Der Tod wartet von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1938 unter dem Titel Appointment with death, deutsche Ausgabe erstmals 1944 bei Scherz.
Ort & Zeit der Handlung: Israel, 1930 - 1949.
Folge 18 der Hercule-Poirot-Serie.

  • London: Collins, 1938 unter dem Titel Appointment with death. 252 Seiten.
  • Bern: Scherz, 1944. Übersetzt von Auguste Flesch von Bringen. 221 Seiten.
  • Bern: Scherz, 1953. Übersetzt von Auguste Flesch von Bringen. 191 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1968. Übersetzt von Auguste Flesch von Bringen. ISBN: 3-502-50058-4. 175 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1984. Übersetzt von Ursula Gail. ISBN: 3-502-50961-1. 188 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1989 Rendezvous mit einer Leiche. Übersetzt von Ursula Gail. ISBN: 3-502-51227-2. 188 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1998 Rendezvous mit einer Leiche. Übersetzt von Ursula Gail. ISBN: 3-502-51657-X. 188 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1999. Übersetzt von Ursula-Maria Mössner. ISBN: 3-502-11118-9. 250 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2001. Übersetzt von Ursula-Maria Mössner. ISBN: 3-502-51787-8. 250 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2003. Übersetzt von Ursual-Maria Mössner. ISBN: 3-596-50688-3. 250 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Scherz, 2004. Übersetzt von Ursula-Maria Mössner. ISBN: 3-502-79374-3. 250 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2008. Übersetzt von Ursula-Maria Mössner. ISBN: 978-3-596-17959-6. 250 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2009. Übersetzt von Ursula-Maria Mössner. ISBN: 978-3-596-51117-4. 332 Seiten.
  • [Hörbuch] Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2005. Gesprochen von Martin Maria Schwarz. ungekürzt. ISBN: 3896143514. 6 CDs.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2005 Rendezvous mit einer Leiche. Gesprochen von Klaus Dittmann. gekürzt; aus dem Englischen von Tanja Handels. ISBN: 3899403932. 3 CDs.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2007 Rendezvous mit einer Leiche. Gesprochen von Klaus Dittmann. gekürzt; aus dem Englischen von Tanja Handels. ISBN: 3899407954. 3 CDs.

'Der Tod wartet' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Hercule Poirot macht Ferien – ausgerechnet am Toten Meer. Die alte Dame Boynton war die personifizierte Bosheit. Menschenkenner Poirot schliesst nicht aus, dass sie ermordet wurde. Ein dunkler Fall, aber erst ihre Vergangenheit lässt ihm die Haare zu Berge stehen.

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Eric zu »Agatha Christie: Der Tod wartet« 15.01.2011
Erst mal kurz zum Inhalt:
Die junge Ärztin Dr. Sarah King, die sich gerade von ihrem Verlobten getrennt hat, gönnt sich nun eine Reise ins "Heilige Land". In Jerusalem erwacht ihr Interesse für die amerikanische Familie Boynton, die ebenfalls im Hotel "Solomon" weilt. Sie macht die Bekanntschaft des berühmten französischen Psychologen Dr. Theodore Gerard und erweckt auch sein Interesse für die Boyntons. Die alte Emily Boynton, eine ehemahlige Gefängniswärterin, beherrscht und tyrannisiert ihre drei Stiefkinder, ihre Tochter, ihre Schwiegertochter und die gesamte Reisegruppe. Sie schirmt die Familie vollständig von der Außenwelt ab und beobachtet mit sadistischer Genugtuung deren langsamen Zerfall. Während Raymond und Carol Boynton noch versuchen sich aufzulehnen, hat ihr älterer Bruder Lennox bereits alle Hoffnung aufgegeben und erduldet nur noch, auf das Ende wartend. Seine Frau Nadine ist die einzige, über die Mrs. Boynton keine Macht hat. Ihre leiblicheTochter Ginevra flüchtet sich in eine Traumwelt. Sie und Lennox werden psychisch immer labiler. Auch Jefferson Cope, ein alter Freund von Nadine, ist besorgt wegen der seltsamen Situation der Familie. Er schreibt dies jedoch übertriebener Liebe und Fürsorge zu, anstatt bewusster Böswilligkeit. Sarah verliebt sich in Raymond und versucht vergeblich, ihn und Carol aus den Klauen Mrs. Boyntons zu befreien. Dann beschließt sie die Boyntons zu vergessen und reist mit Dr. Gerard, der britischen Parlamentsabgeordneten Lady Westholme und Miss Amabel Pierce nach Petra. Als sie zwei Tage später ankommen, werden sie jedoch schon von Mrs. Boynton erwartet. Die Ereignisse überschlagen sich: Jefferson Cope macht Nadine einen unkonventionellen Heiratsantrag, Sarah und Raymond finden zueinander, Dr. Gerard erkrankt an Malaria, Mrs. Boynton wird plötzlich freundlicher und wenig später ermordet. Der für die Ermittlungen verantwortliche Offizier des britischen Protektorats Colonel Carbury zieht den belgischen Meisterdetektiv und Weltenbummler Hercule Poirot heran, der zufällig in Israel weilt. Der hat auch schon eine heiße Spur: Eines Nachts im Hotel "Solomon" hörte er Raymond Boynton zu Carol sagen: "Du siehst doch ein, dass sie sterben muss?" Während seinen Ermittlungen stößt er auf brisante Details, die das Opfer immer weniger und den/die Täter/in immer mehr sympatisch machen. Und obwohl er von allen Seiten bedränkt wird, die Ermittlungen einzustellen, besteht er darauf, den Mörder zu finden und verspricht Colonel Carbury ihn in min. 24h gefunden zur Strecke gebracht zu haben.

