Das krumme Haus von Agatha Christie

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1949 unter dem Titel Crooked House, deutsche Ausgabe erstmals 1951 bei Scherz.

  • London: Collins, 1949 unter dem Titel Crooked House. 192 Seiten.
  • Bern: Scherz, 1951. Übersetzt von Alexandra Brun. 192 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1974. Übersetzt von Alexandra Brun. 143 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1988. Übersetzt von Ursula von Wiese. ISBN: 3-502-51177-2. 159 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Scherz, 2004. Übersetzt von Ursula von Wiese. überarbeitete Fassung. 206 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2004. Übersetzt von Ursula von Wiese. überarbeitete Fassung. 206 Seiten.
  • [Hörbuch] Marburg: Verl. und Studio für Hörbuchproduktionen, 2008. Gesprochen von Hans Eckardt. ungekürzt. ISBN: 3896143840. 5 CDs.

'Das krumme Haus' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Natürlich ist es Mord. Und nur ein Mitglied der Familie kann der Täter sein. Jeder hatte einen Grund, den alten Familientyrannen Leonides ins Jenseits zu befördern. Aber als Motiv für einen Mord reicht eigentlich keiner dieser Gründe aus. Es bleibt nicht bei einem Todesfall. Panik und Ratlosigkeit breiten sich aus – bis Charles ein kleines Notizbuch findet. Plötzlich dämmert ihm eine schreckliche Erkenntnis …

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Christa E. zu »Agatha Christie: Das krumme Haus« 10.09.2011
Agatha Christie hat es wohl (wie auch mir) bei der Lektüre der Irischen Elfenmärchen, hier: "Der Wechselbalg" - schnell nachzulesen unter

http://www.zeno.org/M%C3%A4rchen/M/Irland/Thomas+Crofton+Croker%3A+Irische+Elfenm%C3%A4rchen/Das+stille+Volk/7.+Der+Wechselbalg

- (der später von den Gebrüdern Grimm übersetzt wurde, und der heute aus gutem Grund in keinem Kinderbuch mehr zu finden ist), den Magen umgedreht.

Mir scheint, gerade aus diesem Grund schrieb sie 1949 diesen Kriminalroman.
Dafür zolle ich ihr nur noch mehr Respekt.
Bazong zu »Agatha Christie: Das krumme Haus« 01.05.2009
Die Geschichte wird aus der Sicht von Charles geschildert. Sein Vater ist ein erfahrener Kommissar und er ist mit Sofia, eine Tochter dieses Krummen Hauses verlobt.
Es ist klar das der 87 Jahre alte Leonides ermordet wurde. Die Tat hätte von jedem begangen worden sein. Sogar von einem absoluten Dummkopf. Trotzdem scheint es unmöglich zu sein den Täter zu schnappen. Ein verflixter Fall an dem man verzweifeln könnte.

In diesem Roman wird die Logik nicht ganz so schlimm nieder geprügelt wie bei vielen anderen Romanen von Agatha Christie. Am Ende des Romans zwar auch hier, aber AC hat da schon schlimmeres verzapft. Dafür wird um so heftiger auf den gesunden Menschenverstand eingetreten.

So verflixt der Fall Anfangs auch aussieht, wird im Laufe der Geschichte immer klarer wer der Täter ist. Es muß eine sehr dumme feige Person sein, wegen dem Anschlag auf ein elf Jähriges Mädchen was gerne Detektiv spielt und eine ziemlich vorlaute klappe hat. Etwa im letzten Drittel der Geschichte sagt der Vater zu Charles das alles in eine Richtung deuten würde. Und ob, alles plötzlich in eine Richtung deutet. Sogar dieses 11 Jährige Kind weiß wer der Täter ist, sagt aber nichts weil ihr diese Person Sympathisch ist. Aber ich Frage mich warum so ein erfahrener Kommissar nichts unter nimmt um den Täter zu schnappen? Na, ja ...
Am Ende des Romans entpuppt sich eine Person als sehr boshaft, sie Trampelt nicht nur über Leichen sondern auch über Existenzen. Aber der Kommissar unternimmt immer noch nichts. Tja ...

