Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen von -ky

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1972 bei Rowohlt.

  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1972. ISBN: 3-499-42250-6. 120 Seiten.
  • Wuppertal: GEFA, 1989. 166 Seiten.
  • München: Verl. der Criminale, 2000. ISBN: 3898116824. 144 Seiten.

'Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Der Tote war reich, skrupellos und der bestgehasste Mann seiner Umgebung. Hat er einen Herzinfarkt erlitten? Selbstmord begangen? War es Tötung auf Verlangen? Oder aber Mord? Warnung an den Leser: Erwarten Sie keine Antwort von diesem Buch!Max Nedomanski ist tot – das steht mal fest. Und das ist auch schon alles, was zweifelsfrei feststeht. Der Arzt, der den Tod konstatiert, ist kein Arzt, und zu jenem Zeitpunkt hat Nedomanski sogar noch gelebt. Und muss es Mord gewesen sein, nur weil nicht gerade wenige Menschen für einen Mord gute Gründe und Gelegenheit genug hatten? Bei einem wie Max Nedomanski ist alles drin: natürlicher Tod, Selbstmord, Tötung auf Verlangen …Dann wird ein Mann verhaftet. Ein Einbrecher, der zugibt, in das Zimmer eingedrungen zu sein, in dem Nedomanski lag. Noch lebend oder bereits tot? Er hat noch gelebt, behauptet der Einbrecher, und er hat geröchelt. So, als hätte ihn jemand gewürgt? Erhärtet sich die These vom Mord an Max Nedomanski? Wie gesagt: Max Nedomanski ist tot – das steht mal fest.

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Dr.Dieter Rohnfelder zu »-ky: Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen« 25.07.2009
Ebenso wie den Leser detno faszinieren auch mich die präzisen und anschaulichen Beschreibungen von Örtlichkeiten und vor allem auch von Personen durch -ky. Besonders interessant ist auch die Erzählweise: -ky tritt als Ich-Erzähler auf, zitiert aus Aufzeichnungen eines der Verdächtigen, kommentiert diese und greift auch selbst in das Geschehen ein. Da er aber nicht die Position des "allwissenden Erzählers" einnimmt, steht am Ende keine eindeutige Lösung des Todesfalles, sondern es bleibt (wie in Brechts "Der gute Mensch von Sezuan") alles offen; wie dort muss sich der Leser auch hier "einen eigenen Schluss" suchen...
Auch wenn ich das Buch nicht so hoch schätze wie detno - empfehlenswert ist es allemal!
detno zu »-ky: Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen« 25.11.2007
Mein allererster -ky, den ich bereits 1972 las. Über die Jahre hinweg ist es ein toller Roman geblieben, dessen genaue Ortsbeschreibung mich damals (wie auch heute) faszinierte.
Vor einigen Tagen habe ich erneut die Story mit viel Spaß gelesen.
Klar, mein Geschmack hat sich in den Jahren geändert, aber für mich persönlich hat das Werk Kultstatus.
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