Dieser Roman bietet eine interessante und ungewöhnliche Ausgangssituation. Er basiert (vor allem am Anfang) hauptsächlich auf der Psychologie der handelnden Personen, welche von den beiden Ärzten eingehends erörtert wird. Auch interessant ist, dass Dr. Sarah King, die im ersten Teil noch die Hauptrolle spielt, im zweiten Teil immer mehr in den Hintergrund tritt. Teil 1 & 2 stellen sowieso einen krassen Gegenteil zueinander dar. Während im ersten Teil alle Verdächtigen eingehend beschrieben werden, enthält der zweite fast nur die klassischen Ermittlungen. Der eigentliche Mord passiert für Agatha-Christie-Verhältnisse relativ spät, was wie bei "Der Tod auf dem Nil" die Spannung jedoch nur noch erhöht. Richtig spannend wird es am Ende bei der wie immer von Poirot einberufenen Auflösungsrunde, die diesmal ziemlich ausführlich ausfällt und die Spannung noch mal auf das Maximum ansteigen lässt und schließlich mit einer einfach nur genialen Lösung endet. Außerdem ist sogar noch ein Happy End eingebaut. Super!

"Der Tod wartet" zählt für mich nicht nur zu den besten Poirot- oder Agatha Christie-Romanen, sondern auch zu den besten Büchern, die je geschrieben wurden! Hier hat Agatha Christie bewiesen, dass sie die wahre Queen of Crime ist.

Wer jedoch noch kein Agatha-Christe-Buch gelesen hat, muss aufpassen. Im Buch wird Bezug auf "Der Tod auf dem Nil", "Mit offenen Karten", "Mord im Orientexpress" und "Die Morde des Herrn ABC" genommen und teilweise wichtige Elemente der Auflösung verraten.