Der Roman hinterlässt einen bitteren Beigeschmack. Naja ... Aber das ist halt typisch englisch. Weil Engländer an allem gefallen finden was einen schlechten Beigeschmack hat. Man denke nur mal an das Zeug was die Essen, an typisch englische Tabakmischungen und natürlich an diese Teemischungen die von den Engländern getrunken werden.
roby zu »Agatha Christie: Das krumme Haus« 10.10.2008
hey zusammen,
hab das buch gerade eben fertig gelesen. der schluss ist enorm spannend. er übertrifft einfach das ganze buch.nie hätte ich gedacht, dass *** der mörder sein könnte. noch jetzt bin ich erstaunt. und dann das motiv, einfach tolles buch. mehr kann ich gar nicht sagen! ich geb dem buch unendlich viele punkte und empfehle es jedem, auch denen, die nicht gern krimis lesen.
roby zu »Agatha Christie: Das krumme Haus« 09.10.2008
ich bin noch nicht fertig mit lesen aber ich finde das buch sehr spannend. agatha christie ist es gelungen, alles bis ins detail zu beschreiben. manchmal verliere ich aber auch den überblick wer zu wem gehört, da es so viele personen gibt. ich frage mich, ob aristide leonides an einer dosis augentropfen sterben konnte oder ob er starb, weil er kein insulin erhielt?

übrigens lese ich das buch in englisch. ich bin sehr gespannt wer der mörder sein wird und was sein motiv war.
CharlyDD zu »Agatha Christie: Das krumme Haus« 06.08.2008
Ich glaube das ist ein Buch was ich sicher irgendwann noch einmal lesen werde, vorausgesetzt ich vergesse bis dahin wer der Mörder ist.

"Das krumme Haus" ist einfach ganz große Klasse.

Ich habe damit nach langer Suche endlich einen Krimi gefunden der mich überraschen kann.

Besonders angetan hat es mir die Detektivarbeit der kleinen Josephine. Sie ist ein süßes Mädchen was wenig Beachtung von ihrem Umfeld erfährt, ihre eigenen Wege geht und dem Leser mit jeder Seite einfach nur mehr an`s Herz wächst.

Zu dem Ende sollte ich lieber nicht zuviel sagen, außer das Christie ein sehr düsteres Motiv für den Mörder bereit hält.

Ich bin einfach nur begeistert.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Medellin zu »Agatha Christie: Das krumme Haus« 20.11.2007
Also ich stimme absolut mit Sally und Sabine überein! Auch ich finde das Buch sehr gut! Für mich ist dieses Werk von Agatha Christie ein Geheimtipp! Es kommt meiner Meinung zwar nicht ganz an "Und dann gab es Keines mehr" (dieses Werk ist für mich nach wie vor unübertroffen), aber mit "Alibi" z.B., kann es ,denke ich, auf jeden Fall mithalten! Das krumme Haus gehört zu meinen TOP 3 und dass man, wie einige hier im Forum anscheinend, auf den Täter kommen kann finde ich nicht! In jedem Falle, finde ich dieses Buch WESENTLICH besser als z.B. "der letzte Joker" oder auch "das Geheimnis der Schnallenschuhe", die ich vergleichsweise eher maessig fand!
Sally zu »Agatha Christie: Das krumme Haus« 19.01.2007
Eines meiner Lieblingsbücher!
Insgeheim verdächtigt man jedes Familienmitglied einmal. Und dann der Schluss! Man könnte es sich denken, aber man glaubt es einfach nicht.
Ein absolut empfehlenswertes Buch! Unbedingt lesen!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Sabine H. zu »Agatha Christie: Das krumme Haus« 28.10.2005
Hi ich habe das Buch gelesen und fand es sagenhaft.
Die Charaktere wurden super dargestellt und in die Tat umgesetzt.
Dies ist ein einmaliges Buch was ich jedem nur empfehlen kann.
Ich wüsste nicht wie man vor dem Ende des Buches auf den Täter schließen könnte.

Viel Spaß beim Lesen
Sabine
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Maria R. zu »Agatha Christie: Das krumme Haus« 26.03.2005
Ich liebe das Buch, eigentlich alle von Agatha Christie. Wer allerdings solche Bücher nicht gewohnt ist, dem erscheint es nach einer Weile als langweilig. Ich kenne auch den Kinderreim aus "Mutter Gans". Er war überhaupt der Grund, dass ich ihre Bücher angefangen habe zu lesen. Sie hat ja viele Titel daraus abgekupfert. Trotzdem: sehr gutes Buch.
Nine zu »Agatha Christie: Das krumme Haus« 28.02.2005
also ich finde, dass man nicht so schnell (eigentlich gar nicht) herrausfindet wer der täter ist. den anfang finde ich ein wenig langweilig, obwohl es durchaus schlechtere bücher von ihr gibt (z.B die schattenhand)
Trotzdem stimme ich anja zu dass das motiv nicht wirklich logisch ist.

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