Friedrich der Große rettet Oberkommissar Mannhardt von -ky

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1985 bei Rowohlt.

  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1985. ISBN: 3-499-42725-7. 215 Seiten.

'Friedrich der Große rettet Oberkommissar Mannhardt' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Sie war nahezu am Ende, als sie seine Wohnungstür erreichte, in jederlei Hinsicht. Doch die Tür war offen, war nur angelehnt. Sie stieß sie vollends auf – und prallte zurück. Im Flur lag Opa Boese, der Ex-Senator, lang hingestreckt und in einer gewaltigen Blutlache. Und neben ihm kniete ein junger Mann. In Jeans und schwarzer Lederjacke. Sehr heruntergekommen aussehend. »Mörder!« schrie sie. »Mörder...!«

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Dr.Dieter Rohnfelder zu »-ky: Friedrich der Große rettet Oberkommissar Mannhardt« 25.07.2009
thorsten hat sicher recht: ein "klassischer Krimi" ist das nicht! Die unterschiedlichen Zeit- und Realitäts-Ebenen machen die Lektüre nicht einfach; man sollte das Buch möglichst ohne längere Unterbrechungen lesen. Hauptkommissar Mannhardt ist nach einer Ehekrise zu Hause ausgezogen und lebt in einer Laubenkolonie. Er nimmt an einer Reinkarnations-Therapie teil und erlebt sich in Tagträumen als Kammerherr Friedrichs des Großen. Dieses "Parallel-Leben" liefert ihm letztlich auch den Schlüssel zur Aufklärung eines (aktuellen) Mordfalles. Trotz des von thorsten registrierten düster-depressiven Grundtons hat das Buch auch zum Brüllen komische Passagen, wenn es um Mannhardts Mitbewohner in der Laubenkolonie geht, allen voran den versoffenen Germanisten "Blaubacke", der über den Versuch der Nazis, Fremdwörter durch deutsche Begriffe zu ersetzen, promoviert - ich habe selten etwas so Lustiges gelesen wie die kläglichen Ergebnisse dieser "Eindeutschungen". Nicht zulletzt deshalb sehr empfehlenswert!
thorsten zu »-ky: Friedrich der Große rettet Oberkommissar Mannhardt« 21.02.2007
...hmmm... Oberkommissar Mannhardt hadert wieder mit sich selbst, dem Polizeiapparat und seinen psychisch meist ebenfalls angeschlagenen Mitmenschen und die "reale" und "fiktive" (ein Vorfahr am Hofe Friedrichs des Großen) Identität und Zeitebene geraten schwer durcheinander... Der Band gehört nicht unbedingt in die Kategorie spannender Krimi und hat neben einigen gesellschaftskritischen und sonstigen Spitzen, z.B. gegenüber dem Klischee der Aussteiger/Hippies und ähnlichen Gestalten im West-Berlin der 70er vor allem einen düster-depressiven Grundton. bissi seltsam aber auch nicht ununterhaltsam
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