Auch dringend zu empfehlen sind u.a. das bereits oben genannte "Der Tod auf dem Nil" (das meiner Meinung beste Werk Christies), "Mord im Orientexpress", "Blausäure", "Der Ballspielende Hund", "Das unvollendete Bildnis", "Und dann gabs keines mehr", "Die Schattenhand", "Mord im Pfarrhaus", "Der Wachsblumenstrauß" ...und eigentlich alle anderen Werke Agatha Christies, der einzigen und wahren Queen of Crime!
almargo zu »Agatha Christie: Der Tod wartet« 06.08.2010
eine familie die keine mehr ist 2 doktoren di einem privat stunde in der psychologie halten 2 verliebte ein großartiger hercule poirot ob ruhe sanft oder der tod wartet gleiches buch . einen frau die alle tyranisiert am anfang liest man einen mord der verübt werden soll und hp lauscht was sich aber dann nur als wut zum ausdruck bringen wollte stellt sich ein echter mord dazwischen . doch jemadn hält sich im schatten . ein gutes buch das bis zur seite cool ist
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
tini zu »Agatha Christie: Der Tod wartet« 04.03.2010
Ich hab das Buch zufällig in die Hände bekommen. Es war ganz hinten im Bücherschrank meiner Eltern und ich wollte nur mal kurz reinlesen, aber es hat mich sofort "gefesselt" ;-), ich hätte nie gedacht, dass mir AC gefallen würde, aber ich war sehr wirklich begeistert und hab ihre durch dieses tolle Werk für mich entdeckt. Poirot ist mir sehr sympathisch, eine tolle Figur. Dem Mörder bin ich bis zum Schluß nicht auf die Spur gekommen und das Ende hält einige Überraschungen bereit. 87°!
Lylith zu »Agatha Christie: Der Tod wartet« 29.12.2009
Ein Fall der sich wirklich voll und ganz um das Lieblingsthema des belgischen Detektivs dreht: die Psychologie. Denn das Opfer war nicht nur das Oberhaupt sondern die uneingeschränkte tyrannische Beherrscherin der Familie. Mit annäherend hypnotischer Macht unterwirft sie ihre Stiefkinder und ihre Tochter ihrem Willen und das schon seit Jahren. Die Spuren dieser geistigen Misshandlung sind den Familienmitgliedern schon deutlich anzusehen. Von Apathie bis Verfolgungswahn bietet diese Familie eine wahre Fundgrube für einen Psychologen.
Doch wer brachte letztlich den Willen auf die alte Frau zu töten?
Ein Who-done-it, bei dem die schöne Kulisse der Stadt Petra respektvoll in den Hintergrund treten muss, um den vielen psychologischen Eigenheiten der Charaktäre das Rampenlicht zu überlassen.
Bazong zu »Agatha Christie: Der Tod wartet« 02.05.2009
Dieser Roman ist auch mit dem Titel "Rendezvous mit einer Leiche" bekannt. Es freut mich, als Sherlock Holmes Leser endlich mal einen Agatha Christie Krimi loben zu können. Die Reise führt in die Gegend Israel – Jordanien, insgesamt gut erzählt wie wir es von AC kennen. Am Ende gewinnt sogar ausnahmsweise mal das gute. AC verzichtet diesmal darauf die Geschichte kurz vor der Ziellinie in den Bereich des Schwachsinns zu zerren, so wie sie es sonst meistens tut.
Was bleibt ist ein ordentlicher und gut erzählter Krimi, mit nachvollziehbarer Logik.

Hier zeigt sich einmal mehr das die Qualität der Geschichten besser ist wenn AC einen ihrer Namen auftauchen lässt. Sehr empfehlenswert ...
Josy zu »Agatha Christie: Der Tod wartet« 16.07.2007
Ich schließe mich an mit Imanuel (Kommmenatr vom 18.6.07 dass die Charaktären gut beschrieben sind. Ich habe Angst bekommen von der Frau die dann umgebracht wurde.
Imanuel zu »Agatha Christie: Der Tod wartet« 18.06.2007
Wie Agatha Christie in diesem Buch die verschiedenen Charaktäre beschreibt ist einfach toll.
Es ist mal ein Buch wo die Geschichten der verschiedenen Personen weitererzählt werden. Die zwischenmenschliche Ebene wird sehr genau geschildert und man kann sich sehr gut in die verschiedenen Situationen der Personen hineindenken.
Der Ort an dem das Buch spielt wird nicht so genau beschrieben, aber es reicht aus, um einen ungefähren Eindruck zu erhalten.
Der Film ist auch sehr gut mit Peter Ustinov jedoch kommen im Buch die Gemeinheiten der alten Misses Boynton noch besser zum Vorschein.
Ein sehr gutes Buch!
Viel Spaß beim Lesen!!!
Alina zu »Agatha Christie: Der Tod wartet« 05.02.2007
Ich finde dieses Buch gut bis sehr gut. Ich musste es für einen Vortrag lesen. Manchmal waren es nicht nachvollziehbare Schritte. Aber mit der Zeit ging es und man kam wieder draus.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Medellin zu »Agatha Christie: Der Tod wartet« 02.10.2006
Ich wundere mich etwas über die Bewertungen hier, ich fand das Buch nämlich ehrlich gesagt nicht so besonders, von allen AC-Büchern fand ich dieses bisher mit am Schlechtesten...der Plot ist zwar "richtig schön vertrackt", aber das ist es, was mich an dem Buch stört, ich finde es wirkt irgendwie zu konstruiert, abgesehen davon hat mich auch die Kulisse nicht überzeugt, auch wenn ich mit meiner Meinung vielleicht alleine dastehe, mich hat das Buch insgesamt nicht überzeugt, ich finde, dass AC viel Bessere geschrieben hat!Viele Grüße!
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Christieisthebest zu »Agatha Christie: Der Tod wartet« 28.08.2006
Meiner Meinung nach ist das Buch auf jeden Fall unter den Top 3 aller Bücher von der Queen.Es hat zwar einen etwas langatmigen Anfang aber die Auflösung+Überraschung macht das locker wett.Einfach eins der überraschendsten und detailgetreusten Bücher von ihr.

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