50 Krimi-Autoren, die Sie vor dem Tod gelesen haben sollten …
listete der britische Telegraph am Wochenende auf (online nachzulesen):
- GK Chesterton (hm, Pater Brown wirklich ein Must-Read?)
- Arthur Conan Doyle (ohne Holmes geht´s nicht)
- Edgar Allan Poe (ja, ja – die Anfänge des Krimis)
- Ed McBain (ganz bestimmt)
- Kyril Bonfiglioli (Wissenslücke)
- James Ellroy (damit man »hardboiled« versteht)
- Janwillem van der Wetering (»einzigartig und sehr holländisch«, meint der Telegraph)
- Carl Hiaasen (damit man was zu Lachen hat)
- Dashiell Hammett (aber klar doch, wenn Holmes, dann natürlich auch Spade)
- Dan Kavanagh (weitere Wissenslücke)
- Margery Allingham (klassisch, aber da gibt´s bessere)
- Charles Dickens (och, jetzt geht´s aber sehr in die Historie des Krimis)
- Georges Simenon (mon ami)
- Agatha Christie (vielleicht muss man von der guten Agatha nicht alle lesen)
- Wilkie Collins (siehe Dickens)
- Jonathan Latimer (noch ein Hardboiler)
- Ruth Rendell (siehe Christie)
- Ngaio Marsh (so langsam wird’s voll mit den »Queens of Crime«)
- Benjamin Black (vielleicht ein bisschen viel Hype nach nur zwei Krimis?)
- John Dickson Carr (unbedingt, um zu verstehen, was ein »Locked-Room-Mystery« ist)
- Michael Innes (okay, neben Carr macht sich Innes ganz gut)
- Raymond Chandler (hätte auch verwundert, stünde der nicht auf der Liste)
- Friedrich Dürrenmatt (nicht Glauser?)
- Michael Gilbert (weitere Wissenslücke)
- Donald Westlake (alias Richard Stark)
- Colin Bateman (nicht übersetzt, aber stark!)
- Frances Fyfield (sieht ein bisschen eigenartig aus in dieser Nachbarschaft)
- Reginald Hill (großartig, keine Frage!)
- Andrea Camilleri (la dolce vita und jede Menge gutes Essen)
- Henning Mankell (stellvertretend für so viele Skandinavier?)
- Patricia Highsmith (Tom Ripley & Co. dürfen nicht fehlen)
- James Lee Burke (für den Südstaaten-Blues)
- Jim Thompson (die Hardboiled-Fraktion setzt sich ein weiteres Mal durch)
- Walter Mosley (der erste farbige Autor in dieser Reihe)
- Denise Mina (offensichtlich ein Fall von »Home-Bias«)
- Stieg Larsson (vielleicht der beste Schwede auf dem Markt derzeit?)
- Ronald Knox (puh, ganz klassisch)
- E.C. Bentley (auch klassisch, aber absolut nicht »puh«)
- Lawrence Block (bald in neuer Ausgabe wieder auf dem Markt – zu recht)
- Edmund Crispin (gesellt sich munter zu Carr und Innes)
- William McIlvanney (vielleicht auch »Home-Bias«, aber die Laidlaw-Reihe ist hervorragend)
- George V. Higgins (hm? – wieder eine Lücke)
- Dorothy L. Sayers (Lord Peter Wimsey – ohne den geht´s auch nicht)
- Anthony Boucher (nicht unwichtig fürs Genre, gerade in den Staaten – als Autor hätte man ihn hier vielleicht nicht erwartet
- Mickey Spillane (Macho, Macho)
- James Grady (nächste Lücke)
- George Pelecanos (ja, vertretbar)
- Robert Crais (vielleicht auch)
- John Lawton (noch ´ne Lücke)
- Elmore Leonard (in Deutschland irgendwie nicht groß angekommen)
So weit, so gut. Was fällt auf? Der Telegraph hat eine Vorliebe für
- männliche
- weiße
- und am besten aus Großbritannien stammende Autoren
Ian Rankin hätte dann sogar noch ganz gut dazu gepasst. Auch David Peace. Oder Harlan Coben. Oder …

neue Kommentare: