Ich lege Rosen auf mein Grab von -ky

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1988 bei Rowohlt.

  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1988. 188 Seiten.

'Ich lege Rosen auf mein Grab' ist erschienen als

In Kürze:

Sie kamen immer weiter in das Moor hinein. Wasser schwappte ihnen in die Schuhe, und Lenthe stürzte ein ums anderemal über glitschig-grüne Buckel aus Gräsern und Moos. »Links rüber!« rief Mugalle. Dr. Lenthe blieb stehen. »Los!« Mugalle schoß zweimal. Lenthe sprang zur Seite, genau auf jene trügerische Matte aus grünen Flechten, unter denen nichts weiter war als Schlamm und nochmals Schlamm, und als sie nun wie ein dünnes Seidentuch zerriss, da umfaßte der gierige Gott des Moores Lenthes Bein mit seinen Saugnäpfen. »Du hast mich verraten«, sagte Mugalle. »Durch deinen Meineid bin ich 3 Jahre in den Bau gekommen...«

Ihre Meinung zu »-ky: Ich lege Rosen auf mein Grab«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Dr.Dieter Rohnfelder zu »-ky: Ich lege Rosen auf mein Grab« 26.07.2009
Mein Lieblings-Krimi von -ky aus den 80er Jahren: ein toller Plot und eine interessante Erzähltechnik! Der frühere Banker Mugalle sitzt nach einem betrügerischen Bankrott eine längere Haftstrafe in der JVA Bramme ab. Der ehrgeizige Lokalreporter Jossa vom "Brammer Tageblatt" will ein Interview mit Mugalle machen und besucht ihm in Knast. Doch der raffinierte Mugalle betäubt ihn, wechselt mit ihm die Kleidung und spaziert als vermeintlicher Journalist Jossa in die Freiheit. Für Jossa aber wird ein Alptraum Wirklichkeit, denn niemand will ihm glauben, dass er nicht der Verurteilte Mugalle ist. Jossa muss in Haft bleiben, und Mugalle sucht die von ihm beiseite geschafften Millionen. Wie es weitergeht und wer sein scheinbares Grab mit Blumen schmückt, wird nicht verraten.Auch die Erzähltechnik ist interessant: -ky bastelt aus Mterial, das der Brammer Dichterfürst Rudolf. C. Truper gesammelt hat, und Recherchen des Jounalisten Carsten Corzelius die Handlung zusammen. Da vieles nicht bekannt ist, werden (wie im Film "Rashomon") verschiedene Varianten durchgespielt. Und die als "Lösung" präsentierte Variante 10 gefällt dem Dichter Truper überhaupt nicht; aber vielleicht den Lesern?
Sehr empfehlenswert!
Ihr Kommentar zu Ich lege Rosen auf mein Grab

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: