Die großen Vier von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1927 unter dem Titel The Big Four, deutsche Ausgabe erstmals 1963 . ISBN-10: 3-502-51611-1, ISBN-13: 978-3-502-51611-8.

'Die großen Vier' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Hercule Poirot ermittelt in einem seiner schwierigsten Fälle und gerät in eine teuflische Falle. Als die »Großen Vier« einen prächtigen Kranz auf Poirots Grab legen, ahnen sie nicht, dass der quicklebendige Meisterdetektiv und der treue Hastings ihnen bereits dicht auf den Fersen sind …

Ihre Meinung zu »Agatha Christie: Die großen Vier«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

frank98 zu »Agatha Christie: Die großen Vier« 02.07.2009
Ich bin enttäuscht. Hercule Poirot ist hier nicht nur klug oder genial, sondern macht gleichzeitig auf James Bond. Diese mächtige Organisation, die sich auch noch so geschickt verhält, wird von Poirot - einem Privatdetektiv - vernichtet. Da könnte ja jederkommen. Wenn ich mir überlege, dass die Grossen Vier Poirot ohne Weiteres aus dem Weg räumen könnten, stattdessen lassen Sie ihn ruhig seine irreführenden Nachforschungen anstellen. Und dabei ist das Buch sogar spannend. Erst am Ende macht sich die Ernüchterung breit, weil dasselbe einfach Scheiße ist.Zum Beispiel:
Diese plötzliche, rätselhafte Geschichte von dem Kind dieser russischen Agentin
(oder wer sie auch immer ist), das sie dazu bewegt, Poirot zu retten?
Wie schafft der gefesselte Poirot es, ein mit Giftpfeilen gefülltes Röhrchen, dass er vielleicht vom Bond-Tüftler "Q" hat, in den Mund zu stecken und damit Madame Olivier zu bedrohen?
Wer hat den Unterschlupf der Grossen Vier eigentlich gesprengt?
Wie sind die " ums Leben gekommen?
Warum spielen die " Spielchen mit Poirot, anstatt ihn einfach von langer Hand umzulegen?Mir fallen bestimmt noch mehr einzum Beispiel:
Warum hat Christie dieses Buch gechrieben?
Warum musste sie den intelligenten, einzigartigen Detektiv zu Superman machen?
Wenn Poirot im 21. Jahrhunder aktiv wäre, würde er dann die Al-Kaida jagen?
Mit seinen grauen Zellen?Ich finde, dass Christie sehr gute Poirot-Romane geschrieben hat.Mein Favorit: Mord auf dem GolfplatzAber die grossen vier nicht. Die Grundidee fand ich interessant, aber zum Ende hin war es zu übertrieben. Auch kann man Poirot nicht ganz folgen, die Story hat so viele Logiklöcher und ungelärte Unstimmigkeiten, wie ich sie von der Queen gar nicht kenne.
Agatha hat sich mit diesem Buch übernommen.Das Buch hat aber eine Schwäche nicht: Es ist nicht langatmig.
Emilio Largo zu »Agatha Christie: Die großen Vier« 17.02.2009
einfach nur toll dieses Buch. aber noch ein Komentar zu Stefan83:
dieses Buch knüpft keinswegs an Alibi an, es ist eher andersherum, da Agatha Christie diesen roman vor Alibi geschrieben hat. Außerdem meint Poirot in der letzten Szene, er würde sich zurückziehen, um Kürbisse zu züchten, was er am Anfang von Alibi tut.
enrico zu »Agatha Christie: Die großen Vier« 17.01.2009
also ich habe das buch nur gelesen weil im buch "machtwechsel auf der erde "von armin risi darauf hingewiesen wird. Ehrlich gesagt weiß ich nicht warum um dieses buch solch ein gerede gemacht wird, ich fand es sehr bescheiden und die ähnlichkeit zu div. anderen kriminalromanen ist erschrecken. :-) mfg
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Hanibal zu »Agatha Christie: Die großen Vier« 03.11.2008
also ich finde bisher dass das buch ziemlich spannend klingt, ich bekomme es leider erst in einem monat in meinem abo also ich freu mich schon drauf;)
Wenn hercule poirot sich für toterklärt ist das doch schon ein grund, diesen roman zu lesen!
Bisher hat mich Agatha Christie noch nie enttäuscht, manche das gebe ich zu fangen eher langweilig an, wie tod auf dem nil und rendevouz mit einer leiche (der tod wartet) aber das ende überrascht^^
0 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Stefan83 zu »Agatha Christie: Die großen Vier« 03.10.2008
Während sie in ihrer schriftstellerischen Tätigkeit immer größeren Erfolg verbuchen kann, verlaufen die 20er Jahre privat für Agatha Christie eher unglücklich. Aus beruflichen Gründen lässt ihr Mann sie häufig allein und Ende 1926 stirbt ihre Mutter, die als erstes ihr schriftstellerisches Talent erkannt hatte. Dieses Ereignis, und die Tatsache, dass sie die Villa Ashfield, das Zuhause in dem sie aufgewachsen war, räumen muss, nehmen sie stark mit. Dem Geständnis ihres Mannes, er habe eine Affäre mit einer Golfpartnerin, folgt schließlich der totale Zusammenbruch. Sie verlässt das Haus und wird nach einer spektakulären Suchaktion erst zehn Tage später in einem Hotel in Harrogate aufgefunden - mit einem fast kompletten Gedächtnisschwund bezüglich dieser zehn Tage. In den folgenden Monaten gerät sie zunehmend in Geldnot und damit unter Zeitdruck, dringend ein weiteres Buch herauszubringen. Was folgt ist "Die großen Vier", der vierte Fall um den belgischen Detektiv Poirot und seinen Freund Captain Hastings. Und diesem Werk merkt man auch leider heute noch die Hast an, in der das Buch wohl damals verfasst worden sein muss. Ursprünglich als Kurzgeschichten konzipiert, fügt Christie diese hier einfach zusammen und verbindet sie mit dem Handlungsstrang über eine geheime Weltorganisation des Verbrechens. Was sich auf den ersten Blick ein wenig wie ein James Bond Roman anhört, liest sich auch, besonders im letzten Drittel des Romans, wie einer. Sind die einzelnen Fälle für sich noch interessant, da Poirot sie mit der ihm eigenen Genialität und mithilfe der "kleinen grauen Zellen" löst, bilden sie im Verbund, eine verwirrende, oftmals unlogische Geschichte, der der roten Faden fast komplett fehlt. "Die großen Vier" setzt einige Monate nach "Alibi" an. Hastings kehrt aus Argentinien zurück, um in London seinen Freund Poirot zu überraschen. Dieser ist selbst gerade im Begriff nach Südamerika abzureisen, gelockt von einem gut bezahlten Job. Doch ein abgerissener Mann, der ihre Wiedersehensfeier sprengt und kurz vor seinem Tod noch etwas von Li Chang Yen und dem Geheimnis der Großen Vier murmelt, hält beide in London und führt sie auf die Spur des internationalen Verbrecherkartells. Wenn der geneigte Krimileser schon hier einige Parallelen zu Doyles Geschichte "Sein letzter Fall" erkennt, wird er im weiteren Verlauf noch viele mehr davon finden. Christie klaut leider schamlos bei ihrem Genrekollegen, was dazu führt, dass das Buch an einer sonst von ihr nicht gekannten Vorhersehbarkeit krankt. Die Tatsache, dass der Klappentext zusätzlich viel zu viel verrät, trägt sein übriges dazu bei. Über weite Strecken vermag kaum Spannung aufzukommen, was unter anderem auch daran liegt, das man sich nur schlecht auf den Plot einlassen kann. Die sonst genreübliche Armchair-Ruhe fehlt hier völlig. "Die großen Vier" wirkt hektisch, der Stil verkrampft. Das einfach nur enttäuschende Ende rundet das Gesamtbild ab. Insgesamt ist "Die großen Vier" wohl eins von Christies schlechtesten Werken, das man ihr aber schon aufgrund der oben genannten Umstände verzeihen kann. Eine Leseempfehlung nur für absolute Fans der Queen of Crime.
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
CharlyDD zu »Agatha Christie: Die großen Vier« 31.05.2008
Hätte ich das Buch vor 50 Jahren gelesen, wäre es sicher der absolute Knüller gewesen.

So aber kam es mir eher wie ein schlecht gemachter B-Movie vor.

Gelesen und abgehakt, der nächste wird sicher wieder besser.
juli zu »Agatha Christie: Die großen Vier« 21.04.2008
Poirot würde sich nie den Schnurrbart abrasieren, was er allerdings in "die großen Vier" und in "Vorhang" tut. Vorhang ist sowieso nicht gut und "die großen vier" gefällt wg diesem Ende nicht. es zerstört den hervorragenden roman. Ich werde ihn nicht noch ein zweites mal lesen, auch weil er nicht A.C. typisch ist
Tim zu »Agatha Christie: Die großen Vier« 21.02.2007
Das Buch ist perfekt geschrieben!!! Mann kann das Buch nicht wieder aus der Hand legen, da es ein echtes Meisterwerk von Agatha Christie ist. Man kann es kaum beschreiben, es ist ein super guter Krimi von der Art, die es heute nur noch selten gibt.
Sonja zu »Agatha Christie: Die großen Vier« 17.03.2006
Ich fand ihn den spannendsten und aufregendsten Poirot-Roman überhaupt. Eben ein richtiger Thriller. Das zusammengestückelte hat mich nicht gestört. Mit soviel Stress solch ein Buch zu schreiben war ist eine tolle Leistung!
Atiii zu »Agatha Christie: Die großen Vier« 18.05.2005
Ein gutes und spannendes Buch obwohl es eine Geschichte aus zusammengeflickten Kurzgeschichten ist. Die Methoden von Poirot sind einmal mehr genial. Das einzige was mich ein bisschen stört ist, dass in der Inhaltsangabe bereits zuviel verraten wird. Jedoch ein sehr spannendes Buch.

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 16.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu Die großen Vier

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: