Herzlich willkommen beim Krimi-Couch-Blog

"Blog", das steht in aller Kürze für Web-Log und ist eine Art Internet-Tagebuch, in dem man kurz auflistet, über was man so alles im Web gestolpert ist oder was sonst beschäftigt.


Hier im Blog der Krimi-Couch geht es natürlich vor allem um Krimis, um News & Nonsense, Ansichten und Einsichten. Hier sind wir gnadenlos subjektiv und entsprechend meinungsfreudig. Und hoffentlich auch entsprechend unterhaltsam. Viel Spaß!

50 Krimi-Autoren, die Sie vor dem Tod gelesen haben sollten …

listete der britische Telegraph am Wochenende auf (online nachzulesen):

  1. GK Chesterton (hm, Pater Brown wirklich ein Must-Read?)
  2. Arthur Conan Doyle (ohne Holmes geht´s nicht)
  3. Edgar Allan Poe (ja, ja – die Anfänge des Krimis)
  4. Ed McBain (ganz bestimmt)
  5. Kyril Bonfiglioli (Wissenslücke)
  6. James Ellroy (damit man »hardboiled« versteht)
  7. Janwillem van der Wetering (»einzigartig und sehr holländisch«, meint der Telegraph)
  8. Carl Hiaasen (damit man was zu Lachen hat)
  9. Dashiell Hammett (aber klar doch, wenn Holmes, dann natürlich auch Spade)
  10. Dan Kavanagh (weitere Wissenslücke)
  11. Margery Allingham (klassisch, aber da gibt´s bessere)
  12. Charles Dickens (och, jetzt geht´s aber sehr in die Historie des Krimis)
  13. Georges Simenon (mon ami)
  14. Agatha Christie (vielleicht muss man von der guten Agatha nicht alle lesen)
  15. Wilkie Collins (siehe Dickens)
  16. Jonathan Latimer (noch ein Hardboiler)
  17. Ruth Rendell (siehe Christie)
  18. Ngaio Marsh (so langsam wird’s voll mit den »Queens of Crime«)
  19. Benjamin Black (vielleicht ein bisschen viel Hype nach nur zwei Krimis?)
  20. John Dickson Carr (unbedingt, um zu verstehen, was ein »Locked-Room-Mystery« ist)
  21. Michael Innes (okay, neben Carr macht sich Innes ganz gut)
  22. Raymond Chandler (hätte auch verwundert, stünde der nicht auf der Liste)
  23. Friedrich Dürrenmatt  (nicht Glauser?)
  24. Michael Gilbert (weitere Wissenslücke)
  25. Donald Westlake (alias Richard Stark)
  26. Colin Bateman (nicht übersetzt, aber stark!)
  27. Frances Fyfield (sieht ein bisschen eigenartig aus in dieser Nachbarschaft)
  28. Reginald Hill (großartig, keine Frage!)
  29. Andrea Camilleri (la dolce vita und jede Menge gutes Essen)
  30. Henning Mankell (stellvertretend für so viele Skandinavier?)
  31. Patricia Highsmith (Tom Ripley & Co. dürfen nicht fehlen)
  32. James Lee Burke (für den Südstaaten-Blues)
  33. Jim Thompson (die Hardboiled-Fraktion setzt sich ein weiteres Mal durch)
  34. Walter Mosley (der erste farbige Autor in dieser Reihe)
  35. Denise Mina (offensichtlich ein Fall von »Home-Bias«)
  36. Stieg Larsson (vielleicht der beste Schwede auf dem Markt derzeit?)
  37. Ronald Knox (puh, ganz klassisch)
  38. E.C. Bentley (auch klassisch, aber absolut nicht »puh«)
  39. Lawrence Block (bald in neuer Ausgabe wieder auf dem Markt – zu recht)
  40. Edmund Crispin (gesellt sich munter zu Carr und Innes)
  41. William McIlvanney (vielleicht auch »Home-Bias«, aber die Laidlaw-Reihe ist hervorragend)
  42. George V. Higgins (hm? – wieder eine Lücke)
  43. Dorothy L. Sayers (Lord Peter Wimsey – ohne den geht´s auch nicht)
  44. Anthony Boucher (nicht unwichtig fürs Genre, gerade in den Staaten – als Autor hätte man ihn hier vielleicht nicht erwartet
  45. Mickey Spillane (Macho, Macho)
  46. James Grady (nächste Lücke)
  47. George Pelecanos (ja, vertretbar)
  48. Robert Crais (vielleicht auch)
  49. John Lawton (noch ´ne Lücke)
  50. Elmore Leonard (in Deutschland irgendwie nicht groß angekommen)

So weit, so gut. Was fällt auf? Der Telegraph hat eine Vorliebe für

  • männliche
  • weiße
  • und am besten aus Großbritannien stammende Autoren

Ian Rankin hätte dann sogar noch ganz gut dazu gepasst. Auch David Peace. Oder Harlan Coben. Oder …

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