Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder von -ky

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1996 bei Argon.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, 1930 - 1949.

  • Frankfurt am Main: Scherz, 1996. ISBN: 3-502-11032-8. 336 Seiten.
  • Berlin: Argon, 1996. ISBN: 3870242922. 336 Seiten.
  • München: dtv, 1997. ISBN: 3423200219. 335 Seiten.
  • München: dtv, 2009. ISBN: 978-3423211659. 335 Seiten.

'Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Berlin 1940: Eine Serie grausiger Morde schreckt die Berliner Bevölkerung auf. Ein unberechenbarer Triebtäter überfällt wehrlose Frauen, nötigt, vergewaltigt und ermordet sie kaltblütig – wie ein reißender Wolf. Kaum eine Frau wagt es noch, nachts in einen der unbeleuchteten S-Bahn-Wagen zu steigen. Denn es ist Krieg, es herrscht Verdunkelung, die meisten Männer sind an der Front. Mehrmals entgeht Ogorzow den Fahndern um Haaresbreite, weil er sich so geschickt mit der Maske des harmlosen Bürgers tarnt. Über ein Jahr dauert es, bis dem Täter das Handwerk gelegt wird.

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OmaInge zu »-ky: Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder« 16.05.2012
Ein ganz starker Tatsachenroman über einen Berliner Serienmörder im Jahre 1940.

Während viele deutsche Männer, fern von zuhause, frierend im Schützengraben liegen, tötet und vergewaltigt Paul Ogorzow einsame Frauen in der Berliner S-Bahn und in nahe gelegenen Kleingartenkolonien.

Ganz krass: die S-Bahnen mussten nachts teilweise völlig dunkel fahren wegen dem Krieg.
Was muss das für ein Gefühl sein,über Dir im Dunkeln die Bomber, neben Dir könnte Ogorzow einsteigen und Du musst als Frau nachts irgendwo zur Arbeit oder nach Hause.

Meisterhaft recherchiert! Mit Bildern und Skizzen.
fr_putz zu »-ky: Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder« 22.02.2011
„Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder“ ist eigentlich mehr eine Kriminaldokumentation als ein Kriminalroman. –ky alias Horst Bosetzky geht dieses ernste Thema mit der gebotenen Ernsthaftigkeit an und unterlässt alle ihm sonst eigenen und seinen „normalen“ Krimis auch sehr gut zu Gesicht stehenden Abdriftungen auf die Gebiete des Humors und der Komödie.
Ein tatsächlicher Fall von 1940 wird geschildert. Vorzugsweise in nächtlich verkehrenden S-Bahnen in Richtung Erkner treibt ein Frauenmörder sein Unwesen. Die Brisanz wird dadurch gesteigert, dass der Täter Paul Ogorzow ein überzeugter Nationalsozialist ist und sich in seiner Motivation z. B. durch die Arbeit eines Bekannten als Aufseher im KZ Sachsenhausen und dessen Umgang mit den dortigen Häftlingen bestätigt sieht.
Dieser Stoff war mir schon vor der Lektüre des –ky’schen Werkes bekannt. Aber er hat hier ein Meisterwerk geschaffen und einen eigentlich bekannten Stoff mit schriftstellerischem Geschick und Können auf ein Neues spannend aufbereitet.
detno zu »-ky: Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder« 17.02.2011
Versuche es mit dem Film "Verdunkelung".

Mein Computer hier im Urlaub lässt die Fund-Seite bei Google leider nicht zu und kippt sie sofort weg. Es lebe die Zensur.

Stichwörter: Verdunkelung , Spielfilm, 1978.

Ich kenne den Film nicht, besitze aber den Roman von Axel Alt.

Der Roman von Bosetzky ist meineNr. 1
Günter Winkler zu »-ky: Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder« 15.02.2011
Dieser Fall wurde nach dem Kriege - etwa Anfang der 70er - mit einem der damals großen Schauspieler verfilmt. Leider weiß den Filmtitel nicht mehr. Dieser Film lief auch im Fernsehen. Einen Film mit dem Titel " Wie ein Tier " oder "Der S-Bahnmörder " habe ich nicht gefunden.

Kann jemand helfen?

Vielen Dank im Voraus
Jutta Pirzer zu »-ky: Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder« 27.08.2010
Ich hab das Buch schon vor längerer Zeit gelesen, aber hab es immer noch in bester Erinnerung und da ich in Berlin wohne, kommt mit beim S-Bahn-Fahren wirklich oft der Gedanke an diese grausigen Morde. Hochspannend, da noch dazu mit echten Fakten und einer tollen Beschreibung der damaligen Zeit und Zustände.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Dr.Dieter Rohnfelder zu »-ky: Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder« 30.07.2009
Ich kann detno nur zustimmen: -ky gelingt es in diesem "dokumentarischen Roman" glänzend, die Atmosphäre der Jahre1940 und 1942 lebendig zu machen. Einen Serienmörder wie Paul Ogorzow durfte es im "Dritten Reich" eigentlich gar nicht geben! Und er ist alles andere als ein "Bolschewist": er ist ein unauffälliger "Volksgenosse", der bis zuletzt auf Protektion durch einflussreiche Nazis hofft.
Sehr spannend (man bangt bis zuletzt, ob er auch seine Freundin umbringt) und gut erzählt. Unbedingt empfehlenswert!
Falls das von Rolf Wamers erwähnte Buch von Axel Alt noch verfügbar ist, würde es mich auch interessieren (sofern es nicht allzu umfangreich ist, denn der bombastische und humorlose Nazi-Stil nervt bestimmt total).
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
detno zu »-ky: Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder« 27.07.2006
Für mich ist dieses Buch einer der besten Krimis überhaupt.
Man taucht beim Lesen regelrecht in diese dunkle Zeit hinein und erlebt das Grauen spürbar mit.
Klasse!
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
RolfWamers zu »-ky: Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder« 15.10.2003
Man sollte unbedingt zum Vergleich Axel Alts "Der Tod fuhr im Zug" aus dem Jahr 1944 zum Vergleich lesen. Alt schildert den Fall aus Nazi-Sicht als Kampf der Volksgemeinschaft gegen den Bolschewismus.Beklemmend !
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Cornelia Franke zu »-ky: Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder« 14.10.2003
Das Buch ist einfach super. Man meint, dabei gewesen zu sein und sieht alles vor sich. Das Stellwerk, die Gleise, es ist, als wenn man hinter Paul Ogorzow steht. Hoffentlich wird das Buch verfilmt. Es wäre ein Gewinn für das Kino und Fernsehen, zumal jetzt nach der Wende an den Orginalschauplätzen gedreht werden könnte.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Alex zu »-ky: Wie ein Tier. Der S-Bahn-Mörder« 24.04.2003
ich finde das buch extrem geil....
Bosetzky weiß genau, wie man mit der psyche des Lesers spielt und er bescheibt alles so haare genau!
wenn dieses buch verfilmt werden sollte, will ich af jeden fall mitspielen... auch wenn ich nur Gerda Ditter oder Irmgard Frese spielen soll :)

bai bai
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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