich von den Poirot-Geschichten gewohnt ist, wo er dann alle um sich versammelt und schön langsam erklärt, wie sich alles zugetragen hat.
Kann ich nicht empfehlen!